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Rallye-WM: Neuseeland

Positionen werden gehalten – Loeb vor drittem NZL-Sieg

Wenig überraschend wurde von Citroen-teamchef Matton das Ende des Kampfes zwischen Loeb und Hirvonen ausgerufen, die Positionen werden gehalten.

Michael Noir Trawniczek

Für die motorline.cc-LeserInnen wird es keine große Überraschung sein, denn schon seit dem Aufkommen der Gerüchte über eine mögliche Stallorder war klar, dass es eine solche geben wird. Zumal Hirvonen am Samstag auch ohne Stallorder hinter Loeb blieb.

Sollte also auf den restlichen 60 Wertungskilometern und auf den Verbindungsstrecken nichts Unvorhersehbares mehr passieren, feiert Sebastien Loeb am Sonntag seinen dritten Sieg bei der Neuseeland-Rallye.

Citroen-Teamchef Yves Matton erklärte gegenüber Autosport: „Ich habe Sebastien und Mikko gesagt, dass sie morgen ihre Positionen halten sollen – es macht keinen Sinn, wenn sie den Kampf am Sonntag fortsetzen.“

Die Tatsache, dass Hirvonen keine Soft-Reifen mehr zur Verfügung hat, machte die Entscheidung laut Matton leichter: „Seb hat noch ein paar Soft-Reifen für den Sonntag übrig, doch bei Mikko ist das nicht der Fall. In dieser Situation wäre eine Fortsetzung des Fights noch komplizierter geworden, daher ist es vernünftig, den Kampf zu stoppen.“

Matton fügte hinzu: „Ich habe mit Mikko darüber gesprochen und er kann es verstehen – mehr noch, er kam auf die gleiche Lösung wie ich.“

Sebastien Loeb meinte: „Wir waren bereits gestern in dieser Situation und Yves hätte schon gestern eine Order aussprechen können – daher bin ich froh, dass er uns am Freitag und am Samstag über 350 Kilometer lang kämpfen ließ. Es war ein großer Fight mit Mikko.“

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