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Rallycross-WM: Südafrika

Kapstadt: Erste Kurve wird entscheidend

Lob von den Piloten der Rallycross-WM für die neue Strecke in Killarney: Mattias Ekström erwartet, dass es beim Start heiß hergehen wird.

Fotos: FIA World Rallycross

Zum Abschluss der Saison 2017 betritt die Rallycross-WM (WRX) an diesem Wochenende Neuland. Es ist der erste Auftritt der Serie auf dem Killarney International Raceway in der Nähe der südafrikanischen Metropole Kapstadt, wo aus diesem Anlass extra ein neuer Rallycross-Parcour gebaut wurde. Und der kommt bei den Fahrern nach den ersten beiden Runden beim Shakedown am Freitag gut an.

"Sie haben einen guten Job gemacht. Die Strecke ist wirklich schön geworden", sagt Petter Solberg (PSRX-Volkswagen). Und das gelte nicht nur für den Kurs an sich, auch insgesamt präsentiere sich die Veranstaltung in Südafrika WM-würdig. "Zu einem neuen Rennen zu kommen und solch einen Standard vorzufinden, ist wirklich toll. Es gibt keine Klagen, nichts. So sollte es sein, wenn man einen WM-Lauf ausrichtet."

In diesen Lobgesang stimmt auch Solbergs Rivale Mattias Ekström (EKS-Audi) ein, der mit dem Norweger an diesem Wochenende um die Vize-Meisterschaft kämpft. "Ich war von der Strecke sehr beeindruckt", sagt der Schwede. "Eine völlig neue Strecke aufzubauen, ist nicht so einfach. Ich denke, dass die Schotterteile gut halten werden, und die erste Kurve ist sehr interessant."

Weshalb es am Start turbulent zugehen könnte

Und das gleich aus mehreren Gründen. Zum einen wegen des generellen Layouts der Strecke. "Wenn die Joker-Runde wie hier erst am Ende der Runde kommt, werden der Start und die erste Kurve umso interessanter", meint Ekström. Dann aber auch wegen der Gestaltung der Kurve 1, die zumacht und ein wenig an die bekannte "Schneckenkurve" auf dem Formel-1-Kurs von Schanghai erinnert.

"Die erste Kurve ist ziemlich breit, dort wird man mehrere Autos nebeneinander sehen", erwartet Ekström. "Dann folgen Kurve 2 und 3 und der Sprung. Ein guter Start und gute ersten Kurven werden hier der Schlüssel zum Erfolg sein. Man muss aber auch auf der restlichen Strecke schnell sein."

Somit ist die Bühne für das Duell Solberg vs. Ekström um die Vize-Meisterschaft bereitet. Mit einem Punkt Vorsprung kommt Solberg nach Südafrika, wo er sich deutlich fitter als am Estering fühlt, als er mit den Folgen seiner in Lettland erlittenen Knochenbrüche zu kämpfen hatte.

Petter Solberg fühlt sich deutlich fitter

"Es war recht schwierig, mich nach dem Rennen richtig zu erholen, aber jetzt fühle ich mich gut", bekräftigt Solberg. "Es wird ein harter Kampf. Ekström ist ein cleverer Bursche aus der DTM. Er ist ein bisschen wie eine Schlange, die lautlos zuschlägt", lacht der Norweger. "Wir konzentrieren uns nur auf uns selbst und schauen dann, wie es am Sonntag ausgeht."

Ekström bringt die Ausgangslage wie folgt auf den Punkt: "Man braucht ein gutes Wochenende, um am Ende vorne zu liegen. Ich denke es ist recht einfach: Derjenige, der vor dem anderen ins Ziel kommt, wird es."

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