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Grand Prix von Ungarn

„Für mich war das nie wichtig“

Max Verstappen zeigt sich über seine erste Pole-Position erfreut, relativiert die Bedeutung aber auch.

Max Verstappen ist nach dem Qualifying zum Grand Prix von Ungarn erleichtert. Der Niederländer hat endlich seine erste Formel-1-Pole in der Tasche. "Jetzt werden die Leute endlich aufhören zu fragen", schmunzelt er nach seiner Fabelrunde. Er zählt nun zum elitären Kreis der Top 100.

"Für mich war das nie wichtig. Ich wusste, dass es nur eine Frage der Zeit sein wird", gibt sich Verstappen nach dem Qualifying abgebrüht. "Man braucht manchmal auch einfach ein bisschen Glück." Dieses Glück in Form von 0,018 Sekunden war am Samstag auf seiner Seite.

"Ich habe in der Vergangenheit Fehler gemacht und dadurch die Chance auf die Pole vertan. Heute haben wir es geschafft, damit bin ich sehr glücklich." Auch die Technik spielte beim 21-Jährigen in den Zeittrainings nicht immer mit. In Silverstone beklagte er ein Turboloch. "Dieses Wochenende gibt es kein Problem", hält er fest.

Der Honda-Motor habe eine große Rolle im Qualifying gespielt, merkten Helmut Marko und Christian Horner nach Q3 an. Sie lobten die Japaner für die Fortschritte, immerhin ist dies die erste Honda-Pole seit Melbourne 2006. Dennoch verfügt das Team bislang nur über einen abgespeckten Party-Modus.

"Ich denke, wir sind immer noch ein wenig hinten, speziell im Qualifying. Aber wir holen definitiv auf", so Verstappen. Zwar habe er bereits am gesamten Wochenende ein sehr "konkurrenzfähiges" Auto gehabt, allerdings konnte er nicht einschätzen, wie das Qualifying ausgehen werde - "wenn die [Mercedes] die Power aufdrehen".

Verstappen bestätigt auf Nachfrage, dass auch Red Bull mittlerweile mehr Leistung abrufen kann für kurze Zeit. "Ja, wir können das machen, aber es scheint nicht so kraftvoll zu sein im Gegensatz zu ... schaut euch Ferrari an, die können wirklich aufdrehen. Wir können auch mehr abrufen, aber wohl nicht so aggressiv."

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