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Ogier: Erste Testkilometer im C3 WRC

Sébastien Ogier hat als Vorbereitung auf die Saison 2019 Testfahrten im Citroën C3 WRC absolviert – das Auto habe großes Potenzial.

Nach dem Wechsel von Sébastien Ogier zu Citroën hat der amtierende Weltmeister die ersten Kilometer im C3 WRC absolviert, um sein neues Werksauto kennenzulernen. In Südportugal konnte der Franzose das Fahrzeug auf Schotter testen, danach zeigte er sich vom Potenzial des Boliden begeistert.

Schon im September hat Ogier das Auto in Frankreich das erste Mal bewegt, damals noch mit Ausnahmeerlaubnis des M-Sport-Teamchefs Malcom Wilson. Der Test an der Algarve läutete die neue Ära bei Citroën mit dem sechsfachen Weltmeister nun offiziell ein. "Es ist eine interessante Herausforderung", so Ogier, "und ich sehe das Potenzial, mit dem Material Geschichte zu schreiben, aber das klappt natürlich nicht alleine."

Es seien bloß die ersten Schritte für ihn bei Citroën gewesen, jetzt müsse er herausfinden, welche Stärken und Schwächen das Auto habe. Er wolle sich bestmöglich auf den Saisonauftakt 2019 in Südfrankreich vorbereiten. Die nächsten Testfahrten, dann in den dortigen Seealpen, stehen bereits in wenigen Wochen auf dem Programm. In Portugal habe er am Auto erste Bereiche ausgemacht, die vom französischen Werksteam jetzt in Angriff genommen werden.

"Wir haben uns auf den Test der Dämpfer konzentriert", verriet Ogier. "Sie sind im Rallyesport der Schlüssel zum Erfolg. Wir haben uns also einen der wichtigsten Bereiche angeschaut und müssen nun Entscheidungen treffen." All das habe Einfluss auf den künftigen Erfolg der Marke; natürlich müsse sich das Team aber auch noch mit anderen Bereichen des Fahrzeuges befassen. "Mein erstes Gefühl ist kein schlechtes. Ich denke, dass wir rasch Lösungen finden werden", so Ogier.

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Nur zwei Citroën C3 WRC Nur zwei Citroën C3 WRC Ogier verteidigt Wechsel Ogier verteidigt Wechsel

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