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Elektro-Weltpremiere: Mercedes EQC Mercedes EQC 2018

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Mercedes vollzieht den nächsten Schritt in die Elektromobilität: In Stockholm feierte das erste Auto der Marke EQ Weltpremiere, das SUV "EQC".

mid/jub; Fotos: Daimler (3), Jutta Bernhard/mid (1)

Mercedes vollzieht den nächsten Schritt in die Elektromobilität: In Stockholm wurde das erste Auto der Marke EQ präsentiert, den EQC im kompakten SUV-Format. Unter dem Dach der Marke EQ ("Electric Intelligence") plant Mercedes-Benz eine ganze Produktfamilie vom Kompaktwagen bis zum Luxusauto.

Die beiden Elektromotoren sitzen an Vorder- und Hinterachse und bringen zusammen eine Leistung von 300 kW/400 PS auf die Straße, das maximale Drehmoment beider E-Maschinen beträgt zusammen 765 Newtonmeter.

Laut Mercedes-Benz soll eine elektrische Reichweite von 450 Kilometer nach NEFZ möglich sein - die 650 kg schwere Lithium-Ionen-Batterie bietet 80 kWh Energieinhalt, der kombinierte Stromverbrauch nach NEFZ beträgt 22,2 kWh/100 km.

Der Mercedes EQC verfügt serienmäßig über einen wassergekühlten On-Board-Lader (OBL) mit einer Leistung von 7,4 Kilowatt und ist damit für das Wechselstrom-Laden zu Hause und an öffentlichen Ladestationen vorbereitet. Über die App "Mercedes me" werden alle verfügbaren Ladestationen angezeigt.

Bis zu drei Mal schneller als an einer Haushaltssteckdose erfolgt das Laden an einer Mercedes-Benz Wallbox. Und noch schneller geht es über Gleichstromladen - beim EQC serienmäßig. Abhängig vom Ladestand lädt der EQC an einer entsprechenden Ladestation mit einer maximalen Leistung von bis zu 110 kW.

Der EQC wird in die Serienproduktion des Mercedes-Benz Werks Bremen integriert. Dies ist eine strategische Entscheidung, da Daimler flexibler reagieren kann, wenn die Elektrofahrzeuge auf einer Linie mit Modellen mit Verbrennungsmotor produziert werden. Die Werksauslastung ist ein weiterer entscheidender Faktor, so der Hersteller.

Die Produktion von eigenen Batterien wird schon jetzt im extra dafür ausgebauten Batteriestandort Kamenz bei Dresden hochgefahren. Neben Bremen bereitet sich das deutsch-chinesische Produktions-Joint Venture Beijing Benz Automotive Co. Ltd. (BBAC) auf den Produktionsstart des EQC für den lokalen Markt vor.

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