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WRC: Mexiko-Rallye

Ogier klar vorne - Mikkelsen ausgebremst

Sebastien Ogier baut seinen Vorsprung bei der Rallye Mexiko am Samstagnachmittag aus: Tor hält Mikkelsen auf, Tänak marschiert nach vorne.

Der amtierende Weltmeister Sebastien Ogier (Citroen) fährt bei der Rallye Mexiko, dritter Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) 2019, dem Sieg entgegen. Der Franzose baute seinen Vorsprung an der Spitze am Samstagnachmittag aus und hat nach 15 von 21 Sonderprüfungenprüfungen einen beruhigenden Vorsprung von 31,4 Sekunden auf Elfyn Evans (Ford). "Die beiden hinter mir machen jede Menge Druck, ich kann mich nicht zurücklehnen", gibt sich Ogier aber noch nicht siegessicher.

Sicher kann sich auch Evans seines zweiten Platzes nicht sein, denn ihm sitzt der WM-Führende Ott Tänak (Toyota) im Nacken. Der Este fuhr am Nachmittag starke Zeiten und liegt nur noch 3,8 Sekunden hinter Evans. Allerdings riss sich Tänak bei der 15. SP die Heckschürze seines Autos ab, was bei den kurzen Zuschauerprüfungen zum Ende des Tages aber kein ehrheblicher Nachteil sein dürfte.

Zu einem kuriosen Zwischenfall kam es zu Beginn der Nachmittagsschleife beim zweiten Durchgang der SP "Guanajuatito". Andreas Mikkelsen (Hyundai), der als erster Starter auf die Strecke ging, stand plötzlich vor einem verschlossenen Tor. Beifahrer Andres Jaeger musste aussteigen und das Tor öffnen. Die Zeit, die die beiden Norweger bei diesem Zwischenfall verloren, wurde ihnen nachträglich gutgeschrieben.

Mikkelsen, der nach seinem Ausfall vom Freitag in der Gesamtwertung keine Rolle mehr spielt, reagierte mit Kopfschütteln und ein bisschen Unverständnis auf die Szene: "Geschichte wiederholt sich. Lernen die Organisatoren nicht dazu?", sagt er mit Blick auf einen vergleichbaren Zwischenfall vor einigen Jahren bei der SP "Otates" an. "Wenn sowas schon einmal passiert ist, warum steht dann am Tor kein Streckenposten?", fragt sich Mikkelsen.

Mikkelsens Teamkollege Thierry Neuville liegt aktuell auf Rang vier. Vom Podium trennen ihn 48,8 Sekunden, doch nach einem schwachen Freitag ist der Belgier auf dem besten Weg, erfolgreiche Schadensbegrenzung zu betreiben. Fünfter ist Toyota-Pilot Kris Meeke.

Durch die zahlreichen Ausfälle im Feld der WRC-Fahrer liegt der beste WRC2-Pilot bereits auf Rang sechs der Gesamtwertung. Dabei handelt es sich um Lokalmatador Benito Guerra (Skoda), den Sieger des Race of Champions 2019. Der Mexikaner liegt in der Klasse klar in Führung, nachdem sein Rivale Marco Bulacia Wilkinson (Skoda) am Nachmittag mit einem Technikproblem dreieinhalb Minuten zurückgefallen war.

Zum Abschluss des Samstags finden am Abend (Ortszeit) zunächst zwei Durchgänge der Zuschauerprüfung auf der Rennstrecke von Leon sowie ein weiterer Durchgang der Zuschauerprüfung im Servicepark in Leon statt. Am Sonntag stehen drei weitere Sonderprüfungen auf dem Programm.

Gesamtstand Rallye Mexiko nach SP 15/21 (Top 5):
01. Sebastien Ogier (Citroen) -2:52:50.4 Stunden
02. Elfyn Evans (Ford) +31,4 Sekunden
03. Ott Tänak (Toyota) +35,2
04. Thierry Neuville (Hyundai) +1:24,0 Minuten
05. Kris Meeke (Toyota) +3:39,7

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Meeke rudert zurück Meeke rudert zurück Meeke teilt aus Meeke teilt aus

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