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Histo Cup: Rijeka

Rennbericht vom Automotodrom Grobnik

Die zweite Auslandsstation der Saison 2019 führte den Histo Cup nach Kroatien, ins Automotodrom Grobnik in der Nähe von Rijeka.

Bildquelle: Histo Cup

Histo Cup bis 2.500 cm³ – Rennen 1

Walter Spatt, VW Golf GTI, konnte das Rennen vor Franz Kerzner, Ford Escort BDA, gewinnen. Dritter wurde Thomas Jakob-Käferle, gefolgt von Gerald Müller und Peter Pöschl, alle Ford Escort. Kerzner konnte gegen Mitte des Rennens zwar die Führung übernehmen, letztlich musste er sich aber doch Walter Spatt geschlagen geben. Christian Bernard, BMW 700 RS, gewann die Klasse K bis 1.000 cm³, Alexander Wechselberger holte sich die Klasse K bis 1.600 cm³ vor dem Briten Richard Bateman, Lotus Elan. Franz Kerzner gewann die Klasse K bis 2.000 cm³ vor Thomas Jakob-Käferle und Gerald Müller, beide Ford Escort. Gerhard Bruckmüller gewann mit seinem Porsche 924 die Porsche-Classic-Klasse bis 2.500 cm³ vor dem Italiener Alberto Mondinelli, Porsche 944. Hinter dem Gesamtsieger Walter Spatt platzierte sich Peter Pöschl als Zweiter der Klasse STW bis 2.000 cm³ vor Josef Gumpenberger, Alfa GTV.

BMW 325 Challenge – Rennen 1

Polesitter Tobias Weichenberger ließ nichts anbrennen und landete einen Start-Ziel-Sieg vor dem Deutschen Lando von Wedel und dem Steirer Maximilian Winkler. Weichenberger holte sich mit der schnellsten Rennrunde auch noch den Zusatzpunkt ab. Einen feinen Kampf um den vierten Platz gab es das ganze Rennen lang zwischen Leon Unger, Manfred Zaunbauer und Mathias Heinemann. Den E30-Cup holte sich der Seekirchner Gerhard Weiss vor dem Steirer Franz Josef Stopper und Christian von Wedel, der an sicherer zweiter Stelle lag, aber nach einem Highspeed-Dreher nur knapp vor Natalie Horvath ins Ziel kam.

Formel Historic – Rennen 1

Der Niederösterreicher Philipp Thiel, Dallara F3Y, landete einen überlegenen Start-Ziel-Sieg vor dem Deutschen Thomas Weidel, Ralt F3, und Wolfgang Dietmann, Martini F3Y. Rafael Kowar holte sich die Formel Ford 1600 vor Rainer Schrems und dem Franzosen Gilbert Cristini, alle Van Diemen. Otto Flum gewann die Formel Ford 2000 vor Norbert Fritz und Günther Sturm, alle Reynard F 2000. Dieter Schwarz gewann die Klasse Opel Lotus vor Gerhard Lehninger. Peter Peckary holte sich die Formel-Renault-Wertung vor Benjamin Pfeil und Alfred Buschek. Die Formel-3-Wertung gewann Thomas Weidel vor Gerd Reinprecht, Martini, und Georg Panzenböck, Reynard F3. Hinter Gesamtsieger Philipp Thiel platzierten sich Wolfang Dietmann und Günter Ledl in der Formel Young bis 2.000 cm³. Der junge Patrick Schober gewann die Formel Young bis 1.600 cm³ und landete auf dem hervorragenden neunten Gesamtrang.

Histo Cup über 2.500 cm³ – Rennen 1

Polesitter Riko Fürtbauer, Ford GT40, setzte sich gleich am Start in Führung – vor Michael Steffny, BMW 320 Gruppe 5, und dem Tschechen David Bečvář, Jaguar XJS, der seinerseits einen tollen Kampf mit Josef Schößwendter, Porsche 944 Turbo, hatte. Alfred Weissengruber holte sich mit seinem BMW 635i die Klasse K bis 3.600 cm³ vor Franz Wetzlmaier, BMW 535i. Hinter Gesamtsieger Riko Fürtbauer platzierten sich in der Klasse K über 3.600 cm³ David Bečvář und Jaroslav Rejka, beide Jaguar XJS. Josef Schößwendter holt sich die Porsche-Classic-Wertung vor Walter Traxler, Porsche 911.

