Motorsport

Inhalt

DTM: Interview

Ekström: Keine Gespräche über Rückkehr

Nach dem Ende seiner Karriere in der Rallycross-WM wird der Schwede Mattias Ekström 2019 wohl nicht zu Audi in die DTM zurückkehren.

Eine Rückkehr von Mattias Ekström zu Audi in die DTM ist nach Aussage des Schweden für das Jahr 2019 unwahrscheinlich. Zwar sei er einem Comeback in der Rennserie grundsätzlich nicht abgeneigt, doch gebe es dafür in der nächsten Saison nicht die Möglichkeit. "Wenn es keinen Platz gibt, gibt es nichts, worüber man diskutieren kann", sagte er.

"Ich weiß zwar noch nicht, wer fahren wird, aber soweit ich weiß, gibt es keine freien Plätze. Mich hat noch keiner gefragt, ob ich fahren will", erklärte Ekström, bisher mit Audi noch nicht über ein DTM-Cockpit 2019 gesprochen zu haben. Interesse daran hätte der zweifache Champion generell aber schon.

"Ich stehe dem ganzen recht offen gegenüber. Wenn jemand käme und sagte: 'Willst du nicht in der DTM fahren?', wäre ich nicht abgeneigt, aber das ist bisher nicht passiert, und daher beschäftige ich mich auch nicht damit", sagte der Schwede. "Ich bin auch keine 18 mehr und werde nicht auf Knien flehen. Es müsste für mich alles passen, und das Team müsste mich haben wollen. Audi hat ein gutes Team. Für sie gibt es wenig Gründe, etwas zu ändern."

Ekström hat 2017 seinen Rücktritt aus der DTM erklärt und im Mai 2018 als Gaststarter beim Saisonauftakt in Hockenheim zwei Rennen zum Abschied bestritten. Sein Augenmerk galt danach exklusiv der Rallycross-WM, in der er heuer aber ohne Finalsieg blieb. Nachdem Audi bekanntgegeben hatte, per Saisonende die Werksunterstützung für das EKS-Team zu beenden, erklärte Ekström zuletzt, 2019 kein Vollzeitengagement in der Rallycross-WM mehr anzustreben.

Nun sucht der Schwede ein neues Betätigungsfeld – zum einen für EKS, zum anderen auch für sich selbst als Fahrer. Dabei wolle er aber nicht aktiv auf Audi zugehen und um ein DTM-Cockpit betteln: "Ich war lange dabei, werde aber nicht hingehen und sagen: 'Gebt mir einen Platz!'" Somit dürfte das Kapitel DTM für Ekström abgeschlossen sein, was ihn mit Blick auf die Einführung leistungsstärkerer Turbomotoren in der Saison 2019 ein wenig ärgert.

"18 Jahre lang hat keiner auf mich gehört, wenn ich gesagt habe, dass wir mehr Leistung brauchen; dann trete ich zurück, und im Jahr darauf gibt es mehr Leistung", sagte Ekström. "Ich bereue nichts, aber es ist schon etwas peinlich und lustig, dass sie so lange dafür gebraucht haben."

Drucken
BMW bringt Fahrerquartett BMW bringt Fahrerquartett Audi testet sechs Rookies Audi testet sechs Rookies

Ähnliche Themen:

18.06.2017
DTM: Hungaroring

Audi bestimmte das DTM-Sonntagsrennen in Ungarn - Erster Sieg für Rene Rast - BMW nur dank Martin stark - Auer mit rabenschwarzem Tag.

21.05.2017
DTM: Lausitzring

Jamie Green triumphiert in der Lausitz: Der Audi-Fahrer gewinnt das zweite Rennen vor Mattias Ekström (Audi) und Robert Wickens (Mercedes). » Fotos

04.09.2016
Rallycross-WM: Lohéac

Johan Kristoffersson war der Mann des Tages in Loheac: Der VW-Pilot gewann beim Klassiker in Frankreich sämtliche Rennen – Bakkerud und Loeb am Podest.

DTM: Interview

Es ist angerichtet 280 PS: Neuer Ford Focus ST

Der neue Ford Focus ST: Dank vier Fahrprogrammen im Alltag entspannt, auf kurvigen Landstraßen und auf der Rennstrecke faszinierend.

Nummer acht wird 60 Jubiläum: 60 Jahre Skoda Octavia

Der Skoda Oktavia feiert Jubiläum. Vor 60 Jahren kam die Kompaktlimousine als achtes Modell des tschechischen Herstellers auf den Markt.

Formel 1: Launch Alfa Romeo präsentiert den Sauber C38

Das Sauber-Team, das heuer Alfa Romeo genannt werden will, hat zum Testauftakt in Barcelona seinen neuen Formel-1-Wagen vorgestellt.

WRC: Schweden-Rallye Ereignisreicher Tag für Max Zellhofer

Max Zellhofer und Jürgen Heigl liegen nach 16 Sonderprüfungen an 39. Stelle, ein Kabelbruch führte fast zum Ausfall.