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Hyundai Santa Fe 2,2 CRDi – im Test

Dear Santa

Hyundai schickt den Santa Fe in die dritte Runde. Das neue SUV begeistert durch gelungenes Design und Topausstattung. Auch wo es schwächelt, erfahren Sie hier.

Rainer Behounek, Fotos: Maximilian Lottmann

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Hoch, mit Platz, trotzdem kompakt und auch etwas – seien wir uns ehrlich – überheblich – SUVs treffen in der heutigen Zeit genau ins Schwarze. Dass unser Hyundai Santa Fe in weiß daher kommt, macht ihn so zusagen zum edlen Ross im Pool der Fieslinge, im Film ist es und war es zumindest immer so.

Aber: Film ist Film und hat mit der Realität nichts zu tun, dieser Satz fällt spätestens dann, wenn der Kleine nach ein paar versehentlichen Augenblicken „Der Exorzist“ seinen Fragenkatalog auspackt.

Heute sind SUVs bis auf das bullig böse G’schau handzahme, effiziente und vor allem alltagstaugliche Lasttiere, die je nach Bedarf und Lebensstandard mit so gut wie allem ausgerüstet werden können, was die Brieftasche hergibt. Unser Santa Fe beispielsweise verwöhnt die Passagiere auch im Fond mit Sitzheizung.

Zum Innenraum kommen wir gleich, außen wurde die dritte Generation nämlich gründlich überarbeitet. Hatte man dem Vorgänger noch mehr Geländestyling spendiert, so ist der Neue Santa Fe ein richtiger Großstadtabenteurer.

Mit breiter, spaciger Front, stimmigen Proportionen und einem gelungenen Heck präsentiert sich der Santa Fe als coolster Vertreter des D-Segmentes auch irgendwie mutiger als die Konkurrenz, eingesessene Modelle wie die Q-Reihe von Audi, die X-Reihe von BMW und andere folgen eine lang aufgebauten Linie, Hyundai scheint sich mit jedem Modellwechsel neu zu erfinden.

Dieser neue Mut kommt nicht von ungefähr, Hyundai ist auf der Überholspur, praktisch keine andere Marke wächst so schnell wie der koreanische Konzern – da darf es ruhig ein bisschen mehr, ein bisschen schräger und ein bisschen hipper sein.

Auf 4,70 Meter Länge, 1,88 Meter Breite und 1,68 Meter Höhe kreierten die Entwickler eine Kampfansage, die es locker auch mit prestigeträchtigeren Vertretern aufnehmen kann.

Wir nahmen im Santa Fe „Style“ Platz, der 197 PS und 421 Nm aus einem 2,2 Liter Vierzylinder-Diesel mittels 6-Gang-Schaltgetriebe auf alle vier Räder überträgt. „Style“ klingt nach Basisausstattung, ist sie aber nicht, die heißt „Premium“, was wiederum nach Topausstattung klingt. Aber egal, in welcher Ausstattung man sitzt, man tut es vorne wie hinten ausgezeichnet.

Hinten herrschen üppige Platzverhältnisse, vorne sowieso und Staufächer finden sich überall in Hülle und Fülle. Der Kofferraum von 585-1.680 Liter ist im Vergleich großzügig bemessen (Audi Q5: 540-1.560 Liter, VW Tiguan 470-1.510 Liter), zusätzlich finden sich massig Staufächer unter dem Kofferraumboden.

Hinten sind die Fenster nicht die Größten, macht aber nichts, gegen ein kleines Entgelt gibt es eine Rückfahrkamera mit Begrenzungssignalisierung.


Ob der Santa Fe neben dem ganzen Lifestyle auch noch Offroad-Eigenschaften hat, wie er fährt und was er kostet – alles auf Seite 2.

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