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SMP: Rückzug aus der Langstrecken-WM

Der russische LMP1-Rennstall, zuletzt Dritter in Le Mans, hat seine beiden Nennungen für die Langstrecken-WM 2019/20 zurückgezogen.

Die LMP1-Kategorie der Langstrecken-WM 2019/20 wird ohne die beiden BR1-AER von SMP Racing auskommen müssen. Zunächst hatte das russische Team noch für die kommende Saison genannt, nun hat man die Meldungen aber wieder zurückgezogen.

"Nach dem Saisonfinale in Le Mans hat sich das Team dazu entschlossen, die Langstrecken-WM zu verlassen", so SMP-Gründer Boris Rotenberg. "Unser Ziel war immer der Sieg, aber wir glauben, unter den gegebenen Bedingungen das Maximum herausgeholt zu haben. Unser Team wird in der Saison 2019/20 nicht an den Start gehen."

Damit verbleiben für die Saison 2019/20 wohl nur noch sechs Fahrzeuge in der LMP1-Klasse: Toyota wird als einziges Werksteam wieder zwei Hybridautos an den Start bringen, und Rebellion plant ebenso zwei private Prototypen in die Rennen zu schicken wie das neue LNT-Team von Lawrence Neil Tomlinson, der die im Vorjahr sang- und klanglos verschwundenen Ginetta G60 wiederbeleben möchte.

SMP Racing ist in der Saison 2018/19 erstmals in der Topkategorie LMP1 an den Start gegangen. Fünf Mal landeten die Russen auf dem Podium – so auch beim Saisonfinale, den 24h von Le Mans 2019, als man den dritten Gesamtplatz errang. Trotz zögerlicher Versuche einer 'Equivalence of Technology' seitens ACO und FIA war der Rennstall nie in der Lage, mit Toyota mitzuhalten, was Boris Rotenberg und sein Team zum Rückzug motiviert haben dürfte.

Weil zuvor auch schon das DragonSpeed-Team angekündigte hatte, seinen BR1 (allerdings mit Gibson-Triebwerk) künftig nicht mehr in den Wettbewerb schicken zu wollen, dürften diese von Dallara gebauten Chassis demächst nur noch im Museum zu bewundern sein.

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Rebellion reduziert Einsatz Rebellion reduziert Einsatz Kein DRS etc. ab 2020/21 Kein DRS etc. ab 2020/21

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