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Rallye-WM: Neuseeland

Ab SP 2 wurde es schlammig…

Nach dem (ab SP 2 nassen) Freitagvormittag führte Hirvonen knapp vor Loeb, Latvala auf Rang drei. Manfred Stohl auf dem elften Gesamtrang.

Michael Noir Trawniczek

Nach der ersten Sonderprüfung, der 11,18 km langen SP 1 „Te Hutewai“, fühlte sich Jari Matti Latvala bestätigt – bei trockenen Bedingungen nützte er seine 13. und letzte Startposition und markierte die Bestzeit. Sorgen bereitete Latvala zu diesem
Zeitpunkt nur sein Teamkollege Petter Solberg, der sich für eine hohe Startposition und die harte Reifenmischung entschieden hatte und gleich einmal 18 Sekunden einbüßte. Latvala erklärte: „Ich hoffe, dass er auf der nächsten SP nicht noch mehr Zeit verlieren wird.“

Manfred Stohl fuhr auf seiner ersten WRC-Sonderprüfung seit Wales 2007 die zwölftschnellste Zeit, mit einem Rückstand von 25,5 Sekunden.

Vor der nächsten Prüfung, der 29,6 km langen SP „Whaanga Coast“, setzte Regen ein – bei nassen Konditionen konnte Mikko Hirvonen seine Startposition 1 nützen und umgehend die Führung übernehmen. Sebastien Loeb, auf Startposition drei, stöhnte: „Mikko war um zehn Sekunden schneller als ich – denn hinter ihm wurde es sehr schlammig.“ Manfred Stohl fuhr die 14. Zeit, rutschte zunächst auf Gesamtrang 14 ab.

Mit einer Bestzeit auf der 31,82 km langen SP 3 „Te Akau South“ konnte Loeb den Rückstand auf seinen Teamkollegen auf 7,5 Sekunden reduzieren, Latvala markierte die zweitschnellste Zeit und blieb damit knapp hinter Loeb auf Rang drei. Stohl fuhr die zwölftschnellste Zeit, lieferte sich ein Match gegen Ken Block.

Auch auf der 32,13 km langen SP „Te Akau North“ war Loeb der schnellste Mann – sodass vor dem 15 Minuten kurzen Remote-Service Hirvonen nur mehr 3,9 Sekunden vor dem Weltmeister in Führung lag. Latvala konnte nur die drittschnellste Zeit markieren und lag als Dritter 16 Sekunden zurück.

Dahinter, mit bereits einer Minute Rückstand, belegten Evgeny Novikov, Ott Tänak, Thierry Neuville (lag zunächst auf Rang vier, rutschte nach einem Dreher und Reifenproblemen auf Rang sechs ab), Petter Solberg (haderte mit seinen harten Reifen), Dani Sordo, Armindo Araujo und S2000-Pilot Hayden Paddon die restlichen Punkteränge.

Manfred Stohl konnte mit einer weiteren elftschnellsten Zeit Rang elf absichern.

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Stohl nach Tag 1 Stohl nach Tag 1 Startreihenfolge Startreihenfolge

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