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Grand Prix von Monaco

Pérez: Streckenarbeiter knapp verfehlt

Gefährliche Szene beim Grand Prix von Monaco: Während der Safety-Car-Phase laufen zwei Marshals vor Sergio Pérez über die Strecke.

Eine schnelle Reaktion von Sergio Pérez (Racing Point) hat am Sonntag beim Grand Prix von Monaco möglicherweise eine Tragödie verhindert: Als der Mexikaner in der elften Runde nach einem Boxenstopp aus der Box kam, liefen plötzlich zwei Streckenarbeiter über die Straße.

Pérez stiegt sofort auf die Bremse, wodurch sich einer der beiden noch knapp an die Leitplanke retten konnte, während der andere stehenblieb und dadurch dem Racing-Point-Boliden nicht weiter in die Quere kam. Allerdings fehlten nur Zentimeter, sonst hätte Pérez´ Auto wohl zumindest einen der beiden Marshals erfasst.

"Mann, was war denn mit diesen Marshals los? Ich hätte sie fast umgebracht. Sind sie okay?", fragte Pérez kurz danach hörbar erschrocken am Boxenfunk. Sein Team konnte schnell Entwarnung geben. Auch nach dem Rennen bezeichnete Pérez den Zwischenfall als ziemlich übel.

Er sagte: "Ich musste bremsen und hatte sehr viel Glück – und sie hatten Glück, dass ich sie verfehlt habe." Dass ein solcher Zwischenfall ausgerchnet in Monaco passiert, wo die Marshals zu den besten der Welt zählen, wunderte auch den Mexikaner: "Normalerweise sind sie sehr gut. Die Sicherheit von Fahrern und Streckenarbeitern ist letztlich das Wichtigste."

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