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Suzuki Cup Europe: Poznan

Auftaktsieg für den Ungarn Bendegüz Molnar in Polen

Zweiter der Pole Jan Antoszewski, bester Österreicher Dominik Haselsteiner als Dritter, Reglementanpassung führt zu mehr Spannung bei den Rennen...

Fotos: Suzuki Team Austria

Die 16. Saison im SUZUKI Cup EUROPE wurde heute mit dem 1. Rennen im polnischen Poznan bei guten äußeren Bedingungen gestartet. Mit dabei waren 9 Teilnehmer aus Ungarn, sowie 12 heimische Piloten, die sich aus den Teams Wimmer Werk Motorsport, Schiessling und Suzuki Team Austria rekrutierten.

Von diesen insgesamt 21 Piloten waren bereits 13 Fahrer mit dem neuen SUZUKI Swift Sport 1,4 Turbo und neun Piloten mit dem Vorjahresmodell 1,6 nach der Version 2018 in Polen am Start. Die ungarischen und österreichischen Vertreter hatten sich vor Saisonbeginn geeinigt, die technischen Reglements zu vereinheitlichen, um eine Chancengleichheit zu erreichen. Daher wird es zukünftig eine eigene Wertung für die modernen Swifts geben, aber auch Vorjahresautos werden in den Resultaten durch eine eigene Wertung dargestellt. Neu ist das Punktesystem und neu sind auch Zusatzpunkte für die schnellste Qualifikations- und extra für die schnellste Rennrunde.

Schon in den freien Trainings- bzw. auch in der Qualfikation rückten die Vertreter der beiden Länder vom Ergebnis her viel knapper zusammen als bisher. Neun Piloten lagen in etwas mehr als einer Sekunde Differenz an der Spitze, damit war mit einen spannenden Saisonbeginn zu rechnen.

Aus der 1. Reihe gingen der Ungar Bendegüs Molnar und der Pole Jan Antoszewski ins Rennen, dahinter bereits Dominik Haselsteiner mit seinem Wimmer Werk Partner Max Wimmer aus der 2. Reihe und aus Reihe Drei Andreas Höfler sowie der Ungar Adam Lengyel. Bester Mann beim SUZUKI Team Austria war der Steirer Oliver Müller als Siebenter vor Teamchef Max Zellhofer. Für Schiessling Racing stellte Fabio Becvar seinen neuen Swift an die 11. Stelle der Qualifikation.

Im Rennen selbst erwischte der Ungar Bendegüz Molnar den besten Start, dahinter der für Ungarn fahrende Pole Antoszewski, Dann machte der Pole einen Fehler den Dominik Haselsteiner ausnützte und sich an die zweite Stelle setzen konnte. Diese Reihung an der Spitze änderte sich dann allerdings in der 5. Runde . Hier konnte Antoszweski an dem Wimmer Werk Piloten vorbeigehen und diesen zweiten Platz in der Eurowertung bis ins Ziel verteidigen.

Molnar kontrollierte das Rennen gekonnt und feierte so zum Saisonstart einen Start-Zielerfolg, dementsprechend auch sein Kommentar nach dem Rennen:“ Für mich war es besonders schön gegen Jan in seiner Heimat zu gewinnen, es war kein leichtes Rennen die Abstände nach rückwärts relativ knapp.“ Antoszewski war natürlich etwas enttäuscht:“ Leider habe ich beim Start schon einen Fehler gemacht, außerdem hatte ich mit der Aufhängung gewisse Probleme. Ich muss aber fairerweise sagen, Molnar ist ein exzellenter Fahrer, der sich den Sieg verdienst hat.“
Besonders glücklich war Dominik Haselsteiner über seinen ersten Podiumsplatz in seiner Motorsportkarriere:“ Ich kann es noch gar nicht richtig glauben. Die Freude für mich ist schon sehr groß, ich habe schon langen Zeit darum gekämpft einmal aufs Podium zu kommen, dass es gleich am Beginn der Saison gelungen ist, ist umso schöner. Mein Dank gilt meinem neuen Team und meinen Eltern die mir das alles erst ermöglicht haben. Heute bin ich natürlich besonders glücklich und hoffe auch morgen beim zweiten Rennen auf ein ähnliches Resultat.“

Aber dieses erste Saisonrennen hatte noch wesentlich mehr zu bieten. Max Wimmer wurde ein sicherer Vierter, aber dahinter kämpften der Ungar Lengyel, der Steirer Oliver Müller, der Cup Organsiator Max Zellhofer, sowie der Steirer Andreas Höfler um die Plätze fünf bis acht. Immer wieder kam es zu Rangverschiebungen und spektakulären Zweikämpfen. Einige technische Probleme mit ihren Boliden hatten Vorjahresmeister Peter Eibisberger und der Oberösterreicher Günther Wiesmeier, damit konnten sie nicht entscheidend in die Kämpfe der Vorderleute eingreifen. Erstmals sein großes Talent aufgezeigt hat Schiessling Racing Pilot Fabio Becvar. Der junge Steirer schob sich mit Platz Neun unter die TopTen und zeigte, dass man mit ihm heuer rechnen muss. Sehr gut waren auch der Niederösterreicher Fabian Ohrfandl bei seinem Comeback und bei seiner Premiere auch der Oberösterreicher Daniel Lemmerhofer unterwegs.

Die Österreicher Niki Pertich (Wien) und Erich Weghofer (NÖ) die beide in einem Vorjahresauto unterwegs waren, belegten die Ränge 19 und 20. In dieser Wertung gab es durch die Brüder Balazs und Gergö Körmöczi sowie Benjamin Nagy einen dreifachen ungarischen Erfolg.

Ergebnis des 1.Saisonrennen im SUZUKI Cup EUROPE 1,4 Turbo:

1.Bendegüs Molnar, Hungary 27:52, 718 Min.
2.Jan Antoszewski, Polen + 01,172 Sek.
3.Dominik Haselsteiner (NÖ) Wimmer Werk Motorsport + 06,508
4.Max Wimmer (W) Wimmer Werk Motorsport + 08,473
5.Adam Lengyel, Hungary + 09,097
6.Oliver Müller (Stmk) SUZUKI Team Austria + 20,612
7.Martin Zellhofer (NÖ) Suzuki Team Austria + 23,494
8.Andreas Höfler (Stmk) Wimmer Werk Motorsport + 27:932
9.Fabio Becvar (Stmk) Schiessling Racing + 28,512
10.Peter Eibisberger (Stmk) Wimmer Werk Motorsport + 29,848
11.Daniel Lemmerhofer (OÖe) Wimmer Werk Motorsport + 33,796
12.Fabian Ohrfandl (NÖ) Suzuki Team Austria + 39:567
13.Günther Wiesmeier (OÖe) + 53,148

Ergebnis des 1.Saisonrennen im SUZUKI Cup EUROPE 1,6 Turbo

1.Balasz Körmöczi, Hungary + 1:15,707 Min.
2.Gergö Körmöczi, Hungary + 1:16,781
3.Benjamin Nagy, Hungary + 1:23,503
4.Maciej Banas, Hungary + 1:23,675
5.Gabor Forrai, Hungary + 1:45,188
6.Niki Pertich, (W) Suzuki Team Austria + 1:48,286
7.Erich Weghofer (NÖ) Suzuki Team Austria + 1:58,453
8.Balasz Hartmann, Hungary + 1 Runde

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