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SsangYong Rexton Sports - erster Test SsangYong Rexton Sports Musso 2018

Pick-up mit Charakter

Der SsangYong Rexton Sports ist der Nachfolger des Actyon Sports. Der neue Pick-up bietet frisches Design und ausgewogene Fahreigenschaften.

mid/Mst

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Dass ein Pick-up kein reines Arbeitstier sein muss, stellt jetzt auch SsangYong unter Beweis. Mit dem Rexton Sports (in Deutschland: Musso), dem Nachfolger des Actyon Sports, präsentieren die Südkoreaner ein echtes Lifestyle-Auto, das auch auf dem Boulevard eine gute Figur macht.

Die Zeiten grenzwertiger Designs sind bei SsangYong Geschichte. SUV-Modelle wie der Tivoli oder der Korando fahren mit einem sehr gefälligen, modernen Blechkleid vor, und spätestens seit die Koreaner Ende 2017 den neuen, von Pinifarina gestylten, Rexton nach Europa gebracht haben, ist klar: im Hause SsangYong hat sich einiges getan, um mit der Konkurrenz - auch optisch - mithalten zu können.

Auf dem Rexton basiert auch der neue Rexton Sports. Die beiden teilen sich nicht nur den Leiterrahmen, sondern auch die komplette Frontpartie ist nahezu identisch: Haube, Kühlergrill bis auf die Chromspange, die beim Rexton Sports waagerecht verläuft, Scheinwerfer - an diesen Details ist die Verwandtschaft ganz klar zu erkennen. Und wer im Rexton Sports Platz nimmt, merkt sofort, dass SsangYong mit dem neuen Pick-up ganz klar auf Kunden zielt, die Nutzlast und Alltagstauglichkeit verbinden möchten.

Entsprechend SUV-mäßig fährt sich der Neue auch. Bei der ersten Testfahrt durch die Toskana und die Emilia-Romagna erweist sich der 5.095 Millimeter lange, 1.950 breite und 1.840 Millimeter hohe Pick-up als absolut langstrecken- und reisetauglich.

Auf der Straße zeigt sich der neue SsangYong Rexton Sports als sehr agiles Fahrzeug, der 2,2-Liter-Turbodiesel mit 133 kW/181 PS und 400 Newtonmeter Drehmoment ist durchzugsstark und lässt auch auf engen italienischen Landstraßen eine flotte Fahrweise zu. Das Fahrwerk ist komfortabel ausgelegt, schluckt Bodenunebenheiten, ohne die Karosserie dabei zu stark ins Wanken zu bringen. Nur die Lenkung könnte etwas direkter sein. Sehr gut: die straff gepolsterten Sitze, die guten Seitenhalt bieten.

Das Interieur stammt weitestgehend vom Rexton, in der höchsten Ausstattung "Icon" (Deutschland: "Sapphire"), die neben der Basis "Work" (D: "Crystal") und der mittleren Ausstattungen "Road" und "Dream" (D: "Quartz") im Angebot ist, finden sich alle Annehmlichkeiten, die ein modernes Auto ausmachen.

Ob 9,2 Zoll großer Bildschirm für das Multimedia-System inklusive Apple Carplay und Android Auto für die Smartphone-Anbindung, Navi, Xenon-Licht, ledergepolsterte Komfortsitze mit Sitzheizung und -kühlung, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, schlüsselloser Zugang und zahlreiche weitere Features - die Ausstattungsliste ist lang und lässt kaum Wünsche offen. Dazu kommt eine ordentliche Verarbeitung der gut zusammengestellten Materialien.

850 Kilo Nutzlast verträgt die 1,30 Meter lange Ladefläche, 1.011 Liter beträgt die Ladekapazität. Bis zu drei Tonnen darf das Gewicht des gebremsten Anhängers betragen. 2.000 Euro Aufpreis kostet der zuschaltbare Allradantrieb mit Geländeuntersetzung und selbstsperrenden Hinterachs-Differenzial, damit kommt der Musso auch abseits befestigter Straßen problemlos voran. Ebenfalls für 2.000 Euro Aufpreis ist ein Sechsstufen-Automatikgetriebe erhältlich, allerdings nur für die beiden höchsten Ausstattungsstufen.

Mit dem Rexton Sports hat SsangYong einen wirklich ansehnlichen und komfortablen Pick-up auf die Räder gestellt, der das Zeug hat, in dem immer beliebteren Segment seine Fans zu finden - nicht zuletzt wegen des Einstiegspreises von 24.900 Euro (Deutschland: 23.990 Euro). Als "Icon" (D: "Sapphire") kostet der Musso in Österreich und Deutschland 37.990 Euro.

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