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Peugeot Speedfight 125 - im Test Peugeot Speedfight 125 2018

Kleiner, flinker Löwe

Der Peugeot Speedfight überzeugt mit sportlichem Design und ausgefeilter Technik. Wir testen das Top-Modell mit 125 ccm Hubraum und 11 PS.

Mirko Stepan/mid

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Manchmal sprechen Zahlen für sich: Mehr als 600.000 Speedfight hat Peugeot seit der Markteinführung 1997 verkauft. Der Scooter, den es mit 50 und 125 Kubikzentimeter großem 1-Zylindermotor gibt, ist also ein echter Bestseller der Löwen-Marke und fährt inzwischen in der vierten Generation vor.

Der Verkaufserfolg dürfte zum einen an seinem sportlichen Design liegen: Die scharf gezeichnete Front- und Heckpartie machen dem Betrachter sofort klar, dass sich Speedfight-Fahrer von der Masse abheben wollen. Mit dem 125er-Scooter ist das noch einfacher, man kann der Masse nämlich davonfahren.

Mit 8,1 kW/11 PS und seiner Höchstgeschwindigkeit von 95 km/h sowie dem flinken Antritt lassen sich beim Ampelstart einige Meter gutmachen, und auf Landstraßen ist es gar kein Problem, im Verkehr mitzuschwimmen. Mit maximalem Krafteinsatz kann man unbeirrbare Tempo-80-Fahrer hinter sich lassen, für den Überholvorgang sollte freilich etwas Anlauf und ausreichend freie Strecke eingeplant sein.

Für Fahrkomfort und Sicherheit sorgen die Scheibenbremsen vorne und hinten, die Teil der Integralbremsanlage SBC (Synchro Braking Concept) sind - die Bremskraft wird optimal an Vorder- und Hinterrad verteilt, sobald der Fahrer am linken Bremshebel zieht. Für kritische Situationen kann mit rechts zusätzlich gebremst werden.

So ausgerüstet, lässt es sich bequem und sicher durch den Alltag scootern. Die Upside-Down-Gabel tut ihr Übriges, Unebenheiten bringen den Speedfight nicht aus der Ruhe.

Die gut ausgeformte Sitzbank lässt auch bei längeren Fahrten den Komfort nicht vermissen. Unter ihr befindet sich ein Staufach, in das ein Integralhelm und Kleinkram wie Handschuhe und Nierengurt problemlos passen.

Dank des geringen Leergewichts von 125 Kilogramm kann man den Scooter auch im Stand leicht manövrieren, ohne dabei ins Schwitzen zu geraten. Aber wer möchte schon schieben? Der Speedfight gehört auf die Straße. Selbst eingefleischte Motorradfahrer kann der Scooter überzeugen, weil Praxisnutzen und Fahrspaß Hand in Hand gehen.

Passend zum sportlich-modernen Auftritt kommt Digital- und LED-Technik zum Einsatz: Der Doppelscheinwerfer vorne ist mit LEDs ausgerüstet. Das Cockpit hat Peugeot mit Digitalinstrumenten versehen, darunter befindet sich ein Mini-Handschuhfach mit 12-Volt- und USB-Anschluss, dessen Klappe sich mit einem Handgriff drehen lässt - jetzt kann an die integrierte Halterung ein Navi oder Smartphone mit optionaler Halterung geklippt werden. Solche durchdachten Details sind auf langjährige Erfahrung zurückzuführen und im besten Sinne nutzerfreundlich. Chapeau, kleiner Löwe!

Motorroller mit flüssigkeitsgekühltem 1-Zylinder-Viertakt-Motor, Hubraum: 125 ccm, max. Leistung: 8,1 kW/11PS bei 7.400 U/min, max. Drehmoment: 10,8 Nm bei 5.600 U/min, stufenloses Variomatik-Getriebe, Riemenantrieb, vorn hydraulische Teleskopgabel, hinten hydraulisches Federbein, Bremse vorn 215-Millimeter-Bremsscheiben, Bremse hinten: 190-Millimeter-Bremsscheibe, Radialbremsanlage, Reifen vorn und hinten: 130/60-13, Sitzhöhe: 800 mm, Tankinhalt: 8,0 l, Leergewicht (fahrfertig): 125 kg, Höchstgeschwindigkeit: 95 km/h, Kraftstoffverbrauch: (WMTC) 2,1 l/100 km, Reichweite: 400 km.
Preis: 2.699 Euro (Deutschland: 2.749 Euro).

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