Rallye

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Inhalt

Rallye-WM: News

VW bietet Kunden die 2016er-Polos an

Volkswagen möchte die aktuellen WRC-Polos an Kunden vermieten: Das neu entwickelte Auto wird nicht homologiert - auch nicht als Skoda Fabia.

Volkswagen setzt die Ankündigung, sich nach der plötzlichen Einstellung des Werksprogramms in der Rallye-WM voll auf den Kundensport zu konzentrieren, schon 2017 in die Tat um. Die aktuellen Polo R WRC aus der Saison 2016 sollen dann an Kundenteams vermietet und von Volkswagen-Technikern betreut werden, wie Motorsportchef Sven Smeets am Rande der Rallye Australien bestätigte.

"Ich freue mich, dass wir die 2016er-Autos im nächsten Jahr vermieten können", so der Belgier gegenüber 'wrc.com'. Wir haben bereits erste Gespräche geführt, denn die Nachricht hat sich schnell verbreitet. Nach der Rallye Australien werden wir uns darum kümmern, und dass Motto wird lauten: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst."

Möglich wäre ein Einsatz in der neugeschaffenen Privatfahrerwertung der WRC, in der 2017 Autos nach dem aktuell gültigen Reglement eingesetzt werden. Auch in einigen nationalen Meisterschaften wären die Polo R WRC des Jahrgangs 2016 startberechtigt. Smeets möchte so viele Autos wie möglich vermieten - auch im seine Abteilung neben der Entwicklung des Polo R5 möglichst gut auszulasten.

Entwicklung am 2017er-Polo geht noch weiter

Überraschenderweise kündigte Smeets auch an, dass die Arbeit am Polo R WRC des Jahrgangs 2017 trotz des beschlossenen Rückzugs aus der WRC noch nicht sofort eingestellt wird. "Wir werden in zwei Wochen in Schweden noch einmal testen und dann die Entwicklung abschließen. Wir werden auch die FIA-Untersuchungen durchführen lassen", sagt er.

Doch dabei wird es bleiben. "Homologiert wird es aber niemals werden, denn als Hersteller muss man sich mit zwei Autos einschreiben", schließt Smeets einen Renneinsatz des neuen Autos aus. Die WRC-Autos nach dem Reglement für 2017 dürfen im nächsten Jahr nur von eigeschriebenen Herstellern eingesetzt werden, und ohne diese Einschreibung führt die FIA keine Homologation der Autos durch.

Vom Tisch ist auch ein Einsatz der Autos durch Skoda. Nach der Ankündigung des Volkswagen-Rückzugs war darüber spekuliert worden, man könne die Polo R WRC in Skoda Fabia WRC umwandeln und durch die tschechische Konzernschwester einsetzen lassen. Doch dem erteilt Skoda-Geschäftsführer Bernhard Maier eine Absage.

Skoda wird keine WRC-Autos einsetzen

"Das wird nicht passieren", stellt Maier im Gespräch mit Autocar klar. "Wir haben ein erfolgreiches Kundenprogramm, das uns kein Geld kostet. Warum sollten wir daran etwas ändern?" Demnach wird Skoda trotz der Ankündigung von Volkswagen, mit der Entwicklung eines Polo R5 in direkte Konkurrenz zum Erfolgsmodell Fabia R5 zu treten, nichts an seiner Motorsport-Strategie ändern.

"Eine WRC2-Meisterschaft ist für Skoda in Ordnung. Damit bekommt man den besten Gegenwert für seine Investitionen, denn sie kostet uns im Grunde nichts", führt Maier zur Begründung aus.

Ogier: Testfahrten mit M-Sport und Toyota Ogier: Testfahrten mit M-Sport und Toyota Ogier hofft auf schnelle Freigabe Ogier hofft auf schnelle Freigabe

Ähnliche Themen:

Rallye-WM: News

Weitere Artikel

ADAC bringt Oldtimer-Ratgeber

Tipps für den Oldtimer-Einstieg

Oldtimer sind fahrende Zeitzeugen einer vergangenen Automobil-Ära. Immer wieder kommen Menschen auf den Klassiker-Geschmack. Der ADAC gibt Neulingen auf dem Gebiet historischer Fahrzeuge Tipps für den Einstieg.

Die 17. Rennsaison startet am Salzburgring

Suzuki Cup Europe: die neuen Termine stehen

Der geplante Saisonstart für den SUZUKI Cup EUROPE 2020 im polnischen Poznam fiel Corona zum Opfer. Auch der restliche Verlauf der Saison musste umgekrempelt werden. Jetzt steht der Plan. Los geht's in Salzburg.

Wie ein perfekter Formationsflug

Regeln für den Motorrad-Konvoi

Die festgelegte Reihenfolge muss immer eingehalten werden, das Überholen untereinander ist tabu. Das sind zwei grundsätzliche Bedingungen für eine gemeinsame Ausfahrt von Bikern.

Facelift für den Jeep Compass: neue Motoren und mehr

Neuer Jeep Compass: jetzt Made in Europe

Jeep lässt dem Compass eine kleine Modellpflege angedeihen und macht ihn dadurch in zweierlei Hinsicht moderner. Außerdem wird "unser" Kraxler jetzt in Europa gebaut, was der Qualität gut tun sollte.