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Grand Prix von Spanien

Erneute Mercedes-Bestzeit von Mazepin

Nikita Mazepin sorgte zunächst für einen Abbruch – eine von vier roten Flaggen –, setzte dann im Mercedes aber eine klare Bestzeit.

Selbst mit Rookie Nikita Mazepin am Steuer markierte Mercedes am zweiten und letzten Testtag in Barcelona erneut die Bestzeit. Der Formel-2-Pilot umrundete den Kurs in 1:15,775, war damit nur knapp drei Zehntel langsamer als Valtteri Bottas am Vortag und mehr als 1,3 Sekunden schneller als der Rest des Feldes. Der Russe nutzte bei seiner Bestzeit die weichste Reifenmischung. Trotzdem verlief für ihn nicht alles nach Plan: Kurz vor der Mittagspause sorgte er für eine rote Flagge, als er sich in Kurve zwölf drehte und den "Silberpfeil" im Kiesbett parkte. Gefahren wurde auf dem Circuit de Catalunya erneut von 9 bis 13 und von 14 bis 18 Uhr, und erneut blieb es den ganzen Tag trocken.

Zweiter in der Zeitenliste wurde Alexander Albon (+ 1,304 Sekunden). Der Toro-Rosso-Pilot sorgte ebenfalls für eine Unterbrechung, als er seinen Boliden rund zehn Minuten vor Ende des Testtages in Kurve zehn abstellen musste. Ein größeres Problem dürfte es allerdings nicht gegeben haben, denn vom Team hieß es, dass sowohl Auto als auch das Honda-Aggregat zuverlässig gelaufen seien. Dritter wurde Antonio Fuoco (Ferrari; + 1,509). Die Scuderia setzte erneut zwei Autos ein. Charles Leclerc (+ 1,574) testete, ebenso wie Lance Stroll (Racing Point; + 4,970), Reifenprototypen für die Saison 2020.

Red Bull Racing setzte mit Dan Ticktum ebenfalls einen Nachwuchspiloten ein. Der 19jährige kam ebenso wenig problemlos durch den Tag: Gegen 12 Uhr rollte sein RB15 in Kurve zehn aus. Schon am Dienstag war Teamkollege Pierre Gasly gegen Ende des Tages stehen geblieben. Der Franzose sprach anschließend von einem möglichen Getriebeproblem. Bei Ticktum dürfte es allerdings eine andere Ursache gegeben haben: "Wir hatten ein Problem mit der Antriebswelle, das uns ein paar Stunden gekostet hat." Davon abgesehen sei der Tag aber positiv gewesen. Mit 3,683 Sekunden Rückstand landete er auf Platz zehn. "Ich war nicht hier, um Bestzeiten zu setzen. Das war nicht die Aufgabe, erklärte er.

Neben Fuoco, Mazepin und Ticktum waren am Mittwoch mit Jack Aitken (Renault; + 1,846), Nicholas Latifi (Williams; + 2,798), den beiden McLaren-Piloten Sérgio Sette Câmara (+ 5,79) und Oliver Turvey (+ 4,937) sowie Nick Yelloly (Racing Point; + 2,437) noch fünf weitere Nachwuchstalente dabei. Sette Câmara verursachte am Nachmittag einen weitere Abbruch, als sein Bolide ausrollte – ebenfalls in Kurve zehn. Damit war der Tag für ihn vorzeitig beendet, die Ursache ist noch nicht bekannt.

Kevin Magnussen (Haas; + 2,326) landete auf dem siebenten Rang. Für sein Team war es laut des Dänen ein sehr wichtiger Test, um jene Reifenprobleme, mit denen man sich seit Wochen herumschlägt, endlich zu verstehen. Die Zeiten sollte nicht überinterpretiert werden, da die Rennställe unterschiedliche Programme verfolgten und Reifen einsetzten. Die zwei Tage in Barcelona waren die letzten offiziellen Testfahrten der laufenden Saison. Die nächsten finden erst nach dem Finale in Abu Dhabi statt.

Beste Rundenzeiten, Mittwoch

 1. Mazepin       Mercedes      128  1:15,775
2. Albon Toro Rosso 109 1:17,079
3. Fuoco Ferrari 120 1:17,284
4. Leclerc Ferrari 127 1:17,349
5. Räikkönen Sauber/Alfa 110 1:17,393
6. Aitken Renault 75 1:17,621
7. Magnussen Haas 106 1:18,101
8. Yelloly Racing Point 83 1:18,212
9. Latifi Williams 88 1:18,573
10. Ticktum RB Racing 79 1:19,458
11. Turvey McLaren 52 1:20,712
12. Stroll Racing Point 119 1:20,745
13. Sette Câmara McLaren 19 1:21,565

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