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ORM: Wechselland-Rallye

Spannung bis zum Schluss

Bis auf 0,5 Sekunden waren Harrach und Schindlbacher bereits an Baumschlager dran, dennoch mussten sie sich mit Platz zwei zufrieden geben.

Foto: Daniel Fessl/www.motorline.cc

Bis auf 0,5 Sekunden waren Beppo Harrach und Andreas Schindlbacher bereits an Raimund Baumschlager dran, und doch musste sich das DiTech Racing Team am Ende mit einem zweiten Platz zufrieden geben.

Zufrieden konnte Beppo Harrach dabei wirklich sein, hat er doch die am Freitag Abend angekündigte Aufholjagd am Samstag Vormittag perfekt umgesetzt. Vier Bestzeiten am Stück und nur noch 0,5 Sekunden Rückstand boten eine perfekte Basis für die vier Nachmittagssonderprüfungen des zweiten Tages.

Dass es am Ende dennoch nicht reichen sollte, dafür gab es zwei Gründe: Auf den zwei extrem langen Nachmittagssonderprüfungen stieg der Druck in den Vorderreifen gegen Ende so stark an, dass die Reifen deutlich an Grip einbüßten.

Wie relevant dies war, zeigten die Sonderprüfungs-Zwischenzeiten, bei denen Beppo Harrach immer deutlich an der Spitze war. Zusätzlich zu dieser Problematik lief das DiTech Racing Team auf den langen Sonderprüfungen zweimal auf ein Auto eines Mitbewerbers auf.

Dieser fuhr zwar jeweils bei der ersten Möglichkeit zur Seite, einen messbaren Zeitverlust galt es dennoch hinzunehmen. Den Fans konnte dies alles egal sein, erlebten sie doch eine bis zur letzen Sonderprüfung spannende Rallye mit einem auf sehr hohem Niveau ausgetragenen Zweikampf an der Spitze.

Beppo Harrach: „Die Sache mit dem ständig steigenden Druck in den Reifen haben wir bereits am Freitag erlebt und dabei Zeit verloren. Am Samstag hat sich dieses Problem dann nochmals stärker präsentiert und aktuell haben wir noch keine Idee, was wir dagegen tun können, zumal der Reifen an sich mit den langen Sonderprüfungen keine Probleme hatte. Ich vermute, dass hier die Trockenheit und das Zusatzgewicht von rund 100 Kilogramm an der Vorderachse gegenüber einem S2000 ausschlaggebend waren."

"Dass ich Rundkurse nicht mag, ist kein Geheimnis. Heute hat sich wieder einmal gezeigt, dass es dort an der Spitze zu Problemen kommen kann. Fahrerisch, aber auch hinischtlich der Teamleistung war diese Rallye wirklich gut und es hat Spaß gemacht, um jede Sekunde mit aller Kraft zu kämpfen. Der zweite Platz geht anhand der Eckdaten in Ordnung.“

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