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Grand Prix der USA 2015

Palmer bekommt Lotus-Cockpit für 2016

Der perfekte Aufstieg für Jolyon Palmer: Der Lotus-Testfahrer und GP2-Meister der Saison 2014 bekommt einen fixen Fahrerplatz bei dem Team aus Enstone.

Die Formel-1-Saison 2016 wird mit mindestens einem Rookie stattfinden. Lotus hat am Freitag in Austin bekanntgegeben, dass Nachwuchsmann Jolyon Palmer den Platz neben Pastor Maldonado einnehmen wird. Der Brite folgt somit auf den bisherigen Stammpiloten Romain Grosjean, den es zur kommenden Saison zum neuen US-Team Haas zieht. "Ich bin natürlich glücklich, dass ich 2016 in der Formel 1 fahren werde", so Palmer, der in diesem Jahr bereits zehnmal an Freien Trainings teilnehmen durfte.

"Lotus hat mit eine tolle Gelegenheit in dieser Saison gegeben, und ich bedanke mich für deren Unterstützung bei meiner Entwicklung bis hin zu einem Level, dass sie in der kommenden Saison auf meine Dienste vertrauen. Ich habe in meiner Rolle als Test- und Ersatzfahrer viel gelernt. Dies möchte ich 2016 als Stammfahrer umsetzen", so der 24-Jährige, der 2014 mit dem Team DAMS die Meisterschaft in der GP2-Serie gewinnen konnte.

"Wir haben gesehen, wie hart und talentiert er seine Arbeit als dritter Fahrer er in diesem Jahr angegangen ist", sagt Teambesitzer Gerard Lopez. "Abseits der Tatsache, dass er eine tolle Zukunft hinter dem Steuer haben wird, ist Jolyon auch ein intelligenter Mensch und somit ein wichtiger Neuzugang in unserem Team. Er verdient diese Chance. Alle in Enstone sind schon gespannt, was er im kommenden Jahr erreichen kann", sagt Lopez.

Was die Verpflichtung Palmers für den geplanten Übernahmeprozess des Teams bedeutet, ist derzeit noch unklar. Beobachter sind bislang fest davon ausgegangen, dass im Falle einer Rückkehr von Renault als Werksmannschaft in der Formel 1 ein Franzose den Platz neben Maldonado bekommen würde. Um die angebliche Mehrheitsbeteiligung des französischen Herstellers am Team aus Enstone war es zuletzt sehr ruhig geworden.

Palmer ist Sohn des ehemaligen Formel-1-Piloten Jonathan Palmer, der zwischen 1983 und 1989 für die Teams Tyrrell, Zakspeed, RAM und Williams an insgesamt 82 Grands Prix teilgenommen hatte. Der zukünftige Lotus-Stammpilot reiht sich somit in eine Reihe von Fahrern ein, deren Väter bereits in der Königsklasse des Motorsports unterwegs waren. Im aktuellen Starterfeld trifft dieses Merkmal auch auf Nico Rosberg (Mercedes) und Max Verstappen (Toro Rosso) zu.

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