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WEC: Fuji

Enges Qualifying: Pole für Audi in Fuji

Andre Lotterer fährt Bestzeit im WEC-Qualifying und sichert Audi die Pole vor zwei Toyotas - Dominik Kraihamer überzeugt im LMP2-Lotus.

Denkbar knapp ging es beim drittletzten Saisonlauf der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) im japanischen Fuji bisher zu. Nachdem Audi am Freitag Trainingsbestzeit erzielt hatte, war Toyota am Samstagmorgen voran - und im für die Startpositionen entscheidenden Qualifying lieferten sich die beiden Hersteller dann einen heiß umkämpften Schlagabtausch. Am Ende hatte Audi die Nase nur knapp vorne.

Andre Lotterer erzielte in 1:26.235 Minuten die absolut schnellste Zeit der Session, 0,122 Sekunden vor Toyota-Pilot Sebastien Buemi, und legte damit den Grundstein für die Pole-Position des Audi R18 e-tron quattro mit der Startnummer 1. Am Ende betrug der Vorsprung auf den Toyota TS030 Hybrid von Davidson/Buemi/Sarrazin gerade mal 0,178 Sekunden. Bekanntlich werden für den zu wertenden Qualifying-Durchschnitt jeweils die zwei schnellsten Runden von zwei Fahrern eines Teams herangezogen.

Drittschnellster war der Schnellste des Vormittags, Lokalmatador Kazuki Nakajima, mit einem Rückstand von drei Zehntelsekunden auf Lotterer, was dem zweiten Toyota-Trio (Wurz/Lapierre/Nakajima) letztlich auch in der Startaufstellung den dritten Platz bescherte, 0,283 Sekunden hinter dem Pole-Durchschnitt, aber doch beträchtliche 0,565 Sekunden vor dem zweiten Audi mit Kristensen/Duval/McNish. Auf Platz fünf landete der Lola-Toyota des Rebellion-Teams. Belicchi/Beche handelten sich 2,673 Sekunden Rückstand ein.

Spannend ging es auch in der LMP2-Klasse zu, in der am Ende gleich sieben Fahrzeuge innerhalb von gut einer halben Sekunde waren. Die Pole-Position ging an den Morgan-Nissan des Oak-Teams, mit einem gewerteten Schnitt von 1:32.938 Minuten. Dahinter sicherten sich die Teams G-Drive (Oreca-Nissan) und Gainer (Zytek-Nissan) die Plätze. Das deutsche Lotus-Team kam nicht über die Plätze acht und neun im zehn Autos umfassenden LMP2-Feld hinaus.

Stärkster Lotus-Pilot war allerdings der Österreicher Dominik Kraihamer (Bild oben) mit einer Rundenzeit von 1:33.325 Minuten, womit er um fast eine halbe Sekunde schneller war als James Rossiter, der mit dem Schwesternauto in der Startaufstellung trotzdem vor ihm steht. Seine Teamkollegen im gleichen Fahrzeug, Thomas Holzer (1:34.293 Minuten) und Jan Charouz (1:36.302 Minuten), konnte Kraihamer sowieso klar auf Distanz halten und sich als Nummer 1 innerhalb dieses Trios positionieren.

In der LMGTE-Pro-Klasse gab es eine Doppel-Pole für Aston Martin, mit dem besseren Ende für das Trio rund um den Deutschen Stefan Mücke. Die beiden Manthey-Porsches landeten erst hinter einem AF-Corse-Ferrari (Bruni/Fisichella) auf den Rängen vier und fünf. Und in der LMGTE-Am-Wertung landeten ebenfalls zwei Aston Martin in den Top 3. Die Pole-Position ging an das Trio rund um den ehemaligen Formel-1-Fahrer Bruno Senna.

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Nach 3h Nach 3h Toyota in Schlagdistanz Toyota in Schlagdistanz

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