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Am Ende fehlte nur etwas mehr Glück

Mit dem „45. RCM DMV Grenzlandrennen“ ging die Nürburgring Langstrecken-Serie am 25. Juni in ihre nächste Runde. Für das KTM-Kundenteam Teichmann Racing war es zugleich die perfekte Chance, in die Erfolgsspur zurückzufinden. Nach herben Rückschlägen beim 24-Stunden-Rennen wenige Wochen zuvor brachte die Mannschaft aus Adenau zwei KTM X-BOW GTX ins Ziel.

„Für uns war dieses Rennen in allererster Linie ein wichtiger Test für unsere Fahrzeuge“, sagte Teammanager Michael Teichmann im Anschluss an das vierstündige Rennen. „Nach den Schäden beim 24-Stunden-Rennen mussten wir die Boliden neu aufbauen. Bereits bei den Testrunden am Freitag war das Feedback der Fahrer durchweg positiv.“

Der Eindruck der Piloten sollte nicht täuschen: Mit schnellen Rundenzeiten qualifizierten sich die Besatzungen der beiden KTM X-BOW GTX unmittelbar hinter den leistungsstärkeren GT3-Fahrzeugen. Dank einer fehlerfreien Startphase und einer starken Pace gelang es den Crews der Startnummern 920 und 927, sich bis in die Top-10 vorzukämpfen.

Zum Aufgebot der #927 gehörte, neben Stephan Brodmerkel und Constantin Schöll, KTM-Werkspilot Reinhard Kofler. „Ich habe zur Rennmitte einen Doppelstint absolviert. Das Auto lag sehr gut und mit einer intelligenten Strategie konnten wir uns in den Top-10 behaupten. Leider bekamen wir in der zweiten Rennhälfte Probleme, wodurch wir viel Zeit verloren haben und am Ende weit zurückgereicht wurden“, erklärte der 37-Jährige. „Dennoch bin ich sehr zufrieden. Das Auto hat einen guten Speed und man muss dem Teichmann-Team ein großes Lob aussprechen, die Autos wieder perfekt aufgebaut zu haben.“

Ebenso vielversprechend, am Ende aber ohne das nötige Glück unterwegs, war die Besatzung des Schwesterfahrzeugs. So mussten Felix von der Laden, Yves Volte, Georg Griesemann und Maik Rönnefarth ihre Hoffnungen auf eine Top-Platzierung aufgrund eines Reifenschadens begraben. „Wir hatten einen guten Start und haben uns in die Top-10 vorgekämpft. Leider hat uns der Reifenschaden viel Zeit gekostet, die wir über die verbleibende Distanz nicht mehr aufholen konnten. Das ist sehr schade, da das Resultat des heutigen Rennens nicht unsere wahre Performance widerspiegelt“, blickte Yves Volte zurück.

Michael Teichmann zieht trotz allem ein positives Fazit: „Im Qualifying haben wir es geschafft, zweite Kraft hinter der GT3-Klasse zu sein und auch der Rennspeed war sehr gut. Darauf werden wir in den kommenden Läufen aufbauen, denn wir wissen, dass wir ein gutes Paket haben, mit dem wir um vordere Plätze kämpfen können.“

Der nächste Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie findet am 9. Juli statt und geht über die Distanz von sechs Stunden.

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