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Rallycross-WM: Trois-Rivières

Kristoffersson schlägt zurück

Mit den Siegen im dritten und vierten Qualifying preschte Johan Kristoffersson vor, dahinter Loeb und Solberg. Stard mit Baumanis weiterhin auf Platz zehn.

Bildquelle: FIA World RX

Kurz gestrauchelt, und dann eindrucksvoll zurückgemeldet: Johan Kristoffersson (PSRX-Volkswagen) hat am zweiten Tag der Vorläufe beim siebten Saisonlauf der Rallycross-WM (WRX) 2018 im kanadischen Trois-Rivieres einmal mehr unterstrichen, warum er mit klarem Vorsprung an der Spitze der WM-Tabelle sieht.

Nachdem der Titelverteidiger nach zwei problematischen Rennen am Samstag nur auf Platz neun der Zwischenwertung gelegen hatte, gewann er am Sonntag das dritte und vierte Qualifying in Kanada und sicherte sich damit den Gesamtsieg im Qualifying, fing knapp den zur Halbzeit führenden Sebastien Loeb (Peugeot) und stockte sein Punktekonto in der WM-Wertung um weitere 16 Zähler auf.

"Damit hätte ich nach dem Samstag nicht gerechnet", zeigt sich Kristoffersson erstaunt. Dabei sah es zu Beginn des zweiten Rennens von Q3 kurzzeitig aus, als würde der amtierende Weltmeister einen weiteren Rückschlag einstecken müssen. Nach einer Berührung mit Mattias Ekström (EKS-Audi) war Kristoffersson nach dem Start zurückgefallen, ging dann früh in die Joker-Runde und nutzte anschließend die freie Bahn, um sich nach vorne zu fahren.

Zusätzlich profitierte er vom Pech von Loeb, der am Samstag Q1 und Q2 gewonnen hatte. Der neunmalige Rallye-Weltmeister kollidierte im gleichen Rennen in der letzten Runde mit Ekström, als der Schwede aus der Joker-Runde kam. Dadurch wurde Loeb in Q3 nur Zwölfter und verlor die entscheidenden Punkte in der Zwischenwertung.

Dort lag er am Ende mit 170 Punkten einen Zähler hinter Kristoffersson, auf den Positionen drei und vier landeten Petter Solberg (PSRX-Volkswagen) und Timmy Hansen (Peugeot). Damit werden im ersten Halbfinale die beiden Volkswagen Polo R, im zweiten Halbfinale zwei Peugeot 208 in der ersten Startreihe stehen.

Auf den Plätzen fünf und sechs landeten die EKS-Audi-Piloten Ekström und Andreas Bakkerud, gefolgt von Niclas Grönholm (GRX-Hyundai), Kevin Hansen (Peugeot), Kevin Eriksson (Olsbergs-Ford), Janis Baumanis (STARD-Ford), Timur Timersjanow (GRX-Hyundai) und Robin Larsson (Olsbergs-Ford).

Jerome Grosset-Janin, Guerlain Chichert (beide GCK-Renault) verpassten nach mehreren Zwischenfällen ebenso wie Gregoire Demoustier (SlR-Peugeot) den Einzug in das Halbfinale. Dieses Halbfinas finden am Abend ab circa 21.00 Uhr statt, anschließend folgt das Finale.

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Endbericht Endbericht Nach Q2 Nach Q2

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