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Neuer Nissan Juke - im ersten Test

Juke-Box

Knapp zehn Jahre nach dem Start des ersten Nissan Juke geht die zweite Generation an den Start. Ein bunter Vogel ist er geblieben. Ester Test.

mid/ru

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Nissans Designer haben sich etwas einfallen lassen, um auch beim neuen Nissan Juke das Flair der ersten Generation hinüber zu beamen ins Hier und Jetzt. Die runden Lichter in der Front wurden übernommen, darüber strahlen nun Y-förmige Scheinwerfer - alle serienmäßig und in Voll-LED-Ausführung.

Der Kühlergrill wurde voluminöser gestaltet. In der Mitte prangt das Nissan-Logo. Die Coupéhafte Seitenlinie bleibt erhalten. Die C-Säule ist breit, die hinteren Türen haben integrierte Griffe und die Rückleuchten im Heck sind extrem kantig, einzelne Elemente erinnern dabei an den Micra.

Der neue Juke ist größer geworden: um knapp elf Zentimeter wuchs der Radstand. Sechs Zentimeter mehr Platz für ihre Knie haben Passagiere im Fond und 68 Liter mehr an Ladung gehen in den Kofferraum. Entsprechend der zahlreichen Außenfarben, geht's farbenfroh im Innenraum weiter orange-schwarz, rot-weiß, die Gestaltungsmöglichkeiten für die Sitze sind vielfältig, die Materialien ab der mittleren Ausstattungslinie Acenta hochwertig.

Über eine entsprechende App und einen Google-Sprachassistenten können mehrere Funktionen des Juke abgerufen und kontrolliert werden, z.B. der Reifendruck. Ein Nissan-Mitarbeiter machte sich bei den Testfahrten einen Spaß daraus, den ausgestellten Juke per Knopfdruck auf sein Handy immer wieder mal hupen zu lassen. Per Sprachbefehl kann aber auch das Navigationsgerät schon von zu Hause aus programmiert werden. Steigt man dann in seinen Nissan, dirigiert das Navi ohne lästiges Eintippen die Insassen gleich zum Ziel.

Nissan bietet zum Marktstart erst einmal nur einen Motor für den Juke an.
Den DIG-T-Turbobenziner mit drei Zylindern. Der holt aus einem Liter Hubraum
86 kW/117 PS. Der Normverbrauch beläuft sich auf 4,9 Liter je 100 Kilometer.

Als Alternative zum serienmäßigen Sechsgang-Schaltgetriebe steht für den Juke erstmals ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (DCT) mit Lenkradschaltwippen zur Wahl.

Das Fahrverhalten lässt sich über den optionalen D-Mode Schalter mit den drei Modi Eco, Standard und Sport anpassen. Ob ein weiterer Verbrennungsmotor folgen wird, ist noch nicht endgültig geklärt, bei Nissan denkt man allerdings über einen E-Juke nach.

Für den 117 PS starken Benziner, hat man sich entschieden, weil laut einer Erhebung, 56 Prozent der Mini-SUV-Kunden, Motorisierungen zwischen 110 und 130 PS für ihre Fahrzeuge wählen. "Mitten ins Herz" nennen die Nissan Marketing Mitarbeiter deshalb Ihre Entscheidung für dieses Aggregat.

Wie der Qashqai und der Leaf kann der Juke übrigens teilautonom nach Level 2 fahren. Die Japaner bieten eine Reihe von Assistenzsystemen für ihren Neuen, unter anderem eine Fußgänger- und Radfahrererkennung.

In Österreich ist der neue Nissan Juke ab 19.180 Euro (Deutschland: 18.990 Euro) zu haben. Einen Juke mit DCT Doppelkupplungsgetriebe gibt's ab 23.290 Euro (D: 22.590 Euro). Ab Mitte Dezember erfolgen die ersten Auslieferungen zu den hiesigen Händlern.

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