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DRM: Thüringen-Rallye

Sieg und DRM-Führung für Fabian Kreim

Skoda-Pilot Fabian Kreim wiederholt seinen Vorjahressieg bei der Thüringen-Rallye - Dominik Dinkel Zweiter vor Gaststarter Emil Bergkvist - Carsten Mohe sichert sich vorzeitig 2WD-Titel.

Bildquelle: ADAC Motorsport

Mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg und den Bestzeiten auf allen zehn Sonderprüfungen (SP) gewinnen Fabian Kreim und sein Co-Pilot Christian Frank im Skoda Fabia R5 die Thüringen Rallye (04. - 05. August 2017). Die zehn SP über 141,52 Kilometer absolvierte das Team von Skoda Auto Deutschland in 1:09:05,2 Stunden. Auf der Zielrampe in Pößneck wurden Dominik Dinkel/Christina Kohl im Skoda Fabia R5 für den zweiten Platz geehrt, ihr Rückstand im 'Land der tausend Teiche' betrug 56,6 Sekunden. Platz drei belegte der schwedische Gaststarter Emil Bergkvist mit seinem norwegischen Co-Piloten Ola Floene im Peugeot 208 T16 R5 vom Team Peugeot Deutschland Romo (+ 1:20,8 Minuten). In der DRM-Wertung übernahmen Kreim /Christian nach dem sechsten von acht Läufen wieder die Führung. In der 2WD Wertung für Fahrzeuge mit nur einer angetriebenen Achse sicherten sich Carsten Mohe/Alexander Hirsch in ihrem Renault Clio R3T vorzeitig den Titel. Die Sachsen liegen mit 164 Punkten uneinholbar vor Sebastian von Gartzen (83 Punkten) und Konstantin Keil (80 Punkte) in ihren Citroen DS3 R3T. 

Wichtiger Schritt in Richtung Titelverteidigung
 
Kreim strahlte im Ziel: "Das war vielleicht nicht der entscheidende, aber ein sehr wichtiger Schritt in Richtung Titelverteidigung. Dennoch werden wir auch bei den beiden letzten Läufen auf Sieg fahren, denn wenn man bewusst langsamer fährt, dann passieren schon mal Fehler." Kreim dominierte die Thüringen-Rallye, "die ist durch ihre schnellen SPs sehr anspruchsvoll, da brauchst du einen guten Aufschrieb und ein sehr gutes Fahrwerk. Beides ist bei uns perfekt." Dafür, dass Kreim auf einzelnen Prüfungen wie dem Rundkurs 'Bankschenke' über 15 Sekunden schneller war als die Verfolger hatte er eine passende Erklärung: "In den vergangenen beiden Jahren hatte ich hier sehr harte Vergleiche mit Sepp Wiegand. Vielleicht kenne ich deshalb die eine oder andere Ecke mehr, wo ich stehen lasse und die anderen vielleicht doch kurz zucken." 
 
Dominik Dinkel konnte sich im Nachhinein mit Rang zwei anfreunden, "Fabian war an diesem Wochenende einfach zu stark. Aber mit Rang zwei konnten wir in der Meisterschaft aufholen und jetzt wird es für die beiden letzten Läufe wieder richtig spannend." 
 
Rang drei für Emil Bergkvist 
 
Mit Rang drei war Emil Bergkvist sehr zufrieden. Der Sieger des Opel Rallye Cup 2014 und Junior Europameister 2015 im Opel Rallye Junior Team sagte, "ich bin sehr glücklich, dass ich die Chance hatte, hier in diesem Auto zu fahren. Das Team Peugeot Deutschland Romo hat einen tollen Job mit dem 208 T16 R5 gemacht. Und ich habe schon von Anfang an gesagt, ich wäre sehr glücklich bei dieser Rallye aufs Podium zu fahren." 
 
Rang vier geht an die 'Altmeister' Sandro Wallenwein/Marcus Poschner in ihrem Skoda Fabia R5. "Hut ab vor den Fabelzeiten, die Fabian da teilweise rausgezaubert hat. Ansonsten bin ich sehr zufrieden, der Abstand zur Spitze könnte etwas enger sein, aber dafür sitze ich wohl zu wenig im Auto. Das macht sich bei den schnellen SPs und dem hohen Tempo in der DRM direkt bemerkbar." 
 
Weniger Glück hatten René Mandel/Dennis Zenz, die im Ford Fiesta R5 als DRM-Führende nach Thüringen kamen. Sie mussten nach einem Unfall vorzeitig aufgeben. "Wir waren etwas von der Ideallinie weg und kamen auf Splitt, dann ging es nur noch dahin," erklärte DSK-Youngster Mandel. "Aber wenn man schnell unterwegs ist, kann das auch mal passieren, schließlich geht es hier für uns um die Meisterschaft. Eine erste Analyse am Auto ergab, dass die Beschädigungen alle reparabel sind. Beim nächsten Lauf greifen wir wieder an." Mandel rangiert in der Tabelle mit 93 Zählern auf Rang zwei vor Dinkel mit aktuell 88 Punkten. 

2WD-Titel für Mohe 
 
Zu Beginn war der Kampf um die maximalen 2WD-Punkte in Thüringen heiß umkämpft. Mohe/Hirsch und ihre härtesten Verfolger Sebastian von Gartzen/Hans-Peter Loth im Citroen DS3 R3T lagen nach vier der zehn Prüfungen bis auf die zehntel Sekunde zeitgleich an der Spitze. Als die Verfolger jedoch aufgaben, war der Weg frei für Mohe/Hirsch. Die maximale Punkteausbeute brachte zudem den vorzeitigen Titelgewinn. "Unser letzter offizieller Titel war 2003. Seitdem haben wir zwar öfters die Divisions-Wertung gewonnen, aber das ist ja kein offizieller Titel. Daher bin ich natürlich super happy, dass es jetzt geklappt hat. Ein rundum geniales Wochenende hier in Thüringen und das vor so vielen begeisterten Fans", strahlte Mohe. 
 
Platz zwei der 2WD-Wertung in Thüringen ging an den jüngsten Starter im Feld. Der 18jährige DSK-Youngster Roman Schwedt erkämpfte sich zusammen mit Co-Pilot Henry Wichura im leistungsschwächeren Opel Adam R2 inmitten einer R3-Armada den zweiten Platz. Dritte wurden Konstantin Keil/Stefanie Fritzensmeier in ihrem Citroen DS3 R3T. 

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