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Grand Prix von Russland

Honda-Wechsel: Alle Fahrer bestraft

Die Piloten von RB Racing und Toro Rosso werden in Russland rückversetzt, weil vor dem Honda-Heimrennen alle neue Motoren erhalten.

Schon bevor in Sotschi die ersten Meter gefahren wurden, steht bereits fest, dass am Sonntag kein Pilot mit Honda-Aggregat von der Pole Position starten wird. Der Fahrer von RB Racing erhalten neue Verbrennungsmotoren und müssen somit in der Startaufstellung fünf Plätze nach hinten, weil sowohl Alexander Albon als auch Max Verstappen das erlaubte Motorenmaximum der Saison 2019 bereits überschritten haben.

Auch Pierre Gasly vom Schwesterteam Toro Rosso bekommt einen neuen Benzinmotor und muss somit am Sonntag um fünf Plätze nach hinten. Am härtesten trifft es ausgerechnet den Lokalmatadoren Daniil Kvyat, bei dem gleich alle Aggregatsbestandteile komplett ersetzt werden, weshalb er von ganz hinten starten muss. Alle vier Fahrer werden das Rennen dadurch mit Hondas vierter Ausbaustufe in Angriff nehmen.

Diese "Spec 4" wurde bereits in Belgien eingeführt, mehr Leistung gibt es dadurch also nicht. Honda will lediglich sicherstellen, dass beim Heimrennen in Suzuka, das nach Sotschi ansteht, Strafen wegen neuer Motoren auf jeden Fall vermieden werden können; darum verpasst man den Piloten vorsorglich schon jetzt neue Triebwerke.

Theoretisch sollten anschließend alle vier Fahrer in der Lage sein, die Saison mit dem vorhandenen Material und somit ohne weitere Rückversetzungen zu beenden, sofern es keine Totalschäden gibt; inklusive Sotschi stehen heuer noch sechs Rennen auf dem Programm.

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