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TDS Racing holt Loïc Duval an Bord

In der Saison 2018/19 ersetzt Audi-Werksfahrer Loïc Duval im französischen LMP2-Rennstall TDS Racing den Routinier Emmanuel Collard.

Das LMP2-Team TDS Racing um Xavier Combet nimmt für die Saison 2018/19 der Langstrecken-WM eine Veränderung am Fahrerkader vor. Neben Financier und Amateurpilot François Perrodo und dessen Landsmann Matthieu Vaxivière wird mit Audi-Werksfahrer Loïc Duval ein weiterer Franzose am Steuer des Oreca-07-Gibson an der LMP2-Kategorie teilnehmen.

"Ich freue mich, dass ich neben meinem Audi-Programm wieder in der Langstrecken-WM und in Le Mans fahren kann", sagte Duval, der auch 2018 in der DTM antreten wird. "TDS Racing ist eine starke Mannschaft mit familiärer Atmosphäre. Ich möchte François helfen, sich weiter zu verbessern, und gleichzeitig Matthieu unterstützen."

Der TDS-Neuzugang ist eine schlechte Nachricht für Emmanuel Collard. Das französische Urgestein ist seit 1995 bereits 23 Mal bei den 24 Stunden von Le Mans am Start gewesen, eine weitere Teilnahme am Klassiker ist das große Ziel. Collard ist nun auf der Suche nach einem Team, das ihm diesen Traum erfüllen könnte. Der heute 46jährige stand in Le Mans mit dem Pescarolo-Team zwei Mal auf dem Gesamtpodest, mit Porsche (1997) und Toyota (1998/99) war Collard dort auch schon als Werksfahrer am Start.

TDS hat die vergangene Saison der Langstrecken-WM mit einem starken dritten Platz im Sechs-Stunden-Rennen von Silverstone begonnen, anschließend war man gegen die starke Konkurrenz jedoch oft machtlos. Der Tiefpunkt war das 24h-Rennen von Le Mans, als Vaxivière den Ferrari-GTE-Piloten Pierre Kaffer bei hohem Tempo in die Streckenbegrenzung schickte, und TDS an der Sarthe eine Nullnummer schrieb. In der LMP2-Teamwertung 2017 belegte man letztlich nur Rang acht.

Aufregend und schwierig sei die abgelaufene Saison gewesen, sagte Perrodo. Der Frust beim Franzosen saß tief: "Nach Ende der Saison habe ich einen Wechsel in die ELMS oder eine Rückkehr in den GT-Sport angedacht, aber als die Entscheidung über die künftige Ausrichtung der Langstrecken-WM fiel, wurde mir klar, wie viel Freude ich in den Prototypen eigentlich habe. Also habe ich mich dafür entschieden, in der WM zu bleiben; und was für eine Saison auf uns wartet: zwei Mal Le Mans plus Sebring und vieles mehr!"

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