Motorsport

Inhalt

Race of Champions 2018

Deutschland gewinnt den Nationencup

Das deutsche Team hat sich bei der Premiere des Race of Champions in Saudi-Arabien im Nationencup gegen Lateinamerika durchgesetzt.

Langstreckenweltmeister und Le-Mans-Sieger Timo Bernhard sowie DTM-Champion René Rast haben für Deutschland den Nations´ Cup beim Race of Champions 2018 gewonnen. Die traditionelle Showveranstaltung mit Fahrern aus unterschiedlichen Serien gastiert erstmals in Saudi-Arabien. Ausgetragen wird der Wettbewerb, der am Samstag fortgesetzt wird, in der Hauptstadt Riad.

Nach einem Sieg im Halbfinale über das Team von Saudi-Arabien (Yazeed Al-Rajhi und Ahmed Bin Khanen) trafen die RoC-Rookies Bernhard und Rast im Finale des Nationenpokals auf die beiden ehemaligen Indycar- und nunmehrigen Penske-IMSA-Fahrer Helio Castro-Neves und Juan Pablo Montoya, die Lateinamerika vertraten.

Mit Siegen von Rast über Castro-Neves und Montoya hat der DTM-Champion die Gegner quasi im Alleingang mit 2:1 bezwungen; Bernhard hingegen verlor seinen Finallauf gegen den Brasilianer. René Rast wiederum bezwang im entscheidenden Duell Montoya, den Vorjahressieger der RoC-Einzelwertung, ausgerechnet im Stockcar, dem langjährigen Arbeitsgerät des Kolumbianers. Für Deutschland war es schon der achte Triumph im Nationencup.

"Es war Teamwork", betonte Bernhard. "Wir sind ins Finale gekommen, und René hat es geholt. Ich war nicht ganz zufrieden mit meinem Versuch, aber René hat es gerettet." Rast selbst wirkte überwältigt: "Die Konkurrenz hier ist nicht ohne. Ich habe mir die Veranstaltung früher immer im Fernsehen angesehen – und jetzt setzt man sich plötzlich gegen diese Gegner durch."

Im zweiten Halbfinale scheiterten Tom Kristensen und Petter Solberg als "Team Nordic" an Lateinamerika. Castro-Neves und Montoya hatten den Einzug ins Halbfinale erst mit Verzögerung geschafft, weil gegen das siegreiche Schweden mit Joel Eriksson und Johan Kristoffersson im entscheidenden Vorrundenduell eine nachträgliche Zeitstrafe verhängt wurde.

Neben Schweden verloren in der Vorrunde zudem die Teams von Großbritannien (David Coulthard/Lando Norris) und Mexiko (Abraham Calderon/Memo Rojas), der USA (Ryan Hunter-Reay/Josef Newgarden) und der Vereinigten Arabischen Emirate (Khalid Al Qassimi/Khaled Al Qubaisi), des Libanon (Mansour Chebli/Karl Massaad) sowie eine Computerspielerpaarung.

Drucken
Bericht RoC 2018 Bericht RoC 2018 RoC 2018 in Saudi-Arabien RoC 2018 in Saudi-Arabien

Ähnliche Themen:

03.02.2018
RoC 2018: Riad

Im Finalduell der Routiniers hat David Coulthard beim Debüt des Race of Champions in Saudi-Arabien gegen Petter Solberg gewonnen.

19.10.2017
Motorsport: News

Das Race of Champions wird Anfang 2018 zum ersten Mal in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad ausgetragen; Frauen explizit erlaubt!

Race of Champions 2018

Wechselstrom Jaguar elektrifiziert Klassiker: E-Type Zero

Jaguar macht Besitzern eines fahrbereiten E-Type ein ungewöhnliches Angebot: den Umbau auf Elektroantrieb. Inklusive jederzeitigem Rückbau.

Formel 1: Interview Vandoorne: Chance auf Verbleib gering

Vandoorne vor Abschied: Keine konkreten Gespräche mit anderen Teams und bereits auf der Suche nach einem Cockpit in anderen Serien.

Mehr Komfort Pariser Autosalon: Facelift Renault Kadjar

Mit dezent geschärfter Optik, neuen Komfortdetails und hochmodernen, abgasarmen Motoren erhält der Renault Kadjar eine kräftige Auffrischung.

WRC: Türkei-Rallye Toyota-Doppelführung für Tänak/Latvala

Nachdem sich seine Konkurrenten am Samstag reihenweise selbst eliminiert haben, steht Ott Tänak vor einem Hattrick an Laufsiegen.