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ORM: Lavanttal-Rallye

Insgesamt 93 Autos in Kärnten am Start

Ob Junioren, Rallyepokal oder Historische – die Lavanttal-Rallye hat auch abseits der absoluten Topfahrzeuge jede Menge zu bieten.

Fotos: Harald Illmer

In der Junioren-ÖM sind im Lavanttal die absolut schnellsten Nachwuchspiloten des Landes am Start. Mittendrin ist mit dem Ungarn Kristof Klausz (Peugeot 208 R2) jedoch der auch Champion des Jahres 2015 und somit ein ernsthafter Titelkonkurrent. Mit Christoph Lieb, Lukas Stengg, Roland Stengg, Julian Wagner, Luca Waldherr und Christoph Zellhofer kämpfen zum Teil die Söhne einstiger österreichischer Rallyegrößen um Punkte.

Rallyecup der AMF

Im Rallyecup der Austrian Motorsport Federation, der in zwei Divisionen gewertet wird, sind im Lavanttal die meisten Lokalmatadore zu bewundern. Aus Kärnten kommen Klaus Demuth (Renault Clio), Patrick Hasler (Suzuki Ignis), Helmut Klösch (BMW), Heimo Papst (Renault Clio), Dominik Schilcher (Ford Fiesta ST), Robert Surtmann (Mitsubishi Evo VI), Rene Thiede (Peugeot 306 GTI) und Christoph Thonhauser (Mazda 323).

Günter Knobloch (Subaru WRX), Christian Pirz (Citroën DS3), Michael Röck (Ford Fiesta), Reini Sampl (Audi TTS), Daniel Sattler (Mitsubishi Evo X), Enrico Windisch (Renault Clio) und Christian Zarzawy (VW Lupo GTI) kämpfen nicht nur im Cup um Punkte, sondern auch im M1 Rallye Masters.

Historische Meisterschaft

Auf eine hochspannende Punktejagd dürfen sich Fans und Fahrer in der historischen Rallyestaatsmeisterschaft bzw. im historischen Rallyecup freuen. Erfreulicherweise ist der zweifache Champion Kris Rosenberger nach seinem Sieg im Rebenland auf den Geschmack gekommen und zündet seinen Porsche 911 auch in Wolfsberg. "Das beinharte Duell mit Gert Göberndorfer in Leutschach hat so viel Spaß gemacht, dass ich mir gedacht habe, das möchte ich noch einmal erleben", sagt der nunmehr in Graz lebende Niederösterreicher.

Leichter wird er es im Lavanttal jedoch nicht haben, denn neben dem starken Göberndorfer (Opel Ascona B) steht dort auch ein Porsche-Kapazunder namens Willi Rabl (Porsche 911) am Start. Einen weiteren Porsche 911 bringt Albert Bellschan von Mildenburg mit. Gleichzeitig dürfen natürlich ortskundige Piloten wie die Kärntner Patrick Hochegger (Opel Kadett), Kurt Jabornig (Peugeot 205), Ferdinand Mitterbacher (Opel Ascona B), Nico Mitterbacher (BMW E30) und Walther Stietka in seinem stets sehr beliebten VW 1302 nicht unterschätzt werden.

M1 Rallye Masters

In der Saison 2017 zählen erstmals alle sieben Läufe der Rallye-ÖM zum letztes Jahr neu ins Leben gerufenem Bewerb für seriennahe Rallyefahrzeuge, dem M1 Rallye Masters. Die Auftaktveranstaltung hat die Fahrerpaarung Günther Knobloch (Graz) und Jürgen Rausch (Wolfsberg) in einem Subaru Impreza WRX STI gewonnen. Das Podium wurde von den Teams Windisch/Cerny (Renault Clio) und Röck/Tomasini (Ford Fiesta ST) komplettiert. Die vier gestarteten M1-Piloten setzten sich im zwölf Starter starken ORC-Feld gut in Szene: Knobloch mit Rang 2 im ORC1, Windisch mit Rang 2 und Röck mit Rang 3 im ORC2.

