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Histo-Cup: News

Vorschau auf die Histo-Cup-Saison 2018

Im Vorfeld seiner 21. Saison macht sich der Histo Cup mit Vollgas daran, dem international hervorragenden Ansehen gerecht zu werden.

Bildquelle: Histo Cup

2018 könnte als das Jahr in die Geschichte eingehen, in dem der Histo Cup mit gleich zwei neuen Serien Meilensteine setzt. In Ermangelung heimischer Alternativen auf der Rundstrecke verbessert und ergänzt das Team rund um "Mastermind" Michael Steffny gezielt das Angebot für alle Histo-Cup-Piloten und all jene, die es noch werden wollen. Neuer Kalender, neue Einteilung der Kategorien, aufwerten der Anhang-K-Serie, zwei neue Serien; nur bei den Autos bleibt alles beim Alten.

Bis zum Start der neuen Histo-Cup-Saison Mitte April dauert es noch ein Weilchen, doch schon jetzt wirft die bevorstehende 21. Auflage seinen Schatten voraus. Zwar setzt Michael Steffny, Mitgründer und bis heutigen Tag das "organisatorische Gehirn" vor und hinter den Kulissen der Serie, wie schon in den Jahren zuvor auf die bewährte Erfolgsstrategie "ausgesperrt wird niemand, doch Ordnung muss sein", dennoch hält die Saison 2018 einige Neuerungen und Innovationen bereit.

Aufgrund gestiegenener Kosten entfällt in diesem Jahr der Saisonauftakt in Spielberg. Stattdessen gibt es ein Geburtstagsfest auf dem Salzburgring mit einem Testtag, Renntaxifahrten und Rennfahrerschulung am 13. April sowie ein "Festival der Benzinbrüder" am 14. April 2018: Am Freitag Abend wird das Histo-Cup-Jubiläum mit einer PS-Party gefeiert, ehe es dann am Samstag zum Aufwärmen für die neue Saison den ersten Wettbewerb nach dem "Sound of Speed"-Modell gibt.

Nach dem traditionellen Brünn-Event in der Tschechischen Republik (4. bis 6. Mai) kehrt der Histo-Cup-Tross an den Salzburgring zurück. Der "Mozartpreis" findet traditionell im Mai (25. bis 27.) statt. Danach kommt es zum ersten Sommerhighlight: Die Erfahrungen in Rijeka (Kroatien) waren so gut, dass der Histo Cup für das dritte Saisonwochenende vom 15. bis 17. Juni wieder an die Adriaküste fährt. Die sommerliche Osttournee mit Hitzegarantie, bestehend aus Pannoniaring (Ungarn, 6. bis 8. Juli) und Slovakiaring (Slowakei, 10. bis 12. August) mit dem "Summernight Race", bleibt unverändert. Im September geht es zum "Vorfinale" ab den Salzburgring (21. bis 23. September). Das Grande Finale steht in Spielberg (12. bis 14. Oktober) auf dem Programm.

Die Trennung der historischen Rennfahrzeuge nach Anhang K und STW (verbesserte Tourenwagen) war 2017 ein voller Erfolg. Gerade die Anhang-K-Rennfahrzeuge exakt nach historischem Reglement erleben aktuell einen regelrechten Boom. Mit Öffnung der historischen Tourenwagen (bis einschließlich 31. Dezember 1985) sind beide Felder groß genug und können sich auch international mit anderen Meisterschaften messen. Dies wird das historische Niveau weiter steigern. Man gibt einigen neuen Fahrern die Möglichkeit, an den Rennen in Österreich teilzunehmen.

Neuigkeiten gibt es auch im großen Feld der Youngtimer: Die Öffnung gilt nun bis 31. Dezember 2004. Für modifizierte Boliden, etwa mit neuerem Motor, wurde 2016 bereits die Youngtimer-STW-Wertung geschaffen. Auch die Anzahl der waghalsigen Formelpiloten dürfte weiter wachsen: Grund dafür ist die nagelneue "Formel Youngtimer" für Monoposti der Baujahre 1989 bis 1998.

Der Histo Cup ist aber nicht nur ein Spielplatz für etablierte Herren, Quereinsteiger und ehemalige Rennfahrer. Von Anfang an wurde an die Förderung der Jugend gedacht und diese spätestens mit Einführung der BMW 325 Challenge im Jahr 2006 in die Tat umgesetzt. Durch den Wegfall diverser Markenpokale, die in anderen Ländern durch Hersteller unterstützt werden, fielen in Österreich viele Kartfahrer und damit auch viele Talente in ein Loch. Es gab weniger finanzierbare Betätigungsfelder für den österreichischen Nachwuchs im Motorsport. Der Histo Cup hat mit der BMW Challenge und mit dem Mini Cooper Cup Formate geschaffen, in denen sich die "jungen Wilden" mit jung gebliebenen Rennfahrern Tür an Tür messen können.

Nach der erfolgreichen Etablierung der Youngtimer im Jahr 2005 war es an der Zeit, auch an die "jüngeren" Modelle zu denken. Mit der Einführung der Touring Car Open im Jahr 2015 wurde auch für diese Rennfahrzeuge ein neues Betätigungsfeld im österreichischen Motorsport geschaffen. 2017 waren mit den unterschiedlichsten Marken bereits über 30 Fahrer aktiv.

Nach dem Aus für den Porsche Alpenpokal schreibt der Histo Cup 2018 zum ersten Mal den Porsche Classic Cup als historischen Markenpokal aus. Startberechtigt sind alle luftgekühlten Porsche der Typen 911, 914, 964 und 993 sowie die Transaxle-Modelle 924, 928, 944, und 968.

Viele "Sportfahrer" wollen ihre tollen Autos auch einmal auf den Rennstrecken flott bewegen. Eine Möglichkeit dazu bietet der Sportwagen Cup im Ambiente einer großen Rennveranstaltung. Zugelassen sind moderne und jung gebliebene Sportwagen mit Straßenzulassung. Die Wertung erfolgt nach dem sehr erfolgreichen Modell der Classica Trophy. Die sehr erfolgreiche Classica Trophy wird in den Kategorien Solofahrer und Teamfahrer fortgesetzt und bietet den Teilnehmern absolutes Rennfeeling ohne den harten Kampf "Blech gegen Blech". Für die Classica Trophy und auch den neuen Sportwagen Cup ist nur eine "AMF Race Card" notwendig.

Die Ein-Stunden-Teamrennen, die seit fünf Jahren ausgetragen werden, haben seit 2016 den Status einer eigenen Langstreckenmeisterschaft. Ausgeschrieben werden sie für historische Tourenwagen bis und über 3.000 cm³, Youngtimer sowie das Touring Car Open bis und über 3.000 cm³. Startberechtigt sind alle eingeschriebenen Fahrer und Gastfahrer. Ein eigenes Qualifying entscheidet über die Startaufstellung, zwischen Minute 25 und 35 muss ein Boxenstopp mit Fahrer- und/oder Autowechsel absolviert werden. Fünf bis sechs dieser "Endurance"-Rennen sind geplant.

Rennkalender 2018:

14. April: Salzburgring I
4.-6. Mai: Brünn (CZE)
25.-27. Mai: Salzburgring II
15.-17. Juni: Rijeka (CRO)
6.-8. Juli: Pannoniaring (HUN)
10.-12. August: Slovakiaring (SVK)
21.-23. September: Salzburgring III
12.-14. Oktober: Spielberg II

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