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WEC: 24 Stunden von Le Mans

„Ich spüre schon wieder dieses besondere Flair“

Porsche-Pilot Mark Webber ist zurück in Le Mans und kann es kaum noch erwarten. Der Australier schwärmt vom Flair des Langstrecken-Klassikers.

Mark Webber ist zurück in Le Mans. Der australische Ex-Grand-Prix-Star wird am morgigen Sonntag erstmals seit seinem Auftritt 1999 mit Mercedes wieder einige Runden auf dem berühmten Circuit de la Sarthe drehen können. Mit dem neuen Porsche-LMP1-Team hat Webber eine umfangreiche Vorbereitung hinter sich, die aus Sicht des Australiers bestenfalls am 15. Juni um 15:00 Uhr mit einem Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans gekrönt werden soll.

"Ich spüre schon wieder dieses besondere Flair", schwärmt Webber im Gespräch von der ganz speziellen Atmosphäre im Fahrerlager von Le Mans. "Wenn es morgen auf die Strecke geht, dann wird das ganz bestimmt noch ein viel besseres Gefühl sein. Wir haben alle viel Arbeit hineingesteckt, hatten tolle Tests und eine gute Vorbereitung. Von mir aus kann gern es jetzt losgehen", sagt der frühere Teamkollege von Sebastian Vettel.

"Wir müssen jetzt auf Kleinigkeiten achten, diese ganzen Details, die so wichtig sind. Keine Panik, sondern alles in Ruhe durchgehen. Wir werden morgen bestimmt noch einmal viel lernen", blickt Webber auf den wichtigen Vortest in Le Mans. "Die Rundenzeiten werden irgendwo liegen, die spielen keine Rolle. Wichtig ist, dass wir möglichst viele Informationen bezüglich der Reifen sammeln. Wir Fahrer müssen hier auf dieser Strecke ein Gefühl aufbauen. Anschließend kommen wir eine Woche später wieder nach Le Mans - und dann geht es richtig los."

In Le Mans gilt Webber als Rookie, da er in den vergangenen fünf Jahren nicht an der Sarthe gefahren ist. Ursprünglich hätte der neue Porsche-Star beim ACO einen Simulatortest absolvieren sollen, um die Strecke wieder kennenzulernen. Diese virtuellen Runden hat man dem prominenten Neuzugang der Szene jedoch erspart. "Es ist doch ohnehin besser, wenn ich hierher komme und gleich mal ein Gefühl mit dem echten Auto dafür bekommen kann", sagt Webber, der sich am Sonntag mit zehn Runden im Renntempo für das Rennen qualifizieren muss.

"Ich werde morgen früh nicht mit dem Gedanken aufwachen, dass ich mich für das Rennen qualifizieren muss. Ich weiß nicht einmal, wie viele Runden ich fahren muss. Das spielt in meinem Kopf überhaupt keine Rolle", winkt der Australier lächelnd ab. "Die Le-Mans-Woche wird bestimmt anstrengend. Es gibt so viel zu tun, es warten unzählige Interviewer auf mich. Das muss ich alles möglichst entspannt hinter mich bringen, um richtig frisch ins Auto steigen zu können."

Die F1-Piloten in Le Mans Die F1-Piloten in Le Mans Krohn statt Strakka Krohn statt Strakka

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