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Rallye-WM: Neuseeland

Straßenfegen wäre „furchtbar“ gewesen…

Manfred Stohl und Ilka Minor zeigen sich nach der zehntschnellsten Zeit im Qualifying erleichtert – denn das Straßenfegen übernehmen nun andere…

Michael Noir Trawniczek

Es war eine große Erleichterung spürbar – am anderen Ende der Welt. Manfred Stohl und Ilka Minor belegten im wichtigen Qualifying für die bevorstehende Neuseeland-Rallye den guten zehnten Platz, ließen mit Ken Block und den beiden Mini-Portugal-Piloten Armindo Araujo und Paulo Nobre drei Autos hinter sich.

Auf der 4,86 Kilometer langen Teststrecke belegten sie mit 5,790 Sekunden Rückstand Platz zehn hinter Bestzeithalter Jari-Matti Latvala. Für Stohl waren es die ersten Kilometer unter Wettkampfbedingungen im aktuellen World Rally Car…

Co-Pilotin Ilka Minor zeigte sich zufrieden: „Eine gute Sekunde am Kilometer haben wir verloren, das find ich nicht so schlimm. Mal sehen, wie es auf den Prüfungen wird, aber zumindest ist die Gefahr gebannt, als erstes Auto auf die Strecke zu müssen.“

Manfred Stohl nickt: „Das freut mich wirklich sehr – da fällt mir ein Stein vom Herzen. Der Schotter hier ist derart rollig – das wäre furchtbar gewesen, wenn wir als erstes Auto auf die Strecke fahren hätten müssen, jetzt werden wohl drei Autos vor uns starten.“

Im Auto habe er sich wohl gefühlt, berichtete Stohl: „Ich bin zufrieden. Das Auto hat sich gut angefühlt.“

Die Startpositionen werden um 19 Uhr Ortszeit (9 Uhr MESZ) gewählt – man kann davon ausgehen, dass die Spitzenpiloten einen hohen Startplatz wählen werden. Stohl stimmt zu: „Das glaube ich auch – ich kann mir höchstens vorstellen, dass maximal einer einen Poker ausprobiert. Aber sonst werden alle eine hohe Startposition wählen – zumal für den Freitag Schönwetter vorausgesagt wird.“

Der Regen, mit dem Stohl im Neuseeländischen Winter eigentlich gar nicht gerechnet hatte, „kam leider zu früh“, sagt Stohl. Aber: „Sogar bei Regen würden einige zumindest im Mittelfeld starten, so rollig ist dieser Schotter“, erklärte Stohl gegenüber motorline.cc.

Gegenüber der offiziellen WRC-Website hat Stohl zuvor noch seiner Co-Pilotin Rosen gestreut: „Es ist aufregend, wieder in die WRC zurückzukehren. Es ist ein gutes Gefühl, aber ich bin ein bisschen nervös – auch wenn ich finde, dass es schön ist, wenn man hin und wieder nervös ist, so hatte ich dieses Gefühl schon lange Zeit nicht mehr. Ich habe noch nicht das volle Vertrauen, vor allem in den schnellen Kurven, aber es wird einfach etwas Zeit benötigen, bis ich mich an das neue Auto gewöhnt habe. Mein Ziel ist es, auf der Straße zu bleiben – da ist es sehr wichtig für mich, dass ich Ilka an meiner Seite habe. Ich vertraue ihr und habe an ihrer Seite ein gutes Gefühl im Auto. Ich habe so viel Stress damit, mich an das Auto zu gewöhnen, da habe ich mit Ilka als Co-Pilotin ein Problem weniger.“

Die Shakedown/Qualifying-Zeiten finden im Bericht "Qualifying-Shakedown in der Navigation rechts oben.

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