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Grand Prix von Italien

Leclerc hält dem Druck von Mercedes stand

Charles Leclerc hat das Heimspiel von Ferrari gewonnen und sich in harten Duellen gegen die beiden Mercedes durchgesetzt - Dicker Bock von Vettel.

Charles Leclerc hat den Großen Preis von Italien gewonnen und Ferrari in Monza den ersten Heimerfolg seit 2010 beschert. Der Monegasse setzte sich in knallharten Duellen gegen die beiden Silberpfeile durch und verwies Valtteri Bottas und Lewis Hamilton auf die Plätze zwei und drei.

Vor allem der Kampf gegen Hamilton war teilweise arg umstritten. Einmal ließ er dem Briten bei der Anfahrt zur zweiten Schikane außen zu wenig Platz und drängte ihn in die Auslaufzone, wofür er eine Verwarnung kassierte. Wenig später kürzte er die erste Schikane ab, ohne den langen Weg um die Styropor-Barrieren zu nehmen. Auch da drückten die Kommissare ein Auge zu.

Einen starken Grand Prix zeigten die beiden Renault von Daniel Ricciardo und Nico Hülkenberg, die Vierter und Fünfter wurden. Red Bull belegte mit Alexander Albon und Max Verstappen die Plätze sechs und acht, dazwischen lag Sergio Perez (Racing Point). Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo) wurde Neunter, Lando Norris (McLaren) Zehnter.

Sebastian Vettel erlebte derweil ein Rennen zum Vergessen. Schon in der ersten Runde verlor der Deutsche eine Position gegen Landsmann Nico Hülkenberg, nur wenige Runden später drehte er sich ohne fremdes Zutun in der Variante Ascari. Beim Zurückfahren auf die Strecke räumte er Lance Stroll (Racing Point) ab und beschädigte sich dabei seinen Frontflügel.

Vettel musste zum Nasenwechsel an die Box fahren und fasste für den Vorfall mit Stroll zudem eine 10-Sekunden-Stop-and-Go-Strafe auf. Kurioserweise fuhr Stroll seinerseits anschließend genau vor das Auto von Pierre Gasly (Toro Rosso) und wurde ebenfalls belangt - allerdings nur mit einer klassischen Durchfahrtsstrafe.

Auch für Carlos Sainz (McLaren) verlief das Rennen enttäuschend: Seine Crew schraubte beim Boxenstopp das rechte Vorderrad nicht fest, sodass er nach der Boxenausfahrt aufgeben musste. Wenig später kam auch das Aus für Daniil Kwjat (Toro Rosso) mit einem technischen Defekt. Zudem stellte Kevin Magnussen seinen Haas mit einem Hydraulik-Defekt ab.

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