Youngtimer und Touring Car Open über 3.000 cm³ – Rennen 1

Der Steirer Thomas Weberhofer, Opel V8 Star, gewann das Rennen vor Walter Schropper, Dodge Viper, und Christoph Gürtler, BMW E30 V8. Vierter wurde Dieter Karl Anton, Honda S2000, vor Wolfgang Schmollngruber, Mitsubishi Colt, und Manfred Werner, Porsche 997 GT3. Die Klasse Youngtimer bis 3.600 cm³ gewann Dieter Karl Anton vor Wolfgang Schmollngruber und Lutz Fischer, Porsche 996. Manfred Werner holte sich die Klasse TCO über 3.500 cm³.

Ein-Stunden-Teamrennen

Überpünktlich wurde um 17:15 Uhr das 'Endurance Race' gestartet. Der Deutsche Manfred Werner, der das Rennen alleine in Angriff nahm, ließ nie einen Zweifel aufkommen, dass er das Rennen gewinnen wollte. Er siegte mit seinem Porsche 997 GT3 Cup mit einer Runde Vorsprung auf das Team Florian Renauer/Thomas Mayr, NASCAR V8, und dem MZR-Team Rudi Happl/Heiko Köppe, Audi S3 Turbo. Gerhard Weiss gewann die Youngtimer bis 3.000 cm³ vor dem Team TTCA (Rupert Weissenlehner/Herbert Karrer) sowie Walter Braunstein/Stefan Wrobel, alle BMW 325i. Franz Wetzlmaier gewann mit dem BMW 535i die historische Wertung vor Egmont Wimmeder, Jaguar E-Type.

Classica Trophy

Die traditionell stark besetzte Classica Trophy war auch in Rijeka in beiden Kategorien gut besetzt. Nach drei Wertungsläufen holte sich der Salzburger Hois Russegger, Porsche 968, mit 690 Punkten die Solowertung vor Helmut Neisser, Mazda MX5/849 Punkte, und Peter Jaitner, Porsche 911/977 Punkte. Die Teamwertung ging an die Gesamtführenden Herbert Margreiter/Konnie Aistleitner, Alfa Romeo Spider/346 Punkte, vor Christian Weitgasser/Andi Hückel, BMW E36/998 Punkte und Manfred Breitfuss/Karin Züger, Lotus Super Seven/1.401 Punkte.

Youngtimer und TCO bis 3.000 cm³ – Rennen 2

Rudolf Happl, Audi S3, führte fast das gesamte Rennen lang vor den schnellen Schweizer WTCC-Piloten. Jean Michel Cettou konnte mit seinem BMW E36 320 si Happl in der letzten Runde noch abfangen und gewann vor Happl und dem Ungarn Árpád Viszokay, BMW 320. Flavio Lompa und Albin Mazzaro, die anfangs in der Führungsgruppe dabei waren, mussten ihre Autos vorzeitig abstellen. Viszokay gewann die Klasse bis 2.000 cm³ vor den beiden Renault-Clio-Piloten Helmut Landherr und Wolfgang Bauer. Gabriel Scherdi gewann die Klasse bis 2.500 cm³ vor Walter Braunstein, beide BMW 325i E30. Hinter Happl wurde Heiko Köppe, Audi A3, Zweiter der Klasse bis 3.000 cm³. Die Klasse TCO bis 2.000 cm³ gewann Günther Edenstöckl, Suzuki Swift, vor Christoph Wögerer, Ford Fiesta. Der Tiroler Philipp Kluckner gewann die Mini Challenge vor Matthias Jocher und Klaus Katterbach, der in der Anfangsphase Probleme hatte.

Histo Cup bis 2.500 cm³ – Rennen 2

Anfangs setzte sich Walter Spatt mit seinem VW Golf vor der Ford-Escort-Armada in Führung. Leider musste der Oberösterreicher dann w.o. geben. Es führte dann lange Gerald Müller vor Franz Kerzner und Thomas Jakob-Käferle. Sensationell fuhr der Tiroler Alex Wechselberger, der sich den dritten Gesamtplatz erkämpfen konnte. In der letzten Runde gelang es Franz Kerzner, seinen Widersacher Gerald Müller zu überholen, und gewann das Rennen. Christian Bernard, BMW 700 RS, gewann die Klasse K bis 1.000 cm³, Alexander Wechselberger holte sich die Klasse K bis 1.600 cm³ vor dem Briten Richard Bateman, Lotus Elan. Franz Kerzner gewann die Klasse K bis 2.000 cm³ vor Gerald Müller und Jakob-Käferle, beide Ford Escort. Gerhard Bruckmüller gewann mit seinem Porsche 924 die Porsche-Classic-Klasse bis 2.500 cm³ vor dem Italiener Roberto Strazzeri, Porsche 944. Peter Pöschl holt sich den Klassensieg bei den STW bis 2.000 cm³ vor Josef Gumpenberger, Alfa GTV.

BMW 325 Challenge – Rennen 2

Gleich am Start gab es zwei Kollisionen, im Mittelfeld und auch an der Spitze. Matthias Heinemann nutzte die Verwirrung und setzte sich vor Leon Unger, Max Winkler, Tobias Weichenberger und Lando von Wedel in Führung. Weichenberger und Wedel konnten sich dann bald wieder vorarbeiten und übernahmen die Führung. Weichenberger gewann auch das zweite Rennen souverän. Wedel kam an zweiter Stelle liegend von der Strecke ab, Winkler und Unger gingen vorbei. Winkler und Unger kamen sich dann in der zweiten Kurve in die Quere, Unger flog ab, was ein Nachspiel haben sollte. Auf der Strecke wurde Max Winkler Zweiter vor Wedel und Stefan Rauscher, doch Winkler bekam wegen gefährlichen Fahrens eine Zeitstrafe und eine bedingte Sperre für zwei Rennen. So wurde Lando von Wedel Zweiter und Matthias Heinemann Dritter. Den E30-Cup gewann Florian Kammerstätter vor Franz Josef Stopper und Gerhard Weiss. Natalie Horvath war in die Startkollision verwickelt, konnte dann aber toll aufholen und wurde noch Vierte.

Formel Historic – Rennen 2

Der Niederösterreicher Philipp Thiel, Dallara F3Y, landete wieder einen überlegenen Start-Ziel-Sieg vor dem Deutschen Thomas Weidel, Ralt F3, und Wolfgang Dietmann, Martini F3Y. Vierter wurde Peter Peckary im Formel Renault, eine feine Leistung. Rafael Kowar holte sich die Formel Ford 1600 vor Rainer Schrems und dem Franzosen Gilbert Cristini, alle Van Diemen. Otto Flum gewann die Formel Ford 2000 vor Norbert Fritz und Günther Sturm, alle Reynard F 2000. Dieter Schwarz gewann die Klasse Opel Lotus vor Gerhard Lehninger. Hinter Peter Peckary platzierten sich in der Formel Historic Benjamin Pfeil und Alfred Buschek. Die Formel-3-Wertung gewann Thomas Weidel vor Georg Panzenböck, Reynard F3, und Gerd Reinprecht, Martini. Hinter Gesamtsieger Philipp Thiel platzierten sich Wolfang Dietmann und Günter Ledl in der Formel Young bis 2.000 cm³. Der junge Patrick Schober gewann die Formel Young bis 1.600 cm³.

Histo Cup über 2.500 cm³ – Rennen 2

Ein fulminanter Start – und Riko Fürtbauer setzte sich in Führung, David Bečvář konnte Michael Steffny beim Start ausbeschleunigen. Steffny versuchte, sich wieder an Bečvář vorbeizudrücken, doch beim Anbremsen der Westkurve kam er auf die Kerbs, und das rechte hintere Radlager brach. Es folgte ein wilder Abflug, jedoch ohne weitere Folgen. Fürtbauer gewann das Rennen vor David Bečvář und Walter Traxler, Porsche 911RS, der damit auch die Porsche-Classic-Wertung vor Josef Schößwendter, Porsche 944 Turbo, gewann. Andreas Eckhart wurde hinter Alfred Weissengruber Dritter der Klasse K bis 3.600 cm³. Paolo Banno wurde in der Klasse K über 3.600 cm³ Dritter, Erwin Warislowich gewann die STW-Wertung.

Youngtimer und TCO über 3.000 cm³ – Rennen 2

Polesitter Thomas Weberhofer setzte sich sofort in Führung und gewann auch das zweite Rennen mit seinem Opel V8 Star vor Manfred Werner, Porsche 997 GT3, und Wolfgang Schmollngruber, Mitsubishi Colt Turbo. Vierter wurde der Oberösterreicher Christoph Gürtler, BMW V8, gefolgt von Thomas Vital, Maserati. Die Klasse Youngtimer bis 3.600 cm³ gewann Wolfgang Schmollngruber vor Dieter Karl Anton, Norbert Greger und Lutz Fischer, Porsche 996. Manfred Werner holte sich die Klasse TCO über 3.500 cm³.

Pünktlich um 17 Uhr beendete Rennleiter Harald Lehner die mehr als gelungene Veranstaltung in Kroatien. Es herrschte herrliches Wetter und bei allen Rennen viel Spannung. Auch das kulinarische Ambiente hat allen Fahrern und Freunden sehr gut gefallen. Das Fazit der Histo-Cup-Veranstalter: "Kroatien, wir kommen sicher wieder!"

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