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Rallye-WM: Neuseeland

Einmaliges WM-Comeback immer noch möglich

Manfred Stohl hat nun erklärt, dass man wegen seines möglichen Starts bei der WM-Rallye in Neuseeland (21. bis 24. Juni) noch am Verhandeln sei.

Michael Noir Trawniczek
Fotos: Daniel Fessl/www.motorline.cc, Photo4

Die heimischen Rallyefans haben weiterhin Grund zur Hoffnung – ein Comeback von Manfred Stohl in der Rallye-Weltmeisterschaft scheint immer noch möglich zu sein.

Der WM-Vierte des Jahres 2006 hat bekanntlich als Pilot des Brazil World Rally Teams für die Neuseeland-Rallye genannt - anstelle von Brazil-Stammpilot Daniel Oliveira, dessen Ford Fiesta RS WRC von Stohl Racing eingesetzt wird. Als Co-Pilotin wurde Tina Maria Monego angegeben, weil Ilka Minor als Co-Pilotin von Henning Solberg genannt hat. Ob es am Ende bei einer Nennung bleiben wird oder ob Stohl tatsächlich in Neuseeland den gelben Brazil-Fiesta pilotieren wird, bleibt vorerst offen. Bislang hüllte sich Stohl in der Angelegenheit in Schweigen…

Die offizielle Website der Rallye-Weltmeisterschaft titelte nun: „Manfred Stohl is set to make a shock FIA World Rally Championship comeback in New Zealand later this month.”

Neuseeland-Beschluss zum Geburtstag?

Gegenüber der offiziellen WRC-Website hat Stohl nun erklärt: „Es gibt immer noch Verhandlungen – aber auch wenn es klappen sollte, würde es sicher nur eine einmalige Angelegenheit bleiben.“

Stohl, der am morgigen 7. Juli das 40. Lebensjahr erreicht, erinnert daran, dass seine letzte Rallye in einem World Rally Car bereits fünf Jahre zurückliegt und steigt für sein mögliches einmaliges WM-Comeback auf die Erwartungsbremse: „Ich bin mit dem Auto noch nicht gefahren und die anderen Fahrer werden sehr konkurrenzfähig sein, es wird also sicher nicht leicht, zugleich wiederum gehört Neuseeland zu meinen absoluten Lieblingsrallyes.“

Stohl kennt das Ford Fiesta RS World Rally Car nur von einer kurzen Ausfahrt im Rahmen eines Tests von Daniel Oliveira in Österreich. Damals, im Frühjahr 2012, erklärte Stohl gegenüber motorline.cc, dass ihm dieser Test „die Augen geöffnet“ habe: „Jeder, der glaubt, ich könnte mit dem WRC auf Anhieb in die Top 5 der WM fahren, ist ein Träumer.“

Dass Stammpilot Daniel Oliveira nicht in Neuseeland startet, sei von Beginn an geplant gewesen, erklärte Stohl gegenüber der WRC-Website: „Es wurde von Beginn an beschlossen, dass er in Neuseeland nicht fährt, weil er sich auf die Rallyes in der zweiten Saisonhälfte konzentrieren möchte.“ Der nächste WRC-Einsatz von Daniel Oliveira steht im August auf dem Programm, der Brasilianer bestreitet die Deutschland-Rallye rund um Trier.

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