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Grand Prix von Japan

Ferrari patzt, Mercedes jubelt

Mercedes bleibt auch im Suzuka-Qualifying dominant, Sebastian Vettel nach Taktikfehler nur auf P9.

Lewis Hamilton hat sich die Pole-Position für den Japan-Grand-Prix gesichert. Der Mercedes-Pilot und WM-Führende war am Samstag im Qualifying von Suzuka einmal mehr eine Macht und holte sich zum achten Mal in der laufenden Saison den ersten Startplatz.

Ferrari beging in Q3 einen Strategiefehler, als das Team bei minimalem Regen Intermediates aufzog. Kimi Räikkönen (4.) und Sebastian Vettel (9.) mussten die Reifen wechseln und verloren wertvolle Zeit. Beide Piloten begingen auf ihren Runden Fahrfehler, der Deutsche gravierend in der Spoon-Kurve. Als es dann anfing stärker zu regnen, war keine Zeitenverbesserung mehr möglich.

Nutznießer war Max Verstappen (Red Bull/3.). Auch Romain Grosjean (Haas/5.), Brendon Hartley (Toro Rosso/6.), Pierre Gasly (Toro Rosso/7.) und Esteban Ocon (Force India/8.) profitierten von dem Malheur Vettels und Ferraris. Die Top 10 komplettierte Sergio Perez (Force India/10.)

Bereits im zweiten Qualifying-Abschnitt hatte sich Mercedes eine taktisch exzellente Ausgangsposition gesichert, als Hamilton und Bottas auf Soft-Reifen der Einzug in das Schlusssegment gelang. Vettel und Räikkönen setzten bereits auf Supersoft, womit ein kurzer erster Stint im Rennen droht.

Schluss war dagegen bei einsetzendem Regen für Charles Leclerc (Sauber/11.), Kevin Magnussen (Haas/12.), Carlos Sainz (Renault/13.), Lance Stroll (Williams/14.) und Daniel Ricciardo (Red Bull/15.), der vor seiner schnellen Runde keinen Vortrieb mehr hatte und keine Zeit in Q2 setzte.

Viel Action gab es schon im ersten Abschnitt: Nachdem Vettel sich harmlos in der Haarnadelkurve gedreht hatte, rutschte Marcus Ericsson (Sauber) in der Dunlop-Kurve in die Auslaufzone und verlor komplett die Kontrolle über sein Auto. Der Wagen schlug mit erst mit dem Heck und dann mit der Front in die Reifenstapel ein. Wegen der Trümmerteile wurde die Session kurz unterbrochen.

Für Ericsson, der schon eine Zeit gesetzt hatte, war Feierabend. Er wurde auf den 20. und letzten Rang durchgereicht, eine Strafe wegen Getriebewechsels wäre damit hinfällig. Ebenfalls schieden aus: Nico Hülkenberg (Renault/16.), der nach seinem Vomittags-Crash nicht auf Tempo kam, Sergei Sirotkin (Williams/17.) sowie Fernando Alonso (18.) und Stoffel Vandoorne (19.) von McLaren.

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