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Rallye-WM: Neuseeland

„Dieser Einsatz wird zu schnell vorbei sein…“

Manfred Stohl und Ilka Minor genießen die Fahrt im Ford Fiesta RS WRC, liegen auf Rang elf. Stohl ist vom aktuellen Speed der WM-Piloten begeistert…

Fotos:Stohl Racing

Auch am zweiten Tag der zur Weltmeisterschaft zählenden Neuseelandrallye zeigten sich Manfred Stohl/ Ilka Minor im Ziel äußerst zufrieden.

Es war ein Tag, bei dem das heimische Duo gänzlich neue Sonderprüfungen zu bewältigen hatte, die es vor fünf Jahren beim letzten Start noch nicht gegeben hat.

Aber auch diese Herausforderung haben die beiden Österreicher mit dem Ford Fiesta World Rallye Car des Brazil World Rallye Teams, glänzend bewältigt.

Am Vormittag waren die äußeren Bedingungen trocken, da war man mit den härteren Reifen noch gut unterwegs.

Am Nachmittag bzw. gegen Ende des Tages setzte dann Regen ein, da wären Softreifen wesentlich besser gewesen, die hat man aber am gestrigen Tag schon ziemlich aufgebraucht.

Für den morgigen Schlusstag in Neuseeland ist voller Regen angesagt. “ Da werden wir” so Stohl, “unsere ganzen gebrauchten Softreifen einsetzen. Das Risiko kann man eingehen, da die Prüfungen relativ kurz sind und der Verschleiß sich in Grenzen hält."

"Sonst muss ich sagen, ich bin weiterhin unheimlich happy, es ist wunderschön wieder einmal WM-Luft im Cockpit zu genießen. Wichtig ist nicht so sehr das Resultat, sondern dass wir am Sonntag auch ins Ziel kommen."

"Schließlich haben wir jetzt schon mehr als 350 SP-Kilometer mit unserem Ford Fiesta RS WRC bewältigt, da sollten auch die restlichen 60 Kilometer zu keinem Problem mehr werden."

"Leider wird dieser Einsatz für uns zu schnell vorbei sein, ewig schade, es ist so wie bei einer Hochschaubahn im Prater, da geht auch alles so schnell. Der Speed der momentan bei einem WM Lauf gefahren wird, ist schon beeindruckend und absolut geil.”

Etwa ins gleiche Horn stößt Ilka Minor: “Es ist ein absolutes Vergnügen hier dabei zu sein. Für mich sehr interessant waren die neuen Prüfungen, da haben wir viele Erfahrungen sammeln können. Die Zusammenarbeit mit Manfred ist perfekt, wir haben so wie früher in den letzten zwei Tagen keinerlei Probleme gehabt.”

Der morgige Schlusstag in Neuseeland wird schon heute, nach unserer mitteleuropäischen Zeit um 22.08 Uhr gestartet.

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