ELECTRIC WOW

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Inhalt

Der Taycan kann jetzt auch offroad

Obligatorischer Allradantrieb, adaptive Luftfederung samt mehr Bodenfreiheit und vor allem auch mehr Platz für Passagiere und Gepäck sollen den Taycan Cross Turismo zum "praktisch-coolen" Bruder des geduckten Straßen-Taycan machen.

Der Porsche Taycan Cross Turismo (Länge/Breite/Höhe: 4.974/1.964/1.409 bzw. 1.412 mm beim Turbo) schickt sich an die Vorzüge des bisher bekannten Taycan - also umwerfende Performance, allem voran, mit mehr Allroundertum verbinden zu wollen. Heißt: Während die 800 Volt-Architektur samt der bis zu 625 PS starken Motoren quasi 1:1 übernommen wurde, sorgen 47 Millimeter mehr Kopffreiheit für die Passagiere und bis zu 1.212 Liter Ladevolumen für das entscheidende bisschen mehr Alltagsnutzen. Auch die Kofferraum-Öffnung fällt mit 776 Millimetern wesentlich breiter und mit 538 Millimetern deutlich höher aus als bei der Limousine (445 beziehungsweise 325 Millimeter). Insgesamt fasst der hintere Kofferraum abhängig von der Ausstattung bis zu 446 Liter (Limousine: 407 Liter). Mit umgeklappten Rücksitzlehnen (teilbar im Verhältnis 60:40) sind es die erwähnten 1.212 Liter. Hinzu kommt noch das vordere Abteil mit 84 Litern.

Und ja, auch ein kleines bisschen geländegängiger soll der Cross Turismo sein: Alle vier Modelle - dazu später mehr - verfügen also serienmäßig über ein Luftfederfahrwerk, das für bis zu 30 mm mehr Bodenfreiheit als bei der Limousine sorgt. Zudem immer mit an Bord ist die sogenannte Smart-Lift-Funktion. Damit kann der Kunde einfach festlegen, dass das Fahrzeugniveau an bestimmten wiederkehrenden Stellen wie Fahrbahnschwellen oder Garagenauffahrten automatisch angehoben werden soll. Ein Druck auf die Fahrwerktaste genügt, um solche Positionen zu speichern. Auch bei Fahrten auf der Autobahn kann die Smart-Lift-Funktion aktiv das Fahrzeugniveau auf den bestmöglichen Kompromiss zwischen Effizienz und Fahrkomfort einstellen. Ob sich der geneigte Cross Turismo-Käufer übrigens für das optionale "Offroad-Design-Paket" entscheidet, hat sodann keinen Einfluss auf die maximale Bodenfreiheit des Autos. Die ist da wie dort gleich. Einzig die Standardeinstellung ist mit Offroad-Paket um einen Zentimeter höher. So und so stellt Porsche aber auch selbst fest, dass der Cross Turismo freilich kein "Hardcore-Offroader" ist und auch nie als solcher gedacht war.

Dass er trotzdem etwas hemdsärmeliger aussieht, besorgen neben Radlaufblenden, eigenständige Bug- und Heckunterteile sowie die Seitenschweller. Für das erwähnte Offroad-Design-Paket kommen hier noch spezielle Flaps an den Ecken der Stoßfänger vorne und hinten sowie an den Enden der Schweller hinzu. Diese sollen vor Steinschlägen schützen - vor allem aber cool aussehen.

Die Motorisierungen

Gleich zum Verkaufssstart wird der Porsche Taycan Cross Turismo in vier Versionen angeboten, die allesamt mit einem 94,4 kWh-Akku daherkommen:

Den Taycan 4 Cross Turismo mit 280 kW (380 PS), Overboost-Leistung bei Launch Control 350 kW (476 PS), Beschleunigung 0-100 km/h in 5,1 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 220 km/h, Stromverbrauch (WLTP, kombiniert) 26,4 – 22,4 kWh/100 km, Reichweite (WLTP) 389 – 456 km

Den Taycan 4S Cross Turismo mit 360 kW (490 PS), Overboost-Leistung bei Launch Control 420 kW (571 PS), Beschleunigung 0-100 km/h in 4,1 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 240 km/h, Stromverbrauch (WLTP, kombiniert) 26,4 – 22,6 kWh/100 km, Reichweite (WLTP) 388 – 452 km

Den Taycan Turbo Cross Turismo mit 460 kW (625 PS), Overboost-Leistung bei Launch Control 500 kW (680 PS), Beschleunigung 0-100 km/h in 3,3 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 250 km/h, Stromverbrauch (WLTP, kombiniert) 25,9 – 22,6 kWh/100 km, Reichweite (WLTP) 395 – 452 km

Den Taycan Turbo S Cross Turismo mit 460 kW (625 PS), Overboost-Leistung bei Launch Control 560 kW (761 PS), Beschleunigung 0-100 km/h in 2,9 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 250 km/h, Stromverbrauch (WLTP, kombiniert) 26,4 – 24,4 kWh/100 km, Reichweite (WLTP) 388 – 419 km.

Zubehör für mehr Alltagsnutzen

Speziell für den Taycan Cross Turismo hat Porsche einen Heckträger für bis zu drei Fahrräder entwickelt, der in puncto Packmaß und Handling Maßstäbe setzt. Er ist universell für verschiedene Radtypen nutzbar. Gut: Die Heckklappe lässt sich auch mit beladenem Heckträger öffnen.

Passend dazu präsentiert Porsche mit dem eBike Sport und dem eBike Cross auch gleich zwei E-Bikes, die mit ihrem Design und Antrieb quasi die perfekte Ergänzung für abenteuerlustige Elektro-Porsche-Kunden sein sollen. Sie werden ab dem Frühjahr 2021 in drei Rahmengrößen, S (Fahrergröße circa 1,56 bis 1,70 Meter), M (circa 1,68 Meter bis 1,82 Meter) und L (circa 1,80 bis 1,94 Meter), in Porsche-Zentren sowie bei ausgewählten Fahrrad-Fachhändlern verfügbar sein. Da und dort sollen auch Pakete mit dem Porsche-Fahrradheckträger zu einem attraktiven Gesamtpreis angeboten werden.

Weitere Extras speziell für den Alltagsnutzen: serienmäßige Taschenhaken im Gepäckraum, die gleichzeitig als Aufnahmen für die Gepäckraumabdeckung dienen, die sich bei Nichtbenutzung im Fahrzeug verstauen lässt. Ebenfalls serienmäßig ist das Ablagenpaket. Es umfasst Fächer in der Mittelkonsole vorne und hinten sowie zwei Spannbänder im Gepäckraum. Ein Trennnetz für den Gepäckraum ist als Sonderausstattung erhältlich. Ebenfalls als Extra wartet eine Dachbox, die bis 200 km/h freigegeben ist und 480 Liter Stauraum bietet.

Preis und Markteinführung

Der Taycan Cross Turismo kommt im Sommer auf den Markt. Die Preise in Deutschland starten bei 93.635 Euro, in Österreich bei 96.990 Euro.

Weitere Artikel:

Deswegen sind Kindersitze so wichtig

Wie man mit Babys und Kleinkindern sicher unterwegs ist

Bei all der Vorbereitung, die vor der Geburt eines Babys zu erledigen ist, vergisst man oft auf die Dinge, die das Auto betreffen.

Erster E-Jeep im Geländeeinsatz

Jeep-Safari mit den "glorreichen Sieben"

Sieben Jeep- und Jeep Performance Parts-Konzeptfahrzeuge sind vom 27. März bis 4. April in Moab auf einigen der anspruchsvollsten und malerischsten Strecken am Start.

Besondere Vorsicht bei Fahrbahnschäden

So gefährlich sind Schlaglöcher für Zweiräder

Gerade im Frühling treten sie vermehrt auf, die gemeinen Schlaglöcher. Hier sollten vor allem Motorrad- und Fahrradfahrer besonders aufpassen.

Endlich konnte der KTM X-Bow Cup in die Saison mit einem 145 Teilnehmer starken Feld starten. Das Team McChip-DKR („Dieter Schmidtmann“, Heiko Hammel, Tim Heinemann) siegt.