Motorsport

Inhalt

Formel 2: Spielberg

Markelov siegt im Sprint, Russell führt

Von der hart erkämpften Pole aus holt sich Artem Markelov den Sieg im Sprintrennen; George Russell von P8 auf P2 zur Gesamtführung.

Führungswechsel in der Gesamtwertung der Formel 2: Nach seinem Sieg im Samstagslauf konnte George Russell (ART) mit einem zweiten Platz im Sprintrennen von Spielberg die Tabellenführung von Lando Norris (Carlin) übernehmen. Der verdiente Sieger hieß am Sonntag aber Artem Markelov (Russian Time). Nach seiner Galavorstellung in den letzten Runden des Hauptrennens für P8 konnte er von der Pole Position aus einen ungefährdeten Sprint fahren. "Wir hatten vom Start weg eine gute Pace, und ich musste nur versuchen, die anderen hinter mir zu halten", so Markelov. "Dann musste ich darauf achten, dass die Reifen bis zum Ende halten, weil es doch mehr Abbau gab, als erwartet."

Der ungewöhnlich hohe Reifenabbau, der sich durch das Feld zog, ereilte auch Norris, der sich zudem schon in der ersten Kurve von Russell überholen lassen musste. Er hing zunächst lange hinter Alexander Albon (DAMS) fest, bevor er in der Schlussphase wegen dee Reifenprobleme sogar noch bis auf Platz elf zurückfiel. Russell hingegen konnte sich von Startplatz sieben aus in den ersten vier Runden schon an vier Konkurrenten vorbeischieben: Nach Norris mussten jeweils in Kurve eins Albon, Antonio Fuoco (Charouz) und Sérgio Sette Câmara (Carlin) dran glauben; Tadasuke Makino (Russian Time) konnte er dann in Kurve zwei überraschen. Markelov jedoch wurde er nach diesen frühen Attacken nicht mehr gefährlich.

"Ich glaube, das war eines meiner besten Rennen", jubelte Russell im Ziel. "Für den Sieg hat es nicht gereicht, aber von Platz sieben aus konnte ich zu Beginn aggressiv vorgehen und mich schnell auf Platz zwei schieben. Das sind ein paar gute Punkte für die Meisterschaft, und das haben wir nach dem zweiten Rennen vergangene Woche gebraucht."

Auf dem dritten Platz kam Norris´ Teamkollege Sérgio Sette Câmara ins Ziel. "Das war nicht einfach", sprach er das Reifenmanagement an. Seltsam sei vor allem, dass man in Spielberg normalerweise nicht so viel Reifenabbau habe. "Es scheint aber, als habe die Temperatur einen großen Unterschied gemacht. Wenn die Reifen zu warm werden, leidet man darunter. Ich bin mit dem Wochenende nicht vollends zufrieden, denn gestern hätte auch ein Podium drin sein müssen. Da war viel Pech dabei, aber heute sind es ein paar gute Punkte."

Den vierten Platz holte sich Fuoco vor Albon und Makino, der von Platz zwei gestartet war. Santino Ferrucci (Trident) und Nicholas Latifi (DAMS) konnte in der Schlussphase noch an Norris vorbei auf die Plätze sieben und acht fahren, ebenso Nirei Fukuzumi (Arden) and Arjun Maini (Trident) dahinter. Am nächsten Wochenende (7./8. Juli) kommt es zum nächsten Showdown des gesamtführenden Duos bei deren Heimspiel in Silverstone.

Drucken
Bericht Qualifying Bericht Qualifying Bericht Hauptrennen Bericht Hauptrennen

Ähnliche Themen:

01.08.2018
F1-Test: Hungaroring

George Russell markierte am zweiten Testtag auf dem Hungaroring die schnellste Runde; Robert Kubica (Williams) mit über 100 Runden. » Fotos

03.07.2016
GP2: Spielberg

Britisches Triple in Spielberg: Jordan King gewinnt in Spielberg sein erstes GP2-Rennen vor zwei Landsmännern – Slickpoker gehen im Regen nicht auf.

21.06.2015
GP2: Spielberg

Campos Pilot Rio Haryanto sichert sich den Sieg beim Sprintrennen. Vandoorne nur knapp Zweiter – Rossi geht leer aus. Binder auf Rang 15.

Formel 2: Spielberg

Bayerische Muskeln Toyota Supra - Test Vorserienmodell

Noch sind Karosserie und Interieur getarnt, doch bald präsentiert Toyota den neuen Supra der Weltöffentlichkeit. Wir testen die Vorserienversion.

Doppeltes Golfchen 5. Edelweiß-Bergpreis am Roßfeld

Die fünfte Auflage der renommierten Oldtimer-Veranstaltung Edelweiß-Bergpreis Roßfeld hält 2018 eine Vielzahl spektakulärer Highlights bereit.

Charakterstarke Scooter Peugeot Django 50 und 125 - im Test

Der Peugeot Django ist mit 50, 125 und 150 Kubikzentimeter zu haben. In unserem Test fahren der 50er und der 125er miteinander um die Wette.

ORM: NÖ-Rallye Nachname Zellhofer zwei Mal vertreten

Neben Sohn Christoph ist auch Vater Max Zellhofer ein wichtiger Starter – der Chef von ZM Racing will im Suzuki den 2WD-Sieg holen.