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Rallycross-WM: Höljes

Kristoffersson siegt auch in Schweden

Johan Kristoffersson gewinnt auch bei seinem Heimrennen in Höljes das Finale – nach dramatischer Schlussphase in der letzten Runde.

Bildquelle: FIA World RX

Am Ende war es in Schweden der Schwede, der zum fünften Mal in dieser Saison jubeln konnte: Johan Kristoffersson (PSRX) hat das Finale in Höljes nach einer hochspannenden Schlussphase für sich entschieden und konnte sich damit in der Gesamtwertung der Rallycross-WM 2018 weiter absetzen. Auf dem zweiten Platz landete EKS-Fahrer Andreas Bakkerud, der sich gegen seinen Teamchef und -kollegen Mattias Ekström durchsetzte; dieser hatte sich seinen dritten Platz derart kontrovers erkämpft, das er ihn nicht behalten durfte.

Es war die letzte Runde, die sich besonders dramatisch gestaltete: Timmy Hansen im überarbeiteten Peugeot 208 WRX war in die Jokerrunde abgebogen, um sich vom Verkehr abzusetzen und auf das Führungstrio aufzuschließen. Dabei war ihm Ekström dicht auf den Fersen. Kevin Hansen musste wegen eines technischen Problems aufgeben, was seinen Bruder (und Teamkollegen) sowie Ekström eine Position einbrachte. Als dann auch Kristoffersson und Bakkerud zur Jokerrunde ansetzten, wurde es wild.

Timmy Hansen konnte sich knapp vor Bakkerud setzen, der dicht vor Ekström auf die Strecke zurückkam. In einer Rechtkurve berührten einander dann zuerst die Teamkollegen, bevor Ekström auch Hansen erwischte, der dadurch weit rausrutschte. Bakkerud konnte so am jungen Schweden vorbeiziehen. Als Ekström Hansen ein weiteres Mal angriff, erwischte er ihn am rechten Hinterrad; der Peugeot 208 WRX blieb daraufhin im Kiesbett stecken. Mattias Ekström kam somit zunächst als Dritter ins Ziel, wurde nach dem Rennen allerdings auf Platz sechs zurückversetzt.

Mit Platz vier holte Jérôme Grosset-Janin sein bestes WM-Ergebnis im vom GCK-Team selbst enwickelten Mégane RS RX. Petter Solberg war zwar Schnellster im Q3 und führte sogar das erste Halbfinale an, verlor dann jedoch die Kontrolle über sein Auto; auch Sébastien Loeb schied bereits im Halbfinale aus.

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