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Rallye-WM: Neuseeland

Mit Position acht kann Stohl sehr zufrieden sein

Nachdem Bestzeithalter Latvala den letzten Startplatz wählte, setzten Hirvonen, Solberg & Loeb für frühe Positionen. Stohl & Minor haben somit Startposition acht.

Michael Noir Trawniczek

Aufregende Startreihenfolge für die erste Etappe der Neuseeland-Rallye – vor einer großen Zuschauermenge haben die Piloten am Donnerstagabend in Auckland um 19 Uhr Ortszeit entsprechend ihrer Platzierung im Qualifying ihre Startposition wählen können.

Zunächst wählte der Schnellste aus dem Qualifying, Ford-Werkspilot Jari-Matti Latvala jenen Startplatz, mit dem alle gerechnet haben, nämlich den 13. und letzten im WRC-Feld.

Latvala kommentierte seine Wahl mit den Worten: „Auf den Freitags-Prüfungen gibt es mehr losen Schotter als es jemals der Fall war. Ich weiß, dass wir hier Winter haben und dass es regnen könnte – aber wenn es trocken bleibt, dann haben wir einen großen Straßenfegereffekt, dann wird die Strecke mit jedem Auto besser. Ich bin unbesorgt und starte am Schluss.“

Dann jedoch kam die große Überraschung: Citroen-Werkspilot Mikko Hirvonen wählte völlig überraschend Startposition eins! Mit einem Grinsen im Gesicht sagte er: „Jari-Matti hat meine Pläne durchkreuzt. Sorry Jari-Matti – aber es wird morgen definitiv regnen.“ Erklärend fügte Hirvonen hinzu: "Wir mussten eine andere Strategie als Latvala wählen.“ Der Hintergrund: Bei Regen bindet sich der lose Schotter, es gibt keinen Straßenfegereffekt, die Strecke wird dann mit jedem Auto zerfurchter, rutschiger und somit schlechter.

Nach einer langen Debatte in seinem Team entschied sich Petter Solberg für die zweite Startposition, womit Ford doppelt abgesichert ist – im Falle von Regen oder Trockenheit. Weltmeister Sebastien Loeb wählte die dritte Startposition, die Citroen-Nr. 1 glaubt also auch an Regen.

Nutznießer dieser völlig konträren Strategien bei den Spitzenteams sind Manfred Stohl und Ilka Minor – sie durften ihre Position vor Ken Block und den beiden Mini Portugal-Piloten Armindo Araujo und Paul Nobre wählen und entschieden sich für Startposition acht.

Ein zufriedener Manfred Stohl erklärte: „Seit zwei Wochen zerbrech‘ ich mir den Kopf darüber, wie das Wetter sein könnte und was die beste Startposition sein wird. Das ist jetzt einmal weg. Entweder wissen die Stars der Szene etwas, was ich nicht weiß, oder sie gambeln. Mit meinem achten Startplatz bin ich aber sehr happy.“

Zwar wird erst am Freitagmorgen Ortszeit die erste Sonderprüfung abgehalten – aufgrund der Zeitverschiebung geht es in Österreich bereits am Donnerstagabend mit SP 1 los, welche um 22.28 Uhr MESZ gestartet wird.

Die Startreihenfolge für Etappe 1

1. Mikko Hirvonen
2. Petter Solberg
3. Sebastien Loeb
4. Ott Tänak
5. Dani Sordo
6. Jari Ketomaa
7. Evgeny Novikov
8. Manfred Stohl
9. Ken Block
10. Armindo Araujo
11. Paulo Nobre
12. Thierry Neuville
13. Jari-Matti Latvala

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