Für die zweite Veranstaltung im Rahmen der Lavanttal-Rallye greift das Siegerduo des Vorjahres, Sampl/Schmid im Audi TTS, ins Geschehen ein, ebenso der ehemalige "Stunt Rider" Daniel Sattler, der gemeinsam mit seinem Co-Piloten Christoph Hinteregger einen nach M1-Reglement vorbereiteten Mitsubishi Evo X einsetzen wird. Der zweifache M1-Sieger Sampl und der Rallye-Rookie Sattler treffen im Lavanttal somit erstmals auf Knobloch im Subaru Impreza WRX STI, der vor drei Wochen im Rebenland seine Europapremiere mit einem Sieg im M1 Rallye Masters und einigen ansprechenden Top-15-SP-Zeiten in der Gesamtwertung feierte.

In der Klasse LG2 bekommen die beiden schnellsten Piloten des Auftakts Besuch aus der Obersteiermark – und zwar von einem ebenso erst in den letzten Wochen mit viel Nachdruck vorbereiteten Citroën DS3 Racing mit Christian Pirz hinter dem Steuer. Das Duo Zarzawy/Winkelmayer im VW Lupo GTI wird ebenso mit Spannung erwartet – der Lupo war das erste Auto, das nach dem damals noch wesentlich strenger limitierten Reglement vorbereitet wurde.

Mitropacup

Er ist in diesem Jahr in seiner mittlerweile 53. Saison und hat trotzdem nichts an seiner Faszination verloren: der Mitropa Rally Cup, die Rallye-EM für Amateure und Privatfahrer. Der Mitropacup ist wohl der älteste Zusammenschluss von Motorsportveranstaltern einerseits und Motorsporttreibenden anderseits, um Rallyesport auf hohem Standard zu erleben und den Kontakt mit Gleichgesinnten aus vielen verschiedenen Nationen zu pflegen.

Der heurige Saisonauftakt des Mitropa Rally Cup im Rahmen der österreichischen Meisterschaft fand nun schon zum sechsten Mal mit der Rebenland-Rallye in Leutschach in der südsteirischen Weinregion statt. Bei idealen äußeren Bedingungen wurde wieder Spitzenrallyesport geboten, sehr zur großen Freude der vielen tausenden Zuschauer. Fast dreißig Starter hatten für den Mitropacup inkl. Historic-Wertung genannt.

Den Sieg im internationalen Mitropacup holte sich der unter kroatischer Flagge startende Ungar Kisztian Hideg (Mitsubishi Evo IX) vor dem Deutschen Hermann Gaßner (Mitsubishi Evo X) und dem Ungarn Kristof Klausz (Peugeot 208 R2). Dahinter reihten sich der Ungar Szabolcs Varkonyi (Mitsubishi Evo IX), der Deutsche Thomas Wallenwein (Škoda Fabia R5), der Tscheche Josef Denes (Mitsubishi Lancer Evo IX) sowie die beiden Deutschen Rüdiger Dilg (Mitsubishi Lancer) und Norman Kreuter (Citroën C3 R3 Max) ein. Neunter wurde der Österreicher Hans Peter Haid (Mitsubishi Evo X), Zehnter der Kroate Tomas Hrvatin (Renault Clio).

Im Mitropa Cup Historic dominierte der bekannte Italiener Paolo Pasutti (Ford Sierra RS Cosworth) vor dem Schweizer Burghard Brink (Lancia Delta Integrale 16V) und dem Tschechen Ales Jiratko sen. (BMW 2002 TI). Vierter wurde der Italiener Rino Muradore (Ford Sierra RS Coswrth), Fünfter der Deutsche Wolfgang Hauk (Opel Kadett).

Die komplette Nennliste zum Runterladen: [pdf, 617 KB]

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