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Grand Prix von Belgien

Erster Sieg für Charles Leclerc

Ferrari-Pilot Charles Leclerc feiert seinen Premierensieg nach dem Tod des F2-Piloten Anthoine Hubert verhalten, Hamilton und Bottas auf dem Podium.

Charles Leclerc hat den Grand Prix von Belgien in Spa-Francorchamps, das 13. Rennen der Formel-1-Saison 2019, gewonnen. Damit hat der 22-jährige Ferrari-Pilot aus Monaco seinen ersten Grand-Prix-Sieg in der Tasche. Dieser kam einen Tag nach dem tödlichen Formel-2-Unfall seines ehemaligen Weggefährten Anthoine Hubert zustande...

Nach 44 Runden hatte Leclerc einen Vorsprung von knapp einer Sekunde auf Mercedes-Pilot Lewis Hamilton, der mit P2 seine WM-Führung weiter ausgebaut hat. Als Dritter machte Valtteri Bottas (Mercedes) das Podest komplett.

Sebastian Vettel (Ferrari) war im Gegensatz zu den Top 3 mit einer Zweistoppstrategie unterwegs und verpasste als Vierter den Sprung auf das Podest. Gewonnen hat Vettel seit genau einem Jahr nicht mehr.

Beim Start verteidigte Charles Leclerc von der Pole-Position die Führung, während sich Sebastian Vettel und Lewis Hamilton um die zweite Position duellierten. Nach einer frühen Safety-Car-Phase konnte sich Leclerc zunächst absetzen.

Nach dem ersten Boxenstopp aber, der von Vettel schon in Runde 15 eingelegt wurde, änderte sich die Reihenfolge an der Spitze kurzzeitig. Leclerc stoppe in Runde 21, Hamilton erst in Runde 22 und Valtteri Bottas gar erst in Runde 23.

So lautete die Reihenfolge zu Beginn der zweiten Rennhälfte: Vettel, Leclerc, Hamilton, Bottas. Vettel aber war auf Zweistoppstrategie unterwegs. In Runde 27 kam es zum unspektakulären Führungswechsel. Vettel ließ Leclerc auf der Start/Ziel-Gerade vorbei, nachdem der Monegasse kurz zuvor über Funk von der Ferrari-Box darüber unterrichtet worden war.

Im Kampf um P2 probierte Hamilton in der 31. Runde einen Angriff auf Vettel, kam auf der Außenbahn vor der Bus-Stop-Schikane aber zunächst nicht vorbei. Eine halbe Runde später gelang das Manöver. Auf der Außenbahn am Ende der Kemmel-Gerade zog der WM-Spitzenreiter vorbei und verwies Vettel auf die dritte Position.

In Runde 33 legte Vettel seinen zweiten Stopp ein. Damit fiel er hinter Bottas auf die vierte Position zurück. An dieser Reihenfolge in den Top 4 änderte sich bis zum Zieleinlauf nach 44 Runden nichts mehr, zwischen Leclerc und Hamilton wurde es aber noch eng. Die Top 5 wurden schließlich von Alexander Albon bei diessen Einstand für Red Bull komplettiert.

Frühes Verstappen-Aus nach Kollision mit Räikkönen

Zu den Ausfällen zählte allen voran Max Verstappen (Red Bull), der mit seinem RB15 direkt in der ersten Runde mit defekter Vorderradaufhängung in den Reifenstapel von Raidillon strandete. Es war ein Ausrutscher mit niedrigem Tempo, der dennoch eine Safety-Car-Phase auf den Plan rief. Vorausgegangen war eine Kollision zwischen Verstappen und Kimi Räikkönen (Alfa Romeo) in der Haarnadelkurve La Source.

Räikkönen konnte das Rennen trotz der frühen Kollision fortsetzen. Mit beschädigtem Unterboden kam der Finne aber nur auf dem 16. Platz ins Ziel. Indes musste der junge Carlos Sainz (McLaren) das Rennen mit Defekt an der Renault-Antriebseinheit aufgeben. In der letzten Runde krachte Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo) in die Reifenstapel.

DNF: Norris fassungslos DNF: Norris fassungslos Räikkönen & betrunkener "Fan" Räikkönen & betrunkener "Fan"

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