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WEC: Fuji

Porsche erobert die erste Startreihe

Pole-Position für die WM-Führenden Bernhard/Bamber/Hartley: Porsche hält Toyota im Qualifying zu deren WEC-Heimrennen in Schach – Lietz holt GTE-Pole.

Fotos: Porsche

Die beiden Porsche 919 Hybrid sind beim Qualifying der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) zum 6-Stunden-Rennen von Fuji geschlossen in die ersten Startreihe gefahren. Earl Bamber und Brendon Hartley stellten die Startnummer 2 bei nassen Bedingungen mit einer Durchschnittszeit von 1:35.160 Minuten auf die Pole-Position. Das Schwesterauto mit der Startnummer 1, im Qualifying gefahren von Nick Tandy und Andre Lotterer, fuhr mit einem Rückstand von 0,071 Sekunden auf Rang zwei.

Beide Porsche lieferten sich im Qualifying einen spannenden Schlagabtausch. Nachdem Bamber und Tandy die ersten Zeiten vorgelegt hatte, hatte nach dem Fahrerwechsel zunächst Lotterer die Startnummer 1 auf die provisorische Pole-Position gestellt. Doch Hartley, der in der nächsten Woche für Toro Rosso sein Debüt in der Formel 1 geben wird, legte noch einmal zu und schob das Auto der WM-Führenden an den Teamkollegen vorbei. Durch die Pole-Position gewannen Bernhard/Bamber/Hartley einen WM-Punkt und liegen in der Gesamtwertung nun schon 52 Zähler vor dem Toyota #8 (Davidson/Buemi/Nakajima).

Das Team des japanischen Herstellers musste sich im Qualifying auf der werkseigenen Strecke mit Startreihe zwei begnügen - und haderte in Person von Sebastien Buemi mit den Umständen. In seiner ersten schnellen Runde geriet der Schweizer in Verkehr der LMP2-Autos, anschließend boten die Regenreifen nicht mehr den optimalen Grip, sodass sich die #8 mit einem Rückstand von 0,195 Sekunden mit Rang drei begnügen musste. Das Schwesterauto von (Conway/Kobayashi/Lopez) war 1,470 Sekunden langsamer als die Spitze und belegte abgeschlagen Rang vier.

Porsche auch in der GTE-Pro an der Spitze

Nachdem in der LMP2-Klasse in den freien Trainings das Team Jackie-Chan-DC das Tempo vorgelegt hatte, schlug im Qualifying die Mannschaft von Rebellion zu. Nelson Piquet jun. und David Heinemeier Hansson stellten den Oreca 07 mit der Startnummer 13, den sie sich im Rennen mit Mathias Beche teilen, auf die Pole-Position der kleinen Prototypenklasse. neben ihnen werden in der Startaufstellung ihre Teamkollegen (Canal/Prost/Senna) stehen. Rang drei in der LMP2 ging an den Jackie-Chan-DC-Oreca #38 (Tung/Jarvis/Laurent).

In der GTE-Pro-Klasse sicherte sich erwartungsgemäß Porsche die Pole-Position. Richard Lietz und Frederic Makowiecki setzten sich im 911 RSR mit der Startnummer 91 klar gegenüber den beiden Ganassi-Ford 66 (Mücke/Pla) durch - vor allem durch eine bemerkenswerte Ausgeglichenheit der beiden Piloten. Nachdem Makowiecki eine Durchschnittszeit von 1:47.573 Minuten vorgelegt hatte, kam Lietz bis auf acht Tausendstelsekunden an diesen Wert heran.

So stand für das Porsche-Duo am Ende eine Durchschnittszeit von 1:47.577 Minuten zu Buche. Priaulx gelang es im Ford 71 (Rigon/Bird) auf Rang vier.

Auch für das Rennen wird Regen erwartet

Estre/Christensen im zweiten Werks-Porsche 95 (Thiim/Sörensen) belegt mit einer Sekunde Rückstand Rang sechs der Klasse.

In der GTE-Am-Klasse ging die Pole-Position an den Clearwater-Ferrari 77 (Ried/Cairoli/Dienst) durch, Rang drei in der Klasse ging an den Aston Martin #98 (Dalla Lana/Lamy/Lauda).

Das 6-Stunden-Rennen von Fuji wird am Sonntag um 11:00 Uhr Ortszeit (4:00 Uhr MESZ) gestartet. Auch für das Rennen ist teilweise starker Regen vorhergesagt.

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