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IG Rallye-Präsident nimmt Stellung zu jüngsten Vorwürfen

Michael Straßegger, der Präsident der IG Rallye, nimmt zu den Vorwürfen Stellung, die in einer Aussendung der Rallye Liezen getätigt wurden.

Michael Noir Trawniczek
Foto: Straßegger/facebook

In einer Presseaussendung der Rallye Liezen hat Veranstalter Andi Aigner der IG Rallye (Interessensgemeinschaft der ORM-Rallye-Veranstalter) fadenscheinige Methoden bei den Ablehnungen der Rallye Liezen und der Rallye W4neu durch die AMF-Rallyekommission vorgeworfen. motorline.cc bat den Präsidenten der IG Rallye, Michael Straßegger um eine Stellungnahme.

Zur Ablehnung der Rallye W4neu:
Straßegger: „Diese Veranstaltung wurde ordnungsgemäß angemeldet, doch es wurde uns nicht kommuniziert, wer tatsächlich der Veranstalter ist - dass Aigner Events mit an Bord ist, war bei der Abstimmung nicht ersichtlich. Ich habe Christian Schuberth-Mrlik schon im Vorfeld gesagt, dass er, wenn er veranstalten möchte, bitte auf uns, die IG Rallye zukommen und mit uns sprechen soll. Das hat er nicht getan - es kam nur eine Anmeldung mit Schuberth-Mrlik als Veranstalter, sonst gab es keine Informationen. Und das hat eben nicht gereicht, um die Kommission zu überzeugen.“

Zur Ablehnung der Rallye Liezen:
Straßegger:„Es gab keinen Formalfehler, sondern die Rallye wurde nicht ordnungsgemäß angemeldet - man hatte genug Zeit, um das ordentlich durchzuführen.“

Zum Abstimmungsverhalten der IG Rallye:
Straßegger:„In der Aussendung der Rallye Liezen heißt es, die IG Rallye habe Willi Stengg als Veranstalter der Wechselland-Rallye nicht zu seinem Abstimmungsverhalten befragt. Das war aufgrund der mehrheitlichen Ablehnung nicht mehr nötig.“
Anmerkung: Die beiden in der AMF-Rallyekommission stimmberechtigten Vertreter der IG Rallye stimmen je nach Mehrheiten innerhalb der Mitglieder entweder beide für oder gegen einen Antrag - gibt es keine Mehrheiten, stimmt einer für, der andere gegen den Antrag. Dass auch Robert Zitta, der Obmann des Rallye Club Mühlviertel nicht befragt wurde, liegt daran, dass dieser noch nicht wieder Mitglied der IG Rallye ist oder zum Zeitpunkt der Abstimmung war.

Zur Jännnerrallye:
Straßegger:„In der Aussendung der Rallye Liezen erklärt Andi Aigner, dass bei der Jännerrallye ‚Neo-Veranstalter Robert Zitta vom Rallye Club Mühlviertel unterstützt‘ werde. Das ist nicht richtig. Der RC Mühlviertel ist der Veranstalter, wie es auch vor den zwei Jahren Pause der Fall war. Robert Zitta ist lediglich deren neuer Obmann. Das ist also, im Unterschied zu Schuberth-Mrlik, kein neuer Veranstalter.“

Zur Rolle von Helmut Schöpf:
Straßegger:„Ich bin froh, dass wir Helmut an Bord haben - er ist ein Visionär und bringt immer wieder neue Ideen ein. Seit 2000 setzt er sich für den Sport ein. Wir müssen froh sein, solche Leute dabei zu haben, denn die Veranstalter verdienen sich allesamt keine goldenen Nasen, sondern müssen vielmehr zittern ,dass sie nicht privates Geld zuschießen müssen. Auch heuer gab es Veranstalter, die privat einzahlen mussten.“

Zu einer von Schöpf angeregten IG Rallye-Sitzung:
Straßegger:„Es stimmt, dass Helmut Schöpf heute an mich herangetreten ist mit der Bitte um eine ehebaldige Sitzung der IG Rallye, um wieder ein gutes Gesprächsklima herzustellen. Ich finde es gut, wenn man sich zusammensetzt - doch am Ergebnis der Abstimmung durch die AMF-Kommission wird das nichts mehr ändern.“

Zur Gesprächskultur der Rallye-Veranstalter:
Straßegger:„Ich finde es sehr schade, wie es derzeit läuft, denn im Grunde wollen wir alle das Gleiche. Manche Herren sollten daran denken, dass sie die Spielregeln einhalten. So kann es nicht sein, dass wir unsere Unsrtimmigkeiten über die Medien austragen. Ich würde mir die Rückkehr einer gewissen Gesprächskultur wünschen.“

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