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Red Bull testet mit Loeb

Wichtiger Test für Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb und Red Bull Racing. In Barcelona kann er gleichzeitig mit anderen Formel 1-Piloten testen.

Mit Spannung und Akribie bereit sich der Rallye-Topstar Sébastien Loeb auf seinen bevorstehenden Test im Formel-1-Auto von Red Bull vor. Der Franzose soll in der kommenden Woche an den wichtigen Testfahrten in Barcelona teilnehmen, somit zeigt sich der Citroën-Pilot erstmals im Rahmen von offiziellen Probefahrten. Zur Vorbereitung war Loeb in der Red-Bull-Fabrik zu Gast und ließ sich dort einen Sitz anpassen. "Mark Webber und David Coulthard sind deutlich größer als ich. Daher war es nicht einfach, eine gute Sitzposition zu finden", erklärte der Rallye-Champion gegenüber autosport.com.

"Die Formel 1 ist natürlich eine ganz andere Welt, aber die Herangehensweise und die Professionalität ist gar nicht mal so unterschiedlich. Auf diesem Level arbeitet man immer auf höchstem Standard", schilderte Loeb nach seinem Besuch bei Red Bull. Nach der Anpassung des Sitzes durfte der 34-Jährige sogleich erste Kilometer auf der Strecke in Silverstone fahren. "Das war gut. Aber ich bin nur 100 Kilometer gefahren und das bei jämmerlichen Gripverhältnissen. Ich konnte das Auto nicht wirklich kennenlernen."

Die britische Strecke begrüßte den Rallyepiloten mit fünf Grad Außentemperatur und Regen. "Beim Beschleunigen auf der Geraden konnte ich den Schub spüren. Das hat richtig Spaß gemacht. Ich freue mich jetzt natürlich auf Barcelona. Ich glaube kaum, dass es dort fünf Grad geben wird und Regen dazu." Für Loeb ist der Red-Bull-Test nicht die erste Formel-1-Ausfahrt. Der Franzose war bereits im Vorjahr im Auto seiner Landsleute von Renault gefahren - allerdings allein in Le Castellet.

"Es war gut, dass ich vor dem Test noch ein paar weitere Erfahrungen sammeln konnte", sagte der französische Superstar, der bald auch im Le-Mans-Peugeot testen soll. "Ich weiß nun etwas mehr über das Auto und komme daher nicht als völliger Neuling nach Barcelona. Aber es wird trotzdem nicht einfach. Es wird für mich das erste Mal, dass ich gemeinsam mit den regulären Formel-1-Piloten gleichzeitig teste. Das wird also ganz bestimmt interessant."

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