Rallye

Inhalt

ORM: Weiz-Rallye

Die Weiz-Rallye lässt keinen kalt

Die allgemeine Vorfreude auf den fünften Staatsmeisterschaftslauf der des Jahres wurde bei der Pressekonferenz am Donnerstag geteilt.

Foto: Hildegard Rieger

Die 11. Auflage der Rallye Weiz ist eingeläutet. Ein gesteckt voller Saal im stadtansässigen Gasthof Strobl stand als Zeichen des riesigen Interesses, welches der fünfte Lauf zur österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft am 19. und 20. Juli rund um die oststeirische Bezirkshauptstadt entfacht. Dass die Rallye erstmals auch zur Historischen Europameisterschaft des Weltmotorsportverbandes FIA zählt, darf sich das Organisationsteam des RC Steiermark mit deren Obmann Mario Klammer als Beweis für die tolle Arbeit in den letzten Jahren auf die Fahnen heften.

Die Verkündung, dass sich 118 Teams aus insgesamt 11 Nationen für die Rallye Weiz angemeldet haben, zog den berechtigten Applaus sowohl der anwesenden Medienvertreter, Sponsoren und Aktiven nach sich. Vom umfangreichen Rallye-Eröffnungsevent am Donnerstag, dem 18. Juli, in der Weizer Innenstadt (Europaallee) über die Erwartungen der zur Pressekonferenz erschienenen Fahrer wurde über alles Wissenswerte geplaudert und anschließend noch bis zu später Stunde ausgiebig gefachsimpelt.

Ingo Reisinger (Weizer Stadtrat und SP-Spitzenkandidat für die kommende Nationalratswahl): „Die Rallye Weiz ist die attraktivste und schönste Rallye des Landes. Die Eröffnungs-Show in der Europaallee hat sich schon im Vorjahr sehr bewährt und wird auch heuer sicher wieder ein fulminanter Auftakt sein. Für die Umsetzung ist hier besonders dem Team der ,Jungen Stadt Weiz‘ zu gratulieren. Die Stadt selber ist gerne bereit, ein wenig finanziell, vor allem aber logistisch mitzuhelfen. Denn die Rallye Weiz ist ein ganz wichtiger Faktor im wirtschaftlichen Bereich. Rund um Weiz ist praktisch kein Zimmer mehr frei. Hervorzuheben wäre da auch das jahrelange perfekte Zusammenspiel zwischen der Rallye-Organisation mit Mario Klammer und der Stadtgemeinde. Dafür sage ich herzlichen Dank!“

Peter Bauregger (steirischer Paradesprecher und kongenialer Rallye-Moderator): „Unter dem Motto Rallye findet Stadt gibt es am Donnerstag ab 19 Uhr wieder eine Eröffnung mit allem, was der Fan sich wünschen kann. Umso mehr freut es mich, dass ich da moderationsmäßig auch heuer wieder dabei sein darf. Neben einer Interview-Runde, DJ-Acts, Fan-Meile, Grid-Girls, den Rallyeautos, Fahrern und Beifahrern hautnah wartet mitten in der Stadt eine Nonstop-Party bis in die Nacht hinein.“

Christian Knill (Hauptsponsor): „Seit die Rallye Weiz ein Staatsmeisterschaftslauf ist, sind wir mit unserer Knill Gruppe mit an Bord. Verantwortlich dafür ist ein Organisationsteam rund um Mario Klammer, das einfach jedes Jahr eine tolle Arbeit leistet. Das hat uns von Anfang an begeistert. Und darum kann ich mit Überzeugung sagen, danke, immer wieder gerne!“

Karl Wagner (Fahrer Historische EM, Ex-Europameister, Porsche 911): „Die FIA European Historic Sporting Rally Championship umfasst zwischen neun und zehn Bewerbe im Jahr, von denen die besten sechs werden gewertet werden. Dass Weiz heuer erstmals dazuzählt, ist eine riesige Auszeichnung und Freude zugleich. Tatsächlich müssen sich die Prüfungen hier von Strallegg bis zu den Rundkursen in Anger oder Naas international nicht schämen. Für mich ist die Rallye Weiz ein Mittelding aus San Remo, Elba und ein bisschen Costa Brava ist auch dabei. Ein spannendes Thema in Weiz ist immer das Wetter. Man kann schon sagen, dass die Führung in der EM-Kategorie 3 ein Ziel von mir ist.“

Helmut Schwab (Fahrer Historische EM, Mitsubishi Lancer Turbo 2.0): „In Österreich kann ich heuer nix mehr gewinnen, das geht sich nimmer aus. Deshalb hab‘ ich mir gedacht, ich fahr einmal international, auch wenn’s daheim ist. Erwartungen sind schwierig, weil altes Fahrzeugmit altem Fahrer. Bei der letzten Rallye Weiz bin ich in Führung liegend ausgefallen. Die EM ist eine Standortbestimmung für uns. Eine SP-Zeit unter den ersten fünf wäre super.“

Günter Knobloch (Fahrer, ORM, Skoda Fabia R5): „Wer mich kennt, der weiß dass ich mich rein an den Zeiten orientiere. Ich möchte nach hinten mehr Platz aufbauen und nach vorne mehr aufholen. Momentan bin ich der drittschnellste Pilot in Österreich, auch wenn ich in der Meisterschaft noch Vierter bin. Aber jetzt kommt mit der Weiz die Rallye, die ich eigentlich am besten kenne.”

Kevin Raith (Fahrer, ORM, Peugeot 208 T16 R5): „Willi Stengg hat mir für die Rallye Weiz seinen R5-Peugeot zur Verfügung gestellt. Ich habe ihn bereits getestet und bin schwerstens begeistert von diesem Auto. Mir ist bewusst, dass ich hier praktisch als Hausherr eine Menge Fans habe, die mir die Daumen drücken, .aber man muss die Kirche natürlich im Dorf lassen. Immerhin bin ich seit drei Jahren keine Rallye gefahren. Und mit so einem Top-Auto schon gar nicht!"

Stefan Fritz (Fahrer, Sponsor, ORM, Skoda Fabia S2000): „Nach meinem Unfall bei der Mühlstein-Rallye, wo ich mir leider drei Rippen gebrochen und zwei weitere angeknackst habe, muss ich leider sagen, dass mein Start noch gar nicht sicher ist. Ich habe heute ein MRT machen lassen, und es schaut gar nicht gut aus. Aber letztendlich habe ich das ganze Jahr auf die Weiz hingearbeitet; und ganz ausschließen will ich noch nicht aufgeben, Wichtig ist, dass das Auto fertig ist, jetzt schau ich, wie ich bis nächste Woche beieinander bin.“

Enrico Windisch (Fahrer, ORM-2WD): „Die Rallye Weiz kenne ich in- und auswendig, Statt in Citroen C2 sitze ich diesmal in einem Ford Fiesta R2, einem reinen JWRC-Auto. Vor zwei Wochen habe ich zum ersten Mal damit getestet, ein tolles Fahrzeug. Damit habe ich sicher das schnellste 2WD- Auto im Feld.“

Michael Röck (Fahrer, OREM-2WD, Opel Adam R2: „Mir ist es in erster Linie wichtig richtigzustellen, dass ich die vergangene Wechselland-Rallye nicht wie verbreitet aus finanziellen Gründen ausgelassen habe, sondern weil mein Großvater gestorben ist und zu diesem Termin sein Begräbnis hatte. Die kommende Rallye Weiz ist die tollste Veranstaltung des Jahres, dort werde ich versuchen, fehlende Punkte gutzumachen.“

Johann Stelzl (Fahrer, ORM.2WD, Opel Corsa OPC): „Ich bin hier voriges Jahr zum ersten Mal gefahren. Eine riesige Fan-Gemeinschaft wartet auf unseren Auftritt, ich habe alleinhundert Kunden von mir eigeladen. Mein Motto: Dabei sein und nicht Letzter werden.“

Patrick Knoll (Fahrer, ORM-2WD, Junioren, M1; Ford Fiesta ST 1.6): „Leider haben wir heuer noch nicht viel Glück gehabt. Im Rebenland haben wir uns die Hinterachse ausgerissen. Im Lavanttal ebenfalls nicht gepunktet. Aber andererseits im Wechselland die Junioren-Wertung gewonnen. Darauf wollen wir in Weiz aufbauen.“

Luca Pröglhöf (Fahrer, (ORM-2WD, Junioren, M1, Ford Fiesta ST 1.6): „Als Ford-Rookie ist Weiz meine erste große Rallye. Ich versuche, dabei auch mein Rookie-Team zu präsentieren. Da ist vom Mechaniker bis zum Fotografen keiner älter als 20 Jahre. Wir sind acht Leute, und drei von uns haben während dem Rallye-Projekt die Matura gemacht. Aber natürlich gibt es als reine Ratgeber auch ältere Personen wie meinen Vater zum Beispiel. “
?

Günther Stampfl (Fahrer, Historische Staatsmeisterschaft, Opel Ascona A): „Mach ma uns nix vor, viel vorne mitmischen werden wir nicht. Aber uns kennen irrsinnig viele Leute, und wir wollen einfach Spaß haben. Am Ende möchten wir das Ziel erreichen und sagen können, dass wir dieselbe Rallye wie unsere Vorbilder erfolgreich absolviert haben.“

Drucken
ARC Vorschau ARC Vorschau Vorschau (3. Teil) Vorschau (3. Teil)

Ähnliche Themen:

25.07.2016
ORM: Weiz-Rallye

Mit Platz vier konnte Niki Mayr-Melnhof die eigenen Vorgaben bravourös erfüllen, der Lernprozess entwickelt sich mit jeder Rallye weiter...

23.07.2016
ORM: Weiz-Rallye

Raimund Baumschlager holt bei der Weiz-Rallye acht SP-Bestzeiten und gewinnt die Powerstage – Am Ende wird der Skoda-Pilot Zweiter.

23.07.2016
ORM: Weiz-Rallye

Schwieriges Wochenende für Christoph Zellhofer: Ein Defekt erforderte auf SP8 einen Reifenwechsel, danach verlor der Rookie den Rhythmus.

ORM: Weiz-Rallye

- special features -

Kluge Ventile Hyundai: neue Ventilsteuerung CVVD

Mit der Ventiltechnik CVVD beschreitet Hyundai neue Wege. Denn diese Ventilsteuerung kann auf unterschiedliche Fahrsituationen reagieren.

Abarthiger Spaß Großes Jubiläum: 70 Jahre Abarth

Fiat-Haustuner Abarth feiert heuer sein 70-jähriges Jubiläum. Und diese 70 Jahre Motorgeschichte haben es bis zum heutigen Tag in sich.

Formel E: New York Buemi hält Titelchancen aufrecht

Sebastien Buemi hat das Samstagsrennen des ePrix von New York auf dem Stadtkurs im Stadtteil Brooklyn gewonnen.

Bike am See Harley ruft zur European Bike Week

Die European Bike Week für Harley-Davidson-Fans und -Fahrer lockt Anfang September Tausende von Bikern an den Faaker See in Kärnten.