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Rallye-WM: News

Kein drittes Werksauto bei Citroën

Fahrer wie Breen, Loeb und Østberg benötigen einen Plan B, wollen sie in der nächsten Saison zumindest einzelne WM-Läufe bestreiten.

Aufgrund des Ausstiegs des bisherigen Titelsponsors wird Citroën in der kommenden Saison der Rallye-WM lediglich zwei Fahrzeuge für die Neuzugänge Esapekka Lappi und Sébastien Ogier einsetzen. Für Craig Breen, Sébastien Loeb und Mads Østberg, die bisher ebenfalls dem Werkskader der Franzosen angehörten, sind somit keine C3 WRCs mehr verfügbar.

"Ich habe zurzeit kein Programm. Ich bin offen für alles, egal in welcher Kategorie", sagte Loeb. Østberg kommentierte resignativ: "Citroën hat sich dafür entschieden, nur zwei Autos einzusetzen. Da es kein drittes Auto geben wird, ist meine einzige Chance, in der Rallye-WM zu bleiben, leider nicht mehr vorhanden." Der Norweger zeigte sich darüber sehr enttäuscht, gab sich aber dennoch kämpferisch.

"Ich habe mich beim Team wirklich zuhause gefühlt und war mit den Entwicklungen sehr zufrieden. Jetzt ist es allerdings Zeit, sich aufzurappeln und anzugreifen", sagte er, der statt des geplanten einen WM-Laufs heuer als Meeke-Ersatzmann gleich acht Starts für Citroën absolvierte. Der Norweger ist sich sicher, eines Tages den Weg zurück in die Rallye-WM zu finden. Er sei zwar auch offen für andere Möglichkeiten im Motorsport, aber die Rallye-WM habe für ihn stets Priorität.

"Jetzt muss ich einen Weg finden zurückzukommen", lautete seine Kampfansage. "Ich bin noch nicht am Ende meiner Rallyekarriere; es fühlt sich an, als wäre ich niemals besser gewesen." Ein Auto für die Saison 2019 zu bekommen werde aber kein einfaches Unterfangen; unbestätigte Cockpits gibt es noch bei Hyundai und M-Sport.

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Marshall navigiert Meeke Marshall navigiert Meeke Ogier nach erstem Test Ogier nach erstem Test

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