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Mehr Geld für kleine Teams?

Mit den neuen Regeln will die Formel 1 ab der Saison 2021 einen neuen Weg gehen. Es steht aber noch die Unterzeichnung des neuen Concord-Agreements an.

Die Rennställe haben bereits einen Entwurf für die Saison 2021 bis 2025 erhalten, der nun geprüft wird. Dazu gehört ein neues Demokratiesystem mit zehn Stimmen für Liberty Media, zehn Stimmen für den Automobil-Weltverband und zehn Stimmen für die Teams. Außerdem wird die Preisgeld-Verteilung für Teams umgebaut, um kleinere Teams mit mehr finanziellen Mitteln auszustatten.

"Wir haben die Strukturen für die Geschäfte ab der Saison 2021 vorgelegt", so Chase Carey. "Unser Ziel ist es, dass die Teams diesen Vertrag alsbald unterzeichnen, damit die Ungewissheit endlich beseitigt wird. Wir hätten die Möglichkeit, Deadlines zu setzen. Jedoch müssen die neuen Regeln jetzt einen Sichtungsprozess durchlaufen."

Die neue Verteilung der Gelder und die Kostenobergrenze wird laut Carey dazu führen, dass die zehn Teams in der Königsklasse näher zusammenrücken und der Wettbewerb gestärkt wird. Gerade die Budgetgrenze ist für Carey ein wichtiger Schritt, um das Feld anzugleichen. Mit der Umverteilung der Gelder sollen weiterhin langfristige Erfolge in der Formel 1 belohnt werden. Jedoch soll die Verteilung besser ausbalanciert werden.

"Die Erlöse zu generieren, hilft nicht nur dem Wettbewerb, sondern auch, gesunde Teams aufzubauen. Außerdem kann dieses Geschäftsmodell neue Teams reizen, in die Formel 1 zu kommen", so Carey. "Heute haben wir drei Teams an der Spitze und sieben dahinter. Die Teams an der Spitze geben deutlich mehr Geld aus als der Rest. Das ist uns klar."

Grund für die höheren Ausgaben seien auch die deutlich höheren Einnahmen, die die Topteams generieren, so der Formel-1-Geschäftsführer weiter. Um das Feld anzugleichen, würde auch die Strukturen in der Organisation verändert werden. Das soll helfen, den Sport "einfacher zu managen".

Aktuell spricht Carey von einem schwierigen Abstimmungssystem, in dem viele verschiedene Parteien agieren. Er sagt: "Der Sport hat schon viele komplizierte Probleme, weshalb wir das lösen wollen. Es geht darum, die Entscheidungsfindung zu vereinfachen, damit wir weiter nach vorne blicken können." Die "komplizierte Dynamik" in diesem Prozess soll bald der Vergangenheit angehören.

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