Renault Nissan Wien Sicherheitslexikon |
Airbags
Sämtliche Fahrzeuge der Renault-Flotte sind serienmäßig mit so genannten Airbags („Luftsäcken”) ausgerüstet. Sie entfalten sich entsprechend der Aufprallgeschwindigkeit, der Sitzposition und der Tatsache, ob der Passagier angeschnallt ist oder nicht.
Beim Abgleich mit den Signalen des Zentral-Sensors, der im Bereich der Mittelkonsole sitzt, erkennt der Zentralrechner in Sekundenbruchteilen die Schwere einer Kollision und die Aufprallgeschwindigkeit. Sensoren in den Gurtschlössern liefern dem Rechner die Information, ob die beiden vorne Sitzenden überhaupt angeschnallt sind.
Die Summe dieser Informationen ermöglicht es dem Zentralrechner, in Sekundenbruchteilen die korrekte Airbag-Entscheidung zu fällen, um Fahrer- und Beifahrerairbag jeweils teilweise (Stufe 1) oder vollständig (Stufe 2) zu füllen. Das mögliche Verletzungsrisiko, das von Airbags besonders für kleine und leichte Personen ausgehen kann, wird verringert.
Seitenairbags sind in den Lehnen der Sitze eingebaut und helfen, ins Fahrzeug eindringende Teile vom Brustkorb der Insassen fern zu halten.
Die Kopfairbags sind unter einer Abdeckung im Dachhimmel platziert. Beim Seitenaufprall schützen sie die Schultern und Köpfe der Passagiere optimal gegen Verletzungen.
Die Sensoren zur Steuerung aller Seitenairbags sitzen jeweils am Fuß der B-Säule. Sie liefern ihre Daten ohne Verzögerung an den Zentralrechner, der innerhalb von acht bis zehn Millisekunden entscheidet, ob und welche Airbags gezündet werden müssen.
Renault-exklusiv ist der neuartige Anti-Submarining Airbag, der zusammen mit dem Gurtstraffer verlässlich das Durchtauchen des Körpers unter dem Beckengurt verhindert, indem er die Sitzfläche unter dem Passagier prall aufbläst.
Wichtig ist in jedem Falle das korrekte Angurten vor jeder Fahrt. Ohne Gurt löst der Airbag entweder erst gar nicht aus oder kann seine Wirkung nicht vollständig entfalten.








