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OÖ. Autoslalomcup: Spital

Bericht vom Auftakt des OÖ. Slalomcup

Mit zwei Wertungsläufen in Spital am Pyhrn startete der int. oberösterreichische Slalomcup am 27./28. April in seine 33. Saison.

Fotos: Christian Kellermayr

Obwohl sich der MSC Pyhrn-Priel mit neuer Kurssetzung und repariertem Asphaltbelag alle Mühe gab, die Attraktivität zu steigern, was von den Aktiven auch sehr positiv aufgenommen wurde, wurde man beim Auftakt des 33. internationalen oberösterreichischen Automobilslalomcups nicht belohnt; so blieben die Teilnehmerzahlen an beiden Tagen des "Race Weekend" doch hinter den Erwartungen zurück. Gründe waren vermutlich die Wetterlage und die Terminüberschneidung mit dem Rechbergrennen; vor allem mussten in der Kategorie "Race" aber auch einige Stammfahre aufgrund von technischen Problemen oder Defekten nach dem ÖM-Auftakt in Teesdorf w.o. geben. Wer trotz der widrigen Wetterbedingungen in die Pyhrn-Eisenwurzen kam, brauchte sein Kommen nicht zu bereuen und bekam tollen Slalomsport geboten.

Gruppe "Street"

Günter Kuchta (MSC Haag) durfte sich mit dem neuen Arbeitsgerät gleich über einen Auftaktsieg und einen dritten Platz in der Klasse 1 bis 1.600 cm³ freuen. Für Reinhard Schatzl (Triple X Racing) lief es genau gegengleich: Rang drei zum Auftakt und Sieg im zweiten Lauf. Die Konstante auf dem Podest hieß Werner Himsl, der sich zwei Mal Rang zwei sichern konnte. Mit einem Doppelsieg in der Klasse 2 bis 2.000 cm³ startete Hans Brei in die neue Saison – und es gab niemanden, der dem sympathischen Wiener diesen Erfolg nicht vergönnte. Rang zwei ging an beiden Tagen an Norbert Forster vor Franz Kollmann. In der Klasse 3 über 2.000 cm³ war Manfred Auinger (PSV Linz) nur am Samstag als Alleinunterhalter unterwegs.

Gruppe "Sport"

Harald Kern (MSC Pyhrn-Priel) vor Martin Eilmer lautete die Reihung an beiden Tagen in der Klasse 4 bis 1.400 cm³. Mario Biebl (ARBÖ-RT Steyrtal) komplettierte am ersten Tag das Podium. Günter Ruschitzka (Ruschi Motorsport) hieß der erste Saisonsieger in der Klasse 5 bis 1.600 cm³ vor Raphael Kapeller und Tobias Großalber (Großalber Motorsport). An Tag zwei trat Ruschitzka nicht mehr an, womit die Reihung Kapeller vor Großalber lautete. Christian Kitzler (MSC Pyhrn-Priel) und Martin Walcher lieferten sich an beiden Tagen ein spannendes Duell um den Sieg in der Klasse 6 bis 2.000 cm³, wobei zuerst Walcher um 46 Hundertstel die Nase vorne hatte, anderntags Kitzler um 57 Hundertstel. Rang drei ging jeweils an Bettina Forster (MSC Pyhrn-Priel), womit sich der Veranstalterclub über zwei weitere Podestplätze freuen durfte.

Zwei Siege in der Klasse 7 über 2.000 cm³ feierte Alexander Schwaiger, wobei er vor allem am zweiten Tag extrem starke Zeiten in den Asphalt brennen konnte. Rang zwei ging beide Male an Herbert Sommer (Oideisenfreind), einmal vor Christian Huber (Auto Huber Enns) und einmal vor Harald Kern. Andreas Reithmayr hatte in der Klasse 8 (Sammelklasse) am Samstag noch seine Probleme und musste gleich drei Hutfehler in die Wertung mitnehmen, am Sonntag blieb er dann aber fehlerfrei und konnte den Abstand auf Doppelsieger Martin Bointner deutlich verringern.

Gruppe "Race"

Gerhard Millauer feierte im neu aufgebauten Suzuki Swift eine gelungene Premiere in der Klasse 9 bis 1.400 cm³. Zum Auftakt noch auf Rang zwei hinter Gerhard Nell (ARBÖ-Team Steyr), gelang im Sonntagsrennen bereits der erste Sieg. David Madlmayr präsentierte sich mit den Plätzen drei und zwei ebenfalls stark, und Johann Zöttl (ARBÖ-Team Steyr) durfte sich am Sonntag über seinen ersten Podestplatz im Honda Civic freuen. Philipp Raab (Junior Racing Team) gewann an beiden Tagen die Klasse 10 bis 1.600 cm³, wobei Teamkollege Thomas Holzinger am Samstag leider sein einziger Gegner an diesem Wochenende blieb. Bei rutschigen Bedingungen am Samstag konnte Martin Walcher im Peugeot Stefan Senoner (MSC Schönau am Königsee) sensationell den Sieg in der Klasse 11 bis 2.000 cm³ wegschnappen, tags darauf drehte dieser aber den Spieß um und holte sich den obersten Stockerlplatz.

Rang drei ging beide Male an Adrian Katzengruber (MSC Pyhrn-Priel) vor Christian Fesl (Triple-X-Racing) im neuen Clio, der leider jedes Mal Hutfehler in der Wertung hatte. Zum Auftakt konnte Alexander Schweiger in der Klasse 12 über 2.000 cm³ das Brüderpaar Huemer sprengen und sich 38 Hundertstel hinter Patrick und eine Zehntel vor Hannes auf Rang zwei platzieren. Am Sonntag sicherte sich dann Jungvater Hannes Huemer seinen ersten Saisonsieg vor Patrick und Schwaiger. Christian Kellermayr (KC Motorsport) konnte in der Klasse 13 (Sammelklasse) mit tollen Zeiten glänzen und blieb an beiden Tagen siegreich. Am Samstag griff auch Richard Dicketmüller (PSV Linz) ins Lenkrad und holte Rang zwei.

Im Twingo Cup wurde wie gewohnt mit dem Messer zwischen den Zähnen gekämpft. Das erste Saisonpodium lautete Mario Perner (FTP Team Steyr) vor Helmut Tremetsberger und Gerhard Hirnschrodt. Beim zweiten Lauf wurden die Karten neu gemischt: Hirnschrodt gewann 41 Hundertstel vor Markus Rötzer und Perner.

Weiter geht es mit dem dritten Lauf am 7. Juli in Melk, wo der 33. internationale oberösterreichische Automobilslalomcup erstmals auf dem Wachauring zu Gast sein wird. Der Dank der Cupverantworlichen gilt Thomas Leichtfried und dem Verein ÖAMTC Fahrtechnik für die Möglichkeit, dort einen Lauf parallel mit der Slalom-ÖM zu veranstalten. Bleibt nur zu hoffen, dass auch das Wetter mitspielt, dann darf mit einem Starterfeld jenseits der 150er-Marke gerechnet werden.

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