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DTM-Fahrer erklären ihre Startnummernwahl

Die 18 DTM-Piloten erklären die Gründe ihrer Startnummernwahl - darunter auch die beiden Österreicher Lucas Auer und Philipp Eng.

Foto: DTM

Glückszahl, Rechenspielchen und Kindheitserinnerungen: Die Gründe für die Wahl der Startnummern sind vielfältig. Aber auch der Aberglaube spielt schon Mal eine große Rolle. Die DTM-Fahrer dürfen die Zahl, die auf ihrem Auto steht, seit einigen Jahren selbst wählen. Die Erklärungen für die Entscheidung für ihre Nummer sind teilweise dem Zufall geschuldet, aber manchmal auch mit persönlichen Erinnerungen an ihre Kindheit oder frühere Erfolgen verbunden.

Die Startnummer 1 wird man 2018 im DTM-Fahrerfeld - wie schon im vergangenen Jahr - nicht finden. Denn der amtierende DTM-Champion Rene Rast verzichtet darauf, mit der #1 anzutreten und bleibt bei "seiner" #33. Normalerweise steht es dem Gewinner der Meisterschaft zu, im darauffolgenden Jahr die Startnummer 1 zu tragen. Auch Marco Wittmann verzichtete nach seinen beiden Titelgewinnen (2014 und 2016) auf die Meisterzahl und behielt die Nummer 11. Ganz nach dem Motto: zweimal 1 hält besser.

DTM-Rückkehrer Pascal Wehrlein entschied sich, mit der gleichen Startnummer #94 zurückzukommen, mit der er 2015 den DTM-Titel gewann.

Die Österreicher im Feld der DTM: Lucas Auer, wieder in einem rosafarbenen Mercedes dabei, wählte die Startnummer 22. BMW-Pilot Philipp Eng wählte die 25.

Stimmen der Piloten - Gründe zur Startnummernwahl

#2 Gary Paffett (Mercedes): "Ich habe die 2 gewählt, weil mir jemand meine Lieblingsnummer gestohlen hat. Nein, Spaß beiseite: Mit der Nummer habe ich im Kart meine erste nationale Meisterschaft gewonnen. Deshalb ist sie für mich etwas Besonderes."

#3 Paul di Resta (Mercedes): "Mit der 3 habe ich 1997 meine erste Kart-Meisterschaft gewonnen. Ich mag außerdem ungerade Zahlen."

#4 Robin Frijns (Audi): "Die Zahl vier hat mich während meiner erfolgreichen Jahre im Formelsport begleitet und mir viel Glück gebracht. Und das wird sie hoffentlich auch weiterhin tun."

#7 Bruno Spengler (BMW): "Ich habe damals zwischen der 7 und der 17 geschwankt, weil ich die 17 früher auf meinem Kart hatte. Aber die 7 wird für mich, aufgrund meines DTM-Titelgewinns 2012 mit dieser Nummer, natürlich immer einen ganz besonderen Stellenwert haben."

#11 Marco Wittmann (BMW): "Zweimal die 1 ist immer gut - und außerdem bin ich im November geboren. Die 11 ist so etwas wie mein Markenzeichen geworden."

#15 Augusto Farfus (BMW): "Zu Beginn meiner Karriere hatte ich im Kartsport immer die Nummer 18. Es war an der Zeit für ein bisschen Abwechslung. So ist es die 15 geworden. Dahinter steckt jedoch keine größere Überlegung."

#16 Timo Glock (BMW): "Ich wollte eigentlich die Nummer 5, aber die hat mir damals Mattias Ekström weggeschnappt. Die 16 habe ich dann genommen, weil man daraus ganz gut meine Initialen TG ableiten kann."

#22 Lucas Auer (Mercedes): "Die 22 hat mir immer viel Glück gebracht. Mit ihr habe ich schon im Kart sehr viel Gutes erlebt. Und ich bin happy, dass ich sie auch in der DTM habe."

#23 Daniel Juncadella (Mercedes): "Ich wollte die 5, aber das ist 'Ekis' Nummer. Die 33 war leider auch nicht frei. Ein sehr enger Freund von mir starb letztes Jahr bei einem Motorradunfall und er hatte die Nummer 33. Er wurde am 5. Mai geboren. 2 plus 3 ergibt 5 und 2 Dreien sind 33. Deshalb die 23."

#25 Philipp Eng (BMW): "Für mich ist es etwas ganz Besonderes, die aus der BMW-Motorsport-Historie legendäre Nummer 25 auf meinem BMW M4 DTM zu haben. Ich werde mit viel Stolz mit dieser Nummer an den Start gehen."

#33 Rene Rast (Audi): "Ich finde die 33 von der Optik her einfach cool und ich kann mir eine Doppelnummer leicht merken."

#47 Joel Eriksson (BMW): "Ich hatte die 47 bereits im Kartsport und bin mit dieser Nummer schwedischer Kart-Champion geworden. Daher habe ich sie nun erneut gewählt."

#48 Edoardo Mortara (Mercedes): "Die 48 stammt noch aus meiner Kart-Zeit. Damals hat sie mir Glück gebracht - ich hoffe, auch jetzt."

#51 Nico Müller (Audi): "Mein Cousin hatte früher an seinem Kart die Nummer 50. Als ich sein Teamkollege wurde, war es nur logisch, die 51 zu nehmen. Ich habe mit dieser Startnummer viele Rennen im Kart und später auch den Titel in der Formel Renault gewonnen."

#53 Jamie Green (Audi): "Die wollte ich schon immer haben, denn mit dieser Nummer ist bereits mein Vater gefahren."

#77 Loic Duval (Audi): "Ich hatte in meiner Karriere schon öfter die 7. Die war aber in der DTM nicht frei. Deshalb dachte ich mir, vielleicht bringt die Doppel-7 ja doppelt Glück."

#94 Pascal Wehrlein (Mercedes): "Ich habe die 94 gewählt, weil ich 1994 geboren und sie ziemlich cool aussieht."

#99 Mike Rockenfeller (Audi): "Die 9 ist meine Glückszahl - da dachte ich mir, doppelt hält besser..."

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