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SCE: Slovakiaring

Suzuki Cup Austria stellt 14 Swifts

Im Rahmenprogramm von Truck-EM und WTCR werden mit den Piloten des Suzuki Cup Europe in zwei Rennen rund 30 Autos am Start stehen.

Bildquelle: Suzuki Team Austria

Nach dem Saisonauftakt auf dem Hungaroring und dem nachfolgenden Wochenende auf dem Salzburgring geht es vom 13. bis 15. Juli im Suzuki Motorsport Cup 2018 zur zweiten Auslandsstation – diesmal auf den Slovakiaring, wo zusammen mit den ungarischen Teilnehmern des Suzuki Cup Europe wieder zwei Rennen zur Austragung gelangen. Man fährt im Rahmen der Truck-EM sowie der FIA WTCR und ETRC, womit eine große Zuschauerkulisse garantiert sein sollte. Der Slovakiaring ist ein hochmoderner Kurs in Orechová Potôň, rund 40 Kilometer südlich von Bratislava und 120 Kilometer östlich von Wien. Der Slovakiaring gilt mit einer Länge von 5,9 Kilometern als einer der längsten modernen Rennstrecken Europas.

Im Starterfeld des heimischen Suzuki Motorsport Cup gibt es im Detail keine großen Veränderungen. Wimmer Werk Motorsport setzt diesmal wieder drei Fahrzeuge ein. Günther Wiesmeier verstärkt wie schon zu Saisonbeginn in Ungarn die ohnehin schon starke Abordnung: "Für mich gilt es in erster Linie, unsere beiden Führenden im Cup zu unterstützen; andererseits fasse ich schon in den beiden Rennen Podestplätze ins Auge. Außerdem habe ich mit dem Slovakiaring noch eine Rechnung offen: Ich konnte dort bis jetzt meine guten Trainingsleistungen nie in den Rennen bestätigen."

Max Wimmer: "Wir haben als Wimmer Werk Motorsport auf dem Slovakiaring im letzten Jahr beide Rennen gewinnen können. Daher ist unser Anspruch natürlich, dieses Ergebnis zu wiederholen. Sowohl Peter als auch Günther werden hier sehr schnell sein."

Peter Eibisberger: "Ich hoffe, ich kann an die Leistungen bei den letzten Rennen anschließen. Damit sollte es möglich sein, unsere Doppelführung im Cup zu verteidigen. Meine Form stimmt jedenfalls."

Bei Schiessling Racing wird es eine kleine Änderung geben: Nicht am Start sein wird diesmal der bisher sehr erfolgreiche Kärntner Markus Pleschberger. Mit seinem Auto wird laut Teambetreuer Robert Wagner (F1 Club Austria) der 23jährige Pascal Ehrmann fahren: "Er ist deutscher Staatsbürger, fährt aber mit österreichischer Lizenz und kommt aus dem Bergrennsport und Bergrallyecup. Er ist Renningenieur – in dieser Funktion wird er das Team unterstützen. Er wird aber auch als Aktiver auf dem Slovakiaring an den Start gehen und erhofft sich nach entsprechendem Training eine Top-10-Platzierung."

Dr. Erich Weghofer: "Ich als Fahrer und mein Team sind auf einem guten Weg. Gegenüber dem Vorjahr haben wir viel dazugelernt, wobei der Weg weiterhin mühsam ist, sich langsam an die Spitze heranzutasten. Wichtig ist es für mich als Mediziner auch, das Auto technisch zu verstehen. Das hilft genauso wie unser Fitnessprogramm von X-med Sports, das wir auch für den Slovakiaring verwenden."

Michael Kittel: "Nachdem ich beim letzten Antreten auf dem Salzburgring durch einen unverschuldeten Unfall einige Probleme mit dem Setup bekam, waren nur magere fünf Punkte einzufahren. Salzburg ist eine Hochgeschwindigkeitsstrecke. Dies trifft auch auf den Slovakiaring zu. Das heißt, wir müssen unbedingt daran arbeiten, für unser Auto ein optimales Setup zu finden. Nachdem wir drei freie Trainings haben, müsste dies auch gelingen. Schließlich möchte ich versuchen, bester Pilot unseres Teams zu werden."

Fabio Becvar: "Für mich ist dieser Kurs in der Slowakei absolutes Neuland. Ich habe mir daher schon einige Videos besorgt, um im Vorfeld die Strecke kennenzulernen. Es wird drei freie Trainings geben, da hoffe ich natürlich, in der Praxis wesentlich mehr zu lernen. Apropos Lernen: Seit dem Saisonbeginn in Ungarn habe ich schon sehr viele Erfahrungen sammeln können. Ich traue mich jetzt schon viel näher an die Konkurrenten heranzufahren, damit steigt auch mein Selbstvertrauen. Wichtig ist es, zwei gute Rennen abzuliefern. Das ist auch mein Ziel in der Slowakei."

Beim Suzuki Team Austria wird das Fahrerfeld ziemlich gleich bleiben. Nicht dabei sind lediglich Hermann Gaßner junior und Hermann Neubauer. Voll motiviert aus dem Urlaub zurück kommt Cup-Organisator Max Zellhofer, der heuer schon starke Rennen abgeliefert hat: "Ich werde natürlich so wie immer dafür sorgen, dass es bei den Rennen relativ fair abgeht. Persönlich hat mich heuer wieder das Rennfieber erfasst. Ich werde schon Gas geben, um zwei gute Resultate einzufahren."

Christoph Zellhofer: "Nachdem ich in Salzburg wegen einiger technischer Probleme keinen einzigen Punkt für die Tabelle erreicht habe, stehen zwei Zielankünfte im Vordergrund. Vom Speed her bin ich gut drauf, was ich zuletzt bei der Schneebergland-Rallye auch gezeigt habe."

Oliver Müller: "Im letzten Jahr ist es in der Slowakei nicht so gelaufen, wie ich mir das vorgestellt habe. Da hätte mehr drinnen sein müssen. Daher habe ich mir für heuer vorgenommen, mehr anzugreifen und einfach mehr Gas zu geben, dann müsste hoffentlich ein Stockerlplatz in unserer Cupwertung herausschauen. Ich bin jedenfalls voll motiviert."

Dominik Haselsteiner: "Diesmal habe ich leider ein Handicap auf dem Slovakiaring – ich kann aus beruflichen Gründen erst am Samstag zum Qualifying kommen und habe nicht die Möglichkeit, an den drei freien Trainings am Freitag teilzunehmen. Da ich aber diesmal unbedingt einen Podestplatz einfahren möchte, habe ich vor einigen Wochen auf dem Slovakiaring ein privates Training abgehalten, um mir die Strecke wieder richtig in Erinnerung zu rufen."

Anton Bauer: "Das wird wieder ein anstrengendes Wochenende für mich und meine Familie. Wir haben aus Deutschland die absolut weiteste Anreise und sind fast zehn Stunden unterwegs, um auf den Slovakiaring zu kommen. Rein sportlich erhoffe ich mir eine weitere Steigerung meiner Performance, und auch das Punktekonto sollte sich erhöhen."

Sebastian Geisel: "Als Ersteinsteiger sind für mich alle Strecken im heurigen Jahr absolutes Neuland. Ich kann daher nur in den freien Trainings immer wieder versuchen, meine Linie zu finden, und auch den Wagen vom Setup her richtig abzustimmen Natürlich versuche ich mich auch fahrerisch weiter zu steigern. Luft nach oben ist auf alle Fälle vorhanden, ich daher optimistisch."

Johannes Maderthaner: "Ich werde wieder dabei sein. Das Wichtigste ist für mich, einfach Spaß zu haben und Gas geben zu können. Vielleicht gelingt es mir, das Feld von rückwärts aufzurollen – ist aber ein 'Joke'."